{"id":1260,"date":"2008-10-06T02:41:00","date_gmt":"2008-10-06T02:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.chbworld.net\/index.php\/2008\/10\/06\/fort-mantanza-beach-st-augustine\/"},"modified":"2025-02-02T00:42:41","modified_gmt":"2025-02-01T23:42:41","slug":"fort-mantanza-beach-st-augustine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.chbworld.net\/index.php\/2008\/10\/06\/fort-mantanza-beach-st-augustine\/","title":{"rendered":"Fort Mantanza, Beach &#038; St. Augustine"},"content":{"rendered":"<div align=\"justify\">\n<p>Zun\u00e4chst f\u00fchrte mich mein Weg wieder ein wenig in den Norden. Dort haben die Spanier St. Augustine gehalten und nat\u00fcrlich versucht, diese Stadt so gut wie m\u00f6glich zu verteidigen. Die ganze K\u00fcste hat eine lange und d\u00fcnne vorgelagerte Insel. Dahinter f\u00fchrt der Intercostal Waterway entlang. Verschiedene Verbindungen des Waterways zum Meer waren nat\u00fcrlich strategisch sehr bedeutsam. St. Augustine hat einen eigenen Meereszugang direkt bei der Stadt. Dieser Eingang war durch das St. Marco Fort abgesichert. Um aber im Notfall einen zweiten Versorgungsweg zu haben, wurde auch der s\u00fcdlich gelegene Eingang mit einem kleinen Fort abgesichert. Es brauchte auch nicht gro\u00df sein, da nur kleine Schiffe dort passieren konnten ohne Aufzulaufen. Nach langer Vorgeschichte, hier das Fort:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2771_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Dieses Fort ist ein NM und hat eine Besonderheit: Es kann GRATIS besichtigt werden, selbst die F\u00e4hre dorthin ist gratis. Der einzige Ranger mu\u00df dort in spanischer Soldatenuniform rumlaufen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2779_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Die historische Flagge ziert noch heute das Fort:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2784_re.jpg\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/p>\n<p>Fr\u00fcher war der Einla\u00df nur 1\/2 Meile entfernt, heute ist es doch mehr. Trotzdem ist der Rundblick vom Dach des Forts nicht schlecht. Die Kanonen des Forts konnten jedes Schiff problemlos erreichen und stoppen. Trotzdem hat das Fort in seiner ganzen Bestandsgeschichte nur einen einzigen Schu\u00df als Warnung abgefeuert. Die 7 dort stationierten Soldaten hattten ein recht gem\u00fctlichhes Leben. Aus den Logb\u00fcchern wei\u00df man, da\u00df kein Soldat auf dem Fort verletzt wurde, nur einige Arm- und Beinbr\u00fcche aus Selbstverschulden sind aufgezeichnet:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2786_2792_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"198\"><\/p>\n<p>Heute gibt es an manchen Samstagen immer noch pro F\u00fchrung einen echten Kanonenschu\u00df. Ich habe das leider gerade verpa\u00dft:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2793_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Gro\u00df ist das Fort wirklich nicht, aber es war sichtlich gro\u00df genug. Der Ranger hat es mit einem Polizeiauto an einer Interstate verglichen: Alleine die Anwesenheit gen\u00fcgt oft schon.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2801_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Auf der Festlandseite kann man noch einen netten Boardwalk durch die K\u00fcstenvegetation nehmen. Insektenspray nicht vergessen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2809_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Pelikane sind in der Gegend h\u00e4ufig zu sehen. So einfach in freier Wildbahn:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2812_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich wieder Eidechsen an jedem Pfosten:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2817_re.jpg\" width=\"593\" height=\"1024\"><\/p>\n<p>Der Strand ist auch gleich Teil des NMs und darf daher nicht bebaut werden. Trotzdem darf man &#8211; wie in der Gegend \u00fcblich &#8211; mit dem Auto auf den Strand fahren. Nur kostet das nicht $5 pro Auto wie in Daytona Beach, es ist gratis (und sehr verlockend):<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2823_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"716\"><\/p>\n<p>Und weil es verlockend war, hab ich&#8217;s doch auch gleich ausprobiert. Es gibt zwar eine Tafel, da\u00df es nur f\u00fcr 4WD recommended ist, aber verboten ist dort nix. Also bin ich mit meinem Stra\u00dfenboliden &#8218;runtergeh\u00fcpft&#8216;. Der Sand ist erstaunlich hart. Darum ist btw. Daytona Beach zum Autorennsport gekommen. Der harte Strand wurde damals gerne f\u00fcr Rennen (vorwiegend Hochgeschwindigkeitstests) verwendet, denn wo fand man Anfang des 20. Jhdts. schon lange ebene Stra\u00dfen. Heute ist \u00fcberall ein strenges 10mi\/h Limit geposted.