Kärnten – Tag 4

Wir wollten wieder Rollern und haben uns ‘die andere’ Richtung ausgesucht.

Also wieder in Ruhe frühstücken und auf die Roller. Zunächst den Hügel neben der Drau rauf, durch die nun schon bekannte kleine Gasse zur Hauptstraße und in Lind ob Velden kamen wir auf den Radweg R4, der bis zur Drau (R1) geht.

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Da hat man dann sehr nette Ausblicke, aber es waren da schon echt viele unterwegs. Ganze Kolonen.

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In Villach wurde es dann echt hart. Viiiele Leute, echt schlechte Radwege und Astrid’s Akku wurde wieder schnell leer. Ladestationen für Fahrräder oder nette radlerfreundliche Gasthöfe: Fehlanzeige. Der ÖAMTC meinte nur, sie sind echt nicht für Fahrräder zuständig und die Imbisse und Restaurants im Einkaufszentrum waren nicht so der Renner. Also haben wir uns beim Falle an zwei Steckdosen angehängt und haben dort eine (Lade-)Pause gemacht.

Weiter in Richtung Heimat sollte es am Faakersee vorbeigehen, wo ich mir mehr Hoffnung machte eine Steckdose für die Roller zu finden. Bis Mitterwald geht es aber echt bergauf und Astrid’s Akku ging sehr bald in die Knie. Oben Fand sich ein sehr nettes Restaurant und Astrid fragt, ob wir da laden könnten, wenn wir bei ihnen einkehren. Der Kellner war ur nett und hat alles nach zwei Steckdosen abgesucht und war erfolgreich. Er erzählte uns, daß sie erst Tags zuvor eröffnet hätten, aber sich alles erst einspielen muß. Ich nahm eine Tomaten-Suppe als Vorspeise. Und dann noch die Cevapcici zum Teilen, denn die Roller brauchten auch Zeit zum Laden.

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Wir versprachen am Abend wiederzukommen und tuckerten gestärkt mit deutlich volleren Akkus wieder los. Der Radweg geht von da wieder runter zum Faakersee und dort eigentlich mit dem R1C in Richtung Heimat. Astrid traute aber dem Akku nicht und wollte direkter Heim. Das wäre an der Drau entlang der R1K. Nur, das ist kein wirklicher Radweg, das ist ein breiterer Pannenstreifen entlang der Bundesstraße. Das wollten wir nicht. Also wieder über die Drau auf den R1, der wieder wirklich nett ist. Die Gänsefamilie watschelte zufällig über den Radweg, wie wir näher kamen.

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Dann schloß sich der Kreis und wir fuhren wieder auf den Umweg, weil man eben nicht über die Drau kommt. Irgendwann mal war da eine Furt, aber sie sagen auch, die ist schon lange geschlossen. Weil wir neugierig waren, haben wir natürlich zur Furt geschaut. Wer will da rüber?

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Nach einer ruhigen Pause am Balkon haben wir unser Versprechen eingehalten und sind wieder zum Restaurant zurück, dieses mal mit dem Auto. Auch da war das Essen hervorragend und man kann für die netten Leute nur hoffen, daß es mit dem Restaurant klappt.