Kärnten – Tag 3

Es ward der Tag meines Geburtstages und da soll man ja einen wirklich schönen Tag haben. Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir die Tatsache ausgenützt, daß die Kärntner Hochalpenstraßen am 1. aufmachen. Also sind wir zum Doppelpack Maltatal und Nockalm aufgebrochen.

Wir wollten über Landstraßen fahren und haben die A10 fast vollständig ausgelassen. Da hat man mehr davon.

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In Gmünd konnten wir uns beim Spar mit Proviant eindecken (ja, Spar’s in Tourismus-Orten haben auch am Feiertag offen) und die Burg ist sowieso nicht zu übersehen.

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Von da wird die Straße zunehmend schmäler, aber Touristen sind überall. Man bemüht sich auch um sie. Oder man macht aus einem kleinen Wasserfall ein Erlebniszentrum mit Eintritt, wie beim Fallbach-Wasserfall.

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Von da ist es nicht mehr weit zur Mautstelle, weil gratis ist da sicher nix.

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Dafür kommen gleich nach der Mautstelle einige hübsche Wasserfälle.

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Die Maltatalstrecke ist eng. Daher haben sie einige einspurige Strecken mit Ampel gebaut. Beim Rauffahren ist uns das nicht weiter aufgefallen. Der Tunnel ist z.B. wirklich eng.

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Wenn man nicht an Ampeln stehen würde, ist man da wirklich flott oben. Ein e-Auto wird nicht warm, zieht immer wie blöd und freut sich quasi auf Bergstraßen. Schon war die Talsperre in Sicht.

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Da war wohl bis vor Kurzem noch viel Schnee überall.

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Wir sind dann direkt am Parkplatz der Kölnbrein-Sperre stehengeblieben und sind auf den Damm raus gegangen. Für mich wieder ein wenig zu hoch, aber man hat schöne Aussichten.

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Was ist die Kölnbreinsperre überhaupt? So hoch wie der See liegt, kommt wohl wenig Wasser von alleine da hin. Nun, es ist ein Pumpspeicherkraftwerk. Sie pumpen also das Wasser da rauf, es muß dort nicht freiwillig entstehen. Daher jetzt nach dem Winter auch eher leer, weil die Sonnenenergie da nicht so toll gelaufen ist. Die Kölnbreinsperre ist das größte Pumpspeicherkraftwerk Österreichs und läuft seit 1979.

Kölnbrein

Astrid hat sich die Aussichtsplattform genauer angesehen, ich habe die Aussicht vom anderen Ende der Staumauer genossen. Hat schon beachtliche Dimensionen.

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Damit ging es wieder runter, nur hatten wir da extrem lange Wartezeiten an den Ampeln. Das stelle ich mir während der Hauptsaision spannend vor. Unten angekommen fährt man über sehr kuschlige Straßen zur Nockalm Hochalpenstraße.

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Natürlich zahlt man auch da Maut, e-Auto aber immerhin weniger! Auch da ist es oben noch sehr kahl und man findet immer wieder Schneeflächen. Aber es ist super schön.

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An der höchsten Stelle gab es eine Geburtstagsbretteljause in der Sonne. Was will man mehr!

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Runter ist ganz ohne Bremse super, nix wird heiß und man bekommt noch Strom in den Akku.

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Schon wieder fast bei der anderen Mautstelle fanden wir sogar die ersten Blumen.

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Bei dem See mit kleinem Rundspaziergang war dann das Ende erreicht.

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Der Weg zum Hotel war nett, es kam aber die Frage auf, was denn ein würdiges Geburtstagsessen wäre. Da ist man in der Gegend überraschend eingeschränkt. Gefunden haben wir dann einen Griechen am Faaker See. Nur der war so voll, der lies uns mal eine halbe Stunde draußen stehen, bis wir rein durften. Das Essen war dann ok, qualitativ aber am unteren Ende und das Tsatsiki war wohl aus der Dose. War aber trotzdem ein absolut genialer Tag!