Nachts strahlt die neonbeleuchtete McDonald’s-Filiale in Las Vegas mit ihrem markanten gelben Riesenbogen und grellen Leuchtreklamen über dem belebten Gehsteig

Die Reise beginnt / von LA nach Las Vegas, NV

Die Zeit in LA ist wie immer wie im Fluge vergangen. Nach einem fast ausschließlichen Packtag konnte es ziemlich früh (10 Uhr) losgehen, so gut waren wir noch nie. Nach einem kurzen Stopp um Eis und sonstige Kleinigkeiten zu besorgen, vertrauten wir wieder ganz auf unseren TomTom und ließen uns durch die vielen Autobahnen LAs leiten. Die Interstate nach Las Vegas war dann eher langweilig. Hier die Route des Tages:


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Der Abschied wurde uns jedoch ein klein wenig leichter gemacht, denn in LA kam die Kaltfront sehr nebelig an. So mieses Wetter hatten wir schon lange nicht in LA:

Mehrspurige Autobahn mit zähfließendem Verkehr unter einem bleigrauen, wolkenverhangenen Himmel, begleitet von grauen Betonmauern und Strommasten am Fahrbahnrand

In den Bergen Richtung Barstow zeigte sich schon das erste blaue Loch:

Blick durch eine Windschutzscheibe auf eine mehrspurige Autobahn im dichten Verkehr, flankiert von kargen Bergketten unter einem bleigrau verhangenen Himmel

Und kaum über dem Berg, waren die Nebelwolken weg. Auf dem Rastplatz war es auch gleich viel wärmer:

Ein betonierter Gehsteig führt in einer weiten Kurve durch eine karge Wüstenlandschaft mit grauen Sträuchern zu einer flachen Raststätte, während im Hintergrund eine karge Bergkette unter blauem Himmel liegt

Genauso wie beim letzten Las Vegas Besuch versperrte uns ein Unfall die Ausfahrt zu unserem Hotel. Durch eine entsprechende Hinweistafel vorgewarnt, sind wir früher von der Interstate und sind eben den Strip entlang gefahren. Da zeigte sich schon, daß die schlimmste Bauphase am Strip wieder vorbei ist:

Der Las Vegas Boulevard führt vorbei an Palmen und hoch aufragenden Hotelbauten aus Ziegeln, während im Hintergrund rote Baukräne und strahlend blauer Himmel zu sehen sind

Das Sahara wurde vor kurzem verkauft. Leider wurde es dadurch auch nicht besser. Zum ersten mal hatten wir ein Zimmer mit Ausblick auf die Stadt, aber durch die umliegenden Neubauten ist das kein echter Hit (das Wetter war aber echt ok):

Blick von einem oberen Geschoß auf die sandfarbenen Hotel- und Parkhausbauten im The Mirage in Las Vegas unter strahlend blauem Himmel mit gleißender Sonne

Das Buffet wurde weggespart, die Zimmer aber auch nicht renovierter. Es ist immer noch nicht schlecht dort zu wohnen und bei einem Einstiegspreis von $26 für ein Raucher-Standardzimmer auch nicht teuer, aber wenn die Mitbewerber ähnliches verlangen, werde ich wohl beim nächsten mal etwas anderes buchen.

Wieder ging es mit dem Auto ins Paris, denn man kann in Vegas überall gratis parken und das Paris liegt schön zentral. Innen ist es auch eines der hübschesten, denn sie nehmen das Thema Paris echt ernst:

Das Caesar's Forum Shops in Las Vegas zeigt eine detailreiche künstliche Straße mit nass glänzendem Pflaster, prunkvollen Kandelabern, historischen Fassaden und einem wolkenbemalten Himmel an der Decke

Auch die Restaurants sind sehr französisch:

Im Pariser Themenbereich des Venetian Resorts in Las Vegas speisen Gäste an runden Holztischen auf einem künstlichen Platz vor detailreichen, mehrgeschoßigen Fassaden aus hellem Stein und Ziegeln unter einem blauen Himmelsgewölbe

Von außen dominiert der Eifelturm. Betuchte können dort auch rauffahren und den (laut Werbung) romantischten Blick über Vegas werfen. Ich bleib lieber gratis unten:

Der beleuchtete Eiffelturm-Nachbau des Paris Las Vegas Hotels ragt in der Dämmerung in den blauen Himmel, während unten auf dem belebten Gehsteig Passanten flanieren

Schräg gegenüber liegt das fertig erweiterte Caesars. Das ist nun eine Stadt in der Stadt (und immer noch extrem teuer):

Das pompöse Hotel-Resort Caesars Palace in Las Vegas erstrahlt in der abendlichen Dämmerung unter einem klaren blauen Himmel, während auf dem nassen Pflaster der Kreuzung davor dichter Verkehr mit Autos und Taxis rollt