\n<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2835_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Das Wasser ist sch\u00f6n warm und recht klar (trotz Wellen). Sieht sehr verlockend aus:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2842_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>\u00dcberraschend viele Wasserv\u00f6gel tummeln sich am Strand. Vorallem die verschiedensten Rennv\u00f6gel:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2843_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"809\"><\/p>\n<p>Auf dem n\u00e4chsten Bild sieht man gleich zwei verschiedene Arten von Rennv\u00f6geln:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2844_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"793\"><\/p>\n<p>Nach dem kurzen Abstecher auf den Strand, ging es die restlichen Meilen nach Norden, nach St. Augustine. Gleich bei der Einfahrt kam die b\u00f6se \u00dcberraschung: Die L\u00f6wenbr\u00fccke ist weg. Nicht geklaut, aber vollst\u00e4ndig abgerissen. Keine Ahnung ob die nach einer Renovierung wieder auftaucht, oder ob die h\u00e4ssliche Ersattzbr\u00fccke bleibt. Das Zentrum mit dem Hauptplatz ist zum Gl\u00fcck unver\u00e4ndert. Man kann dort immer noch g\u00fcnstig f\u00fcr $1.50 die Stunde am Stra\u00dfenrand parken. Diese Kirche steht auch noch dort:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2849_re.jpg\" width=\"833\" height=\"1024\"><\/p>\n<p>Dann geht man die Hauptfu\u00dfg\u00e4ngerzone entlang und erfreut sich an dem diesesmal herrlichen Wetter. Letztes Jahr war hier viel \u00fcberflutet und die Regenwolken waren nicht weit. Aber dieses Jahr war hier nichts zu bef\u00fcrchten:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2855_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Das alte Holzhaus ist immer noch da. Kein Hurricane konnte dem etwas anhaben:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2862_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\"><\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich das \u00e4lteste Holzschulhaus der USA. Ich wollte auch dieses Jahr keinen Eintritt zahlen um es von innen zu sehen. So bauf\u00e4llig wie es aber von au\u00dfen aussieht, f\u00e4llt es ohnehin bald auseinander.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2869_re.jpg\" width=\"867\" height=\"1024\"><\/p>\n<p>St . Marco ist immer noch da. Hier habe ich btw vor einem Jahr meinen Jahrespa\u00df f\u00fcr das NPS gekauft. Und da der Anfangsmonat nicht z\u00e4hlt, brauche ich dieses Jahr keinen neuen Pa\u00df kaufen. So zahlt es sich sicher aus:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2870_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"528\"><\/p>\n<p>Das alte Hotel gegen\u00fcber dem Flagger College ist sch\u00f6n renoviert:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.chbworld.net\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCF2886_re.jpg\" width=\"1024\" height=\"748\"><\/p>\n<p>Zur\u00fcck nach Daytona Beach ging es wieder \u00fcber die Interstate. Dieses St\u00fcck Interstate kenne ich jetzt sehr gut, denn als kleiner Hinweis vorweg: Der Strand beim Fort ist der sch\u00f6nste, den ich in der Gegend finden konnte&#8230;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst f\u00fchrte mich mein Weg wieder ein wenig in den Norden. Dort haben die Spanier St. Augustine gehalten und nat\u00fcrlich versucht, diese Stadt so gut wie m\u00f6glich zu verteidigen. Die ganze K\u00fcste hat eine lange und d\u00fcnne vorgelagerte Insel. Dahinter f\u00fchrt der Intercostal Waterway entlang. Verschiedene Verbindungen des Waterways zum Meer waren nat\u00fcrlich strategisch sehr bedeutsam. St. Augustine hat einen eigenen Meereszugang direkt bei der Stadt. Dieser Eingang war durch das St. Marco Fort abgesichert. Um aber im Notfall einen zweiten Versorgungsweg zu haben, wurde auch der s\u00fcdlich gelegene Eingang mit einem kleinen Fort abgesichert. 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