{"id":1071,"date":"2010-09-28T21:59:00","date_gmt":"2010-09-28T21:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.chbworld.net\/index.php\/2010\/09\/28\/uss-north-carolina-wilmington-nc\/"},"modified":"2025-02-02T00:03:30","modified_gmt":"2025-02-01T23:03:30","slug":"uss-north-carolina-wilmington-nc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.chbworld.net\/index.php\/2010\/09\/28\/uss-north-carolina-wilmington-nc\/","title":{"rendered":"USS North Carolina, Wilmington, NC"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Der Weg war nicht allzu lange: Zun\u00e4chst quer durch die Stadt zum Schiff, dann durch die wirklich nette Altstadt zur\u00fcck in den Osten und zuletzt noch ein wenig shoppen gehen:<\/p>\n<p> <iframe loading=\"lazy\" height=\"480\" marginheight=\"0\" src=\"http:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&amp;hl=de&amp;q=http:%2F%2Fwww.is.tuwien.ac.at%2Ffortec%2Fchb%2Ffotos%2Fusa2010%2F20100928.kmz&amp;ie=UTF8&amp;ll=34.266864,-77.875557&amp;spn=0.13619,0.219727&amp;z=12&amp;output=embed\" frameborder=\"0\" width=\"640\" marginwidth=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>  <br \/><small><a style=\"text-align: left; color: #0000ff\" href=\"http:\/\/maps.google.at\/maps?f=q&amp;hl=de&amp;q=http:%2F%2Fwww.is.tuwien.ac.at%2Ffortec%2Fchb%2Ffotos%2Fusa2010%2F20100928.kmz&amp;ie=UTF8&amp;ll=34.266864,-77.875557&amp;spn=0.13619,0.219727&amp;z=12&amp;source=embed\">Gr\u00f6\u00dfere Kartenansicht<\/a><\/small>   <\/p>\n<p align=\"justify\">Endlich hat es zu Sch\u00fctten aufgeh\u00f6rt. Man konnte sich wieder nach drau\u00dfen wagen, ohne gleich ziemlich na\u00df zu werden. Nach zwei N\u00e4chten und dem gestrigen Tag in H\u00fcttenhaft dr\u00e4ngte es uns hinaus. Auf einen Strand wollten wir uns nicht trauen, aber zumindest zu einem alten Schiff wollten wir fahren. Ein Schiff hat auch viel im Inneren zu sehen, wenn es also leicht regnen sollte, w\u00e4re es nicht so schlimm.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Weg bis zum Schiff verlief trocken, hie und da blitze die Sonne durch. Gar nicht so schlecht nach dem was wir erlebt hatten. Die Besuchermassen waren nicht zu finden, alleine war ich aber dennoch nicht. \u00dcberraschend sind die \u00d6ffnungszeiten des Schiffs: Immer! Nur am Weihnachtsfeiertag, machen sie einen halben Tag zu. Es handelt sich eben um ein unersch\u00fctterliches Mahn- und Erinnungsmal; das nehmen sie ernst.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn man die Rampe auf das Schiff hinauf geht, denkt man sich, hey das ist in gutem Zustand. Der Eindruck verfl\u00fcchtigt sich aber schnell, wenn man nach innen kommt. Au\u00dfen wurde es halt neu lackiert. Daf\u00fcr war der Dauerregen nicht so gut, denn in den Aufbauten ist es na\u00df. Es tropft von den Decken wie in einer Tropfsteinh\u00f6hle. Da mu\u00df man wohl mal was reparieren. <\/p>\n<p align=\"justify\">Das Schiff selbst hat auch mehrere Epochen erlebt. Zun\u00e4chst hatte es Flugzeuge mit Katapulten an Bord, sp\u00e4ter wurden Riesenkanonen eingebaut und die Flugzeuge hatten keinen Platz mehr. Dann wurde es eingemottet, aber in den 80er Jahren wieder in Betrieb genommen. Jetzt darf es in Wilmington seinem rostenden Ende entgegenmodern. An Deck regiert jedenfalls Holz:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Das in einen grauen Tarnanstrich geh\u00fcllte, imposante Deck des Schlachtschiffs USS North Carolina zeigt massive Gesch\u00fctzt\u00fcrme, graue Aufbauten und den h\u00f6lzernen Boden, w\u00e4hrend links im flachen Gew\u00e4sser eine Br\u00fccke verl\u00e4uft\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0401_0403_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"707\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Etwas hinter meinem Standort waren fr\u00fcher die Flugzeuge mit den Katapulten untergebracht. Die netten Rohre hatten dann aber keine ausreichende Sicht. <img decoding=\"async\" style=\"border-bottom-style: none; border-right-style: none; border-top-style: none; border-left-style: none\" class=\"wlEmoticon wlEmoticon-smile\" alt=\"Smiley\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/wlEmoticon-smile5B25D.png\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Der