Luftaufnahme eines weiten, tiefblauen Ozeans mit vereinzelten, schneeweissen Cumuluswolken im Vordergrund, während am Horizont dichte Wolkenschichten und ein sanft leuchtender Abendhimmel zu sehen sind

Die Heimfahrt

Wie immer geht das theoretisch über 2 Tage, weil man am nächsten Tag in der Früh ankommt, aber so genau muß man es nicht nehmen.

Der Wecker läutete ungewöhnlich früh um 7, weil wir wollten um 9 bei der Rückgabestelle sein. Da ist es doch tatsächlich noch dunkel. Das haben wir schon lange nicht gesehen. Noch mal das RV kehren, das Abwasser dumpen, …

Ein weisses Wohnmobil der Marke Cruise America mit glänzendem Chromkühlergrill steht auf einem asphaltierten Stellplatz im Schatten hoher Laubbäume und einer schlanken Palme, während im Hintergrund weitere Campingfahrzeuge und saftig grüne Wiesen zu sehen sind

Astrid hat sich in ‘ihr’ Mietauto zurückgezogen und hat die Rückgabe der Eingangskarte des Campingplatzes gemanaged, ich bin zur Rückgabestelle gefahren. Lustigerweise ist das andere Miet-RV mit mir im Convoy gefahren. Am Schluß hat der andere sich verfahren und ich kam 10 Minuten früher an. War eh egal, weil sie haben verspätet aufgesperrt.

Die Rückgabe hat dann doch länger gedauert, weil entgegen der telefonischen Aussagen hatten sie natürlich nichts wegen dem Schaden vorbereitet und oh welch Überraschung, am Samstag in der Früh war keiner in der Zentrale erreichbar. Die sind nämlich in Arizona und da gibt es bekanntlich eine Zeitverschiebung. Es ging lange hin und her, weil ohne einer Rechnung mit dem Grund warum wir den Selbstbehalt zahlen sollte, wollte ich nicht zahlen; wir müssen es bei der Versicherung einreichen. