Einmal München und zurück – Tag 2

Der Tag begann nicht ganz so sonnig wie der Wetterbericht versprochen hat, aber die Sonne sollte quasi demnächst rauskommen. Also frühstücken wäre super. Der nahegelegene Hofer … ääääh Aldi … war da sehr nett. Zudem steht dort eine Aldi-Ladestation, die wir mit unserer Billig-App (elinx) nutzen konnten. Also Auto angesteckt und einkaufen gegangen. So ein bayrischer Aldi hat wirklich gute Sachen. Und – ja – billiger als in Österreich. So warm sollte es nicht werden, also habe ich auch einiges für zuhause gekauft. Und ich hatte tolles Brot mit bayrischer Wurst. Man merkt nur, einfallsreich beim Namenvergeben sind die anderen. Bei Wurst haben sie:

  • Weißwurst
  • Gelbwurst
  • Bierwurst
  • Rohwurst

Aber in Summe: Alle satt und happy.

Der absolute Weihnachtsrenner für Astrid ist die Firma Schirsch. Astrid hat es wie folgt beschrieben: Sieht aus als hätte dort Weihnachten eine Halle vollgekotzt. Und das sollte ich mir natürlich auch ansehen (natürlich hatte Astrid auch einen eigenen Einkaufsgedanken). Dort geht es schon Im November zu wie sonst noch was und daher parkt man gegenüber, weil die wenigen Parkplätze bei der Firma gehen sich echt nicht aus. Hier sehen wir Astrid strahlend vor dem Eingang (sie wollte unbedingt das riesige XMAS Zeichen bekommen).

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Kaum ist man drinnen, steht man im Menschen-Stau und es ist echt schwer Fotos ohne 100e Menschen zu bekommen. Aber, ich habe mein bestes getan.

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Natürlich habe ich auch dort mein erstes Last Christmas des Jahres gehört (das war letztes Jahr in Australien). Man wird natürlich auch von Weihnachtsliedern geplagt.

Wohin dann? Eigentlich wollten wir zum BMW Museum, aber wenn es Mitte November 15°C bekommt und sonnig ist, dann geht man nicht in ein Museum rein. Das Werbeplakat direkt am Parkplatz des Hotels hat uns zum Weihnachtsmarkt in der MotorWorld gelockt. Nahezu alle Weihnachtsmärkte in München machen erst 1 Monat vor Weihnachten auf; da waren wir ein bißl zu früh dran. Aber die MotorWorld hatte schon offen. Daher sind wir dorthin gefahren, weil Astrid hatte schon sehr früh das Weihnachtsfieber.

Dort angekommen war schon echt viel los und man wurde in das einzige Parkhaus gewunken. Nicht geschenkt, aber wenn es um Weihnachtsmärkte geht, kennt Astrid kein Hindernis. Vom Parkhaus sieht man wenigstens die MotorWorld schön.

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Also zu Fuß da rüber gelatscht und schon genießt man einen Weihnachtsmarkt. So kann ich btw damit umgehen: sonnige 15°C.

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Und was ist die MotorWorld eigentlich, wenn keine Weihnachtswelt daneben ist? Es ist eine der größten freitragenden Stahlkonstruktionshallen Europas und wurde zu einem Zentrum für Autos umgebaut. Mit Eventmöglichkeiten und Restaurant. Manche coole Hersteller haben dort auch einen Stand (Alpine, Rolls Royce, Jaguar, …). Und das ohne Eintrittsgeld.

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Eines der wichtigsten Zentren sind die mietbaren Glasboxen. Die kann jeder von Firma bis Privatem mieten und dort seine Autos hinstellen. Und bewundern lassen.

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Das Klo kostet dann doch Eintritt, aber dafür hat man auch dort ein automobiles Feeling.

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Wir haben uns noch coole geländetaugliche Camper angesehen und sind wieder zur Weihnachtswelt rausgegangen. Wir wollten die Sonne nicht verpassen.