graue Rumpf des m\u00e4chtigen Kriegsschiffs dominiert mit tonnenschweren Gesch\u00fctzt\u00fcrmen und einem detailreichen Aufbau den Blick vom holzgedielten Deck unter bedecktem Himmel\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0405_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Kleinere, \u00fcberraschend freie Schie\u00dfger\u00e4te sind an Bord verteilt. Mu\u00df toll gewesen sein, so ganz ohne Panzerung am Rand des Schiffes zu stehen. Da hatten sie hoffentlich genug Ersatzbedienpersonal. <img decoding=\"async\" style=\"border-bottom-style: none; border-right-style: none; border-top-style: none; border-left-style: none\" class=\"wlEmoticon wlEmoticon-surprisedsmile\" alt=\"Erstauntes Smiley\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/wlEmoticon-surprisedsmile5B25D.png\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Grau lackierte Flugabwehrkanone auf dem Deck eines Kriegsschiffs, umgeben von sch\u00fctzenden Stahlplatten und Gel\u00e4ndern, im Hintergrund eine bew\u00f6lkte Stadtsilhouette am Flussufer\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0425_0430_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"448\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Auch bei dem Ger\u00e4t ist der Menschenschutz eher klein geschrieben:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Grau lackiertes Flugabwehrgesch\u00fctz an Bord eines historischen Schiffs auf Holzdeck mit hellblauen Schutzschilden, markanten Holzdienstgriffen und rundem Magazin\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020553_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Heute k\u00f6nnten sie mit den Ger\u00e4ten h\u00f6chstens die Altstadt angreifen, nahe genug w\u00e4re sie sicher:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Die US-amerikanische Flagge weht an einem Fahnenmast im Wind \u00fcber einem Fluss, w\u00e4hrend am Ufer eine herbstliche Stadtkulisse und ein wei\u00dfes Schiff der K\u00fcstenwache zu sehen sind\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0432_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Die \u2018gro\u00dfe\u2019 Kanone von der Seite. Hinten sieht man die Einstiegslucke, wo man auch heute noch hineinkrabbeln darf. Auf der linken Seite sieht man den alten Kran f\u00fcr die Flugzeuge. Wie gesagt, gemeinsam waren die nie an Bord, ist nur jetzt f\u00fcr die Ausstellung so gemacht worden. W\u00e4re doch zu bl\u00f6d, wenn man sich seinen eigenen Kran runterschie\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Das Deck des grauen Schlachtschiffs USS North Carolina in Wilmington zeigt einen massiven Artillerieturm mit m\u00e4chtigen Gesch\u00fctzrohren aus Stahl, umgeben von h\u00f6lzernen Planken und einem bew\u00f6lkten Himmel im Hintergrund\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0449_0451_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"395\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Im Kanonenturm sieht man, wie man so ein Monster geladen hat. Zun\u00e4chst das Projektil mit dem Kran rein:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Im engen Gang einer historischen Schiffskanone ragt eine schwere Granate mit schwarzem Korpus und gelber Spitze aus der metallenen Ladevorrichtung vor dem massiven Verschlu\u00df\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020558_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Dann die Ladung nachgestopft:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Das historische Innenleben einer Industrieanlage zeigt eine massive, zylinderf\u00f6rmige Walze aus beigem Stoff, die sich in einem dunklen, metallischen Maschinenraum mit Nieten und Messingrohren befindet\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020559_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Und rein damit.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Historische Gesch\u00fctzmechanik im Schiffsinneren mit hellen Pappfiguren von Besatzungsmitgliedern vor metallenen Apparaturen, Drehreglern und einer schwarz-wei\u00dfen Fototafel\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020560_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Deckel zu und ab die Post. Mu\u00df sch\u00f6n laut gewesen sein in dem Metalldings! Dann bin ich das Schiff gegangen und habe versucht, es anhand der \u2018leicht beschilderten Route\u2019 zu finden. Tja, die Beschilderung kann man \u2018leicht \u00fcbersehen\u2019 oder \u2018leicht verlieren\u2019. Das haben sie wohl gemeint. Ist aber eh nicht so gro\u00df, als das man sich total verlaufen w\u00fcrde. <\/p>\n<p align=\"justify\">Die technische Einrichtung sieht antiquiert aus. Mir schaudert beim Gedanken, solche Schiffe in den 80er Jahren wieder in Dienst zu stellen:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Das technische Maschinenrauminnere zeigt eine dunkle Schaltafel aus Metall mit zahlreichen runden Messger\u00e4ten und Manometern, daneben sind rote und schwarze Schalterbl\u00f6cke sowie ein auff\u00e4lliges Steuerrad montiert, w\u00e4hrend im engen Gang dahinter Rohrleitungen und Gitterb\u00f6den verlaufen\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020566_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><img alt=\"Schwarze Schalttafel aus Metall mit analogen Rundinstrumenten, zahlreichen Hebeln und Schaltern in einem eng anmutenden Gang auf einem Schiff, beleuchtet von Lampen an der Decke \u00fcber einem Gitterboden\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0455_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Da gab es sichtlich auch Stricken f\u00fcr Techniker (Frauen durften ja nicht an Bord):<img decoding=\"async\" style=\"border-bottom-style: none; border-right-style: none; border-top-style: none; border-left-style: none\" class=\"wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile\" alt=\"Zwinkerndes Smiley\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/wlEmoticon-winkingsmile5B25D.png\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Historische Schiffselektrik mit massiven schwarzen Schalttafeln, zahlreichen Buchsen und kreuz und quer h\u00e4ngenden Kabeln in einem engen Gang\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020578_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Nett bei dem schiff sind die Tafeln, mit Erinnerungen von ehemaligen Soldaten. Zum Beispiel sieht einer der Schiffdiesel so ganz normal aus, wenn man aber dazu liest, da\u00df dieses Schiff besonders im warmen Pazifik eingesetzt wurde, die Dieselmotoren da unten gekocht haben und \u00fcber die L\u00fcftung 35\u00b0C Au\u00dfenluft mit hoher Luftfeuchtigkeit eingeblasen wurde, dann kann man sich vorstellen, wie toll der Job da unten war:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Im Maschinenraum eines historischen U-Boots dominiert ein grosser Dieselmotor mit grauer Isolierung, kupfernen Leitungen und einer runden Abgasanlage mit der Aufschrift \u201eEXHAUST DIESEL\u201c sowie einem aufgemalten Pfeil, umgeben von eisernen Stegen und vernieteten W\u00e4nden\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0458_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Gro\u00dfe S\u00e4le sind auch in dem Schiff zu finden, in der Mitte die K\u00fcche:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"In der Schiffsk\u00fcche reihen sich gl\u00e4nzende Chromkessel mit aufgeklappten Deckeln auf Metallgestellen aneinander, w\u00e4hrend an der Decke Rohre, Kabelkan\u00e4le und runde Lampen entlanglaufen\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0464_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Recht interessant ist die Ruderanlage: Riesige Motoren mit Schiebestangen haben das Ruder bewegt:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Der Maschineraum eines Schiffes zeigt schwere graue Apparaturen aus Metall mit runden Armaturen, Instrumenten und Handr\u00e4dern, flankiert von einem rotbraunen Gang mit Trittstufen\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0467_0469_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"712\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Der Fu\u00dfvolksoldat mu\u00dfte in 4er Stockbetten, die nur an Ketten von der niedrigen Decke hingen schlafen, die \u2018besseren\u2019 Soldaten konnten in solchen Schlafr\u00e4umen hausen:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Der schmale Gang im U-Boot zeigt beidseitig \u00fcbereinandergestapelte Spinde und mehrst\u00f6ckige Kojen mit wei\u00dfem Bettzeug, w\u00e4hrend an den W\u00e4nden dicke, wei\u00dfe Rohre verlaufen und eine Lampe das Abteil erhellt\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0482_re5B25D.