Auch an der gleichen Kreuzung liegt das ebenso wie das Sahara ältere Flamingo. Hat innen einen schönen Park mit – man glaubt es kaum – Flamingos. Am Abend habe ich mir den aber gespart:

Das markante Neonkunstwerk des Flamingo Hotel and Casino in Las Vegas erstrahlt bei Nacht in leuchtendem Rot und Gold, flankiert von einer großen Werbetafel und dem dunklen Eingangsbereich auf dem Gehsteig

Das Venezian hat auch Lust auf mehr Platz bekommen und baut einen Turm dazu. Das fällt zum Glück nicht ganz so auf wie beim letzten mal der ganze andere Bauwahn:

Das prunkvolle Hotel The Venetian Resort in Las Vegas bei Nacht mit goldgelb erleuchteten Fassaden, einer detailgetreuen Nachbildung der Rialtobrücke über einem künstlichen Wasserlauf und klassischen Laternen am Gehsteig im Vordergrund

Getränke nicht alkoholischer Art sind am Strip nicht ganz billig. Außer, man nimmt das Sonderangebot vom Mäcki in Anspruch: 1$ für jedes Getränk:

Nachts strahlt die neonbeleuchtete McDonald’s-Filiale in Las Vegas mit ihrem markanten gelben Riesenbogen und grellen Leuchtreklamen über dem belebten Gehsteig

Die Kaltfront machte aus den über 40 Grad in Vegas nur mehr gute 30 Grad. Damit konnte ich leben. Leider ist dann am Abend aber der versprochene Wind angekommen. Zum Rumlaufen auch recht angenehm, aber für so manch anderes weniger gut. Die Sirenen vom ti z.B. haben deswegen ihre Arbeit niedergelegt. Und die Springbrunnen vom Bellagio sind nur selten aufgetreten. Man kann eben scheinbar nicht alles haben.

Dem Vulkan des Mirage hat das wenig beeindruckt. Er ist pünktlich ausgebrochen und ich habe ein sehr nettes Video davon. Das kommt aber erst auf die Homepage. Zumindest den ruhigen Vulkan zeige ich aber doch:

Das hell erleuchtete Hotel- und Casinoresort The Mirage in Las Vegas erstreckt sich nachts im Hintergrund hinter einer künstlichen Felslandschaft mit integriertem Wasserfall und vorgelagertem Teich

Neben den großen Neubauten im Caesars sind auch die anderen Bauten ein wenig aufgepeppt worden. Die Fassaden ändern nun zum Beispiel laufend ihre Farben:

Die beleuchtete Fassade von The Forum Shops in Las Vegas präsentiert sich bei Nacht mit antikisierenden Steinmetzarbeiten, korinthischen Säulen und einer prunkvollen Brunnenanlage im warmen Rotlicht

Die Beleuchtung der Türme und Springbrunnen wurde ebenfalls verbessert:

Das prachtvolle Caesars Palace in Las Vegas bei Nacht mit beleuchteten Fassaden und einer kunstvollen Brunnengestaltung samt klassizistischer Frauenstatue am beleuchteten Gehsteig im Vordergrund

Die Springbrunnen waren wie schon erwähnt zickig. Trotzdem habe ich wieder zwei hübsche Videos geschafft. Hier als Vorgeschmack ein Blick über den See auf das nun fast fertige Cosmopolitan:

Die Las Vegas Skyline bei Nacht mit dem künstlichen Gewässer im Vordergrund, beleuchteten Hotels wie dem Cosmopolitan und einer elegant geschwungenen Fußgängerbrücke am Ufer

Am Rückweg zum Parkplatz habe ich noch in den Forumshops vorbeigeschaut. Da hat sich aber nur sehr wenig geändert:

Im Forum Shops at Caesars Palace in Las Vegas schlendern Besucher über den dunklen Steinboden vorbei an prunkvollen Säulen und einem Brunnen, während über ihnen eine künstliche Wolkendecke leuchtet

Und auch im Bally’s sieht es eher gewohnt aus:

Das große Foyer der Bellagio Conservatory & Botanical Gardens in Las Vegas mit einer imposanten Glasdachkuppel zeigt herbstliche Kunstinstallationen aus farbigen Blättern und kahlen Bäumen in einem großen Trog auf gemustertem Teppichboden, während zahlreiche Flanierende durch den edlen Gang schlendern

Das Hotel hat mich dann auch erst nach Mitternacht wiedergesehen und es blieb nur mehr die kurze Nacht mit Schlafen zu verbringen, denn am nächsten Tag sollte es in den Valley of Fire SP gehen und mehr als 300mi geschafft werden.

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