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Sich draußen etwas zu kaufen ist aber schockierend teuer. Die wollen für einen Spieß mit Erdbeeren 8€. Dafür gibt es so viele gebrannte Nußarten, wie wir noch nirgends gesehen haben. Astrid ist Fan der Macadamia Nüsse.

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Da es überall schon recht rumgestaut hat, sind wir zurück zum Hotel, haben die einen Block entfernte U-Bahn genutzt und sind ins Stadtzentrum gefahren. Die super Verkehrsbetriebe App ist btw nur was für sehr ruhige Personen, weil sie will wissen wo man einsteigt. Nur sind U-Bahnen häufig unterirdisch und da ist das GPS Signal nicht wirklich vorhanden. Da ist scheinbar noch keiner drauf gekommen… Die U-Bahn nach Moosach (End-Station) ist einer der modernen. Schaut cool aus.

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Am Odeonsplatz haben wir die Sonne wiedergesehen und wir haben einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt begonnen.

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Durch den Hofgarten an der Residenz vorbei zur Staatskanzlei.

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Über dem Denkmal für die Trümmerfrauen war ein Baum so richtig schön gelb.

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Die Staatsoper hat einen hübschen ‘Haufen’ Christbaumkugeln.

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Dann ist das Hofbräuhaus am Platz auch nicht mehr weit. Das Irish Pub gegenüber macht sich einen typisch bayrischen Scherz mit seinem Werbeschild.

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Weiter zum Rathaus, wo sie schon den Weihnachtsmarkt aufbauen. Fertig sind sie halt nicht, fängt ja auch erst einen Monat vor Weihnachten an.

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Und klar, wenn man schon dort ist, muß man der Frauenkirche einen Besuch abstatten.

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Da hatten wir Glück? Am darauf folgenden Tag sollte es ein großes Konzert geben, wir konnten sie beim Proben hören.

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Nach einer Weile des Zuhörens hat es gelangt. Kirchen sind akustisch nicht für alles geeignet. Das Stück wurde zu einem sehr seltsamen lauten Gemisch. Also wieder über den Rathausplatz zurück auf den Viktualienmarkt. Da waren die Weihnachtsstände schon offen.

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Astrid hat beim Online-Suchen nach Geschäften rausgefunden, daß es einen Elbenwald quasi um’s Eck gibt. Also nix wie hin. Und was für eine Freude für den Fan. Die Preise, die sie da anschreiben, sind btw kein Scherz.

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Dem bösen Geldausgeben entronnen konnte ich Fotos von der St. Michaels-Kirche und der Kaufingerstraße (die Mariahilferstraße Münchens) machen. Trotz der nun schon eklatanten Menschenmasse überall.

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Am Rathausplatz haben alle Touristen auf 17 Uhr gewartet, denn da soll das Glockenspiel starten. Wenn man genau im Internet nachliest, nicht mehr zu der Jahreszeit. Also haben alle auf nix gewartet.

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Astrid meinte dann, wenn man schon in München ist, dann sollte man auch ins Hofbräuhaus gehen. Ich kann jetzt sagen: nein, das sollte man definitiv nicht. Es ist dort ur voll, man sucht sich gefälligst selbst einen freien Tisch und die Kellner sind wienerisch unfreundlich. Zudem ist es in dem Gewölbe so laut, daß man sich maximal anschreien kann. Nicht so ganz der gemütliche Abend mit seiner Frau. Draußen war es dafür leer, aber da hätte man auch nix zum Essen bekommen.

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Also sind wir zum Augustiner am Platzl gegangen. Die haben einen Tisch für uns gefunden, haben eine sehr ähnliche Speisekarte aber es ist angenehm ruhig drinnen, man sitzt zu zweit an einem Tisch und die Kellner sind ur nett. Dort haben wir gerne Abendgegessen und wir kommen gerne wieder.

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Nach dem hervorragenden Essen blieb nur mehr der Weg zurück zur U-Bahn, wieder mit der App gekämpft und wir waren quasi auch schon im Hotel. Auch nach dem Tag war der Abend für Astrid schnell zu Ende. Aber was für ein Tag, wo man im Jäckchen auch noch am Abend heimgehen konnte.