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Lernen hat sich auch damals ausgezahlt. Wenn man zum wichtigen Technischen Korps geh\u00f6rte, hatte man eigene R\u00e4ume und wurde wie ein h\u00f6herer Offizier behandelt. Der Kapit\u00e4n wiederum hatte zwei Kabinen: Eine gro\u00dfe h\u00fcbsche f\u00fcr Empf\u00e4nge und das Leben im Normalzustand und eine kleine neben dem Steuerstand, wenn er wirklich arbeiten mu\u00dfte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Sonst regierte das normale Leben. Selbst ein Postamt war an Bord:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Im historischen Postamt im Unter deck des US-Museumsschiffs USS Pampanito dominieren olivgr\u00fcne Metallm\u00f6bel, Briefkastenregale voll mit Dokumenten und zwei Tintenf\u00e4sser auf dem h\u00f6lzernen Tisch im Gang\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0484_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Zielerfassung und Berechnung erfolgte auf analogen Computern. Wie sie in den 80er Jahren das Schiff reaktivierten, wurden Tests gemacht, ob damals moderne Computeranlagen besser seien als die analogen Computer. Das Ergebnis: Kommt drauf an, aber im Prinzip gleich gut. Drum haben sie auch gleich (und um Kosten zu sparen) die alten Erfassungssysteme drinnen gelassen:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Im engen Gang eines U-Boots reihen sich grau lackierte Apparate mit Nieten und Messinghebeln. Dazwischen stehen stilisierte wei\u00dfe Silhouetten von Menschen an den Bedienpulten unter runden Lampen an der Decke\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/DSCF0501_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Nach der Runde zu den Aufbauten (wie gesagt, da sieht es traurig aus), machte ich mich wieder auf von Bord zu gehen. Die Lackierung fetzt aber schon:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Das graublau lackierte Kriegsschiff der US Navy liegt im ruhigen Wasser, w\u00e4hrend der bedeckte Himmel im Hintergrund die massiven, getarnten Aufbauten des grauen Rumpfs unterstreicht\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020590_1020595_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"517\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Am Parkplatz ist dann noch ein sehr seltsames Senkrechtstarterflugzeug \u00fcber uns hinweggeflogen. Sowas mu\u00df man auch einmal in Action gesehen haben:<\/p>\n<p align=\"justify\"><img alt=\"Ein graues Kipprotorflugzeug fliegt in Schr\u00e4glage durch den hellgrauen Himmel, wobei die markanten Propeller an den Fl\u00fcgelenden deutlich erkennbar sind\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/P1020627_re5B25D.jpg\" width=\"1024\" height=\"795\"><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Fahrt durch die Altstadt war prinzipiell h\u00fcbsch, nur die Wolken wurden wieder ein wenig dichter und da habe ich gleich auf Fotos verzichtet. W\u00e4hrend wir einkaufen waren, hat es schon wieder leicht zu regnen begonnen, wir kamen aber immer trocken ins Auto. Selbst der Heimweg zur H\u00fctte war noch recht trocken. \u00dcber Nacht hat sich das nat\u00fcrlich wieder ge\u00e4ndert, aber am n\u00e4chsten Tag waren wir ohnehin schon auf der Flucht in den S\u00fcdwesten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zusammenfassend: Wilmington ist auf jeden Fall noch einen Besuch (bei Sch\u00f6nwetter) wert und steht somit wieder auf meiner ToDo Liste. Das Schiff ist ganz ok, aber es gibt doch sch\u00f6nere Exemplare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weg war nicht allzu lange: Zun\u00e4chst quer durch die Stadt zum Schiff, dann durch die wirklich nette Altstadt zur\u00fcck in den Osten und zuletzt noch ein wenig shoppen gehen: Gr\u00f6\u00dfere Kartenansicht Endlich hat es zu Sch\u00fctten aufgeh\u00f6rt. Man konnte sich wieder nach drau\u00dfen wagen, ohne gleich ziemlich na\u00df zu werden. Nach zwei N\u00e4chten und dem gestrigen Tag in H\u00fcttenhaft dr\u00e4ngte es uns hinaus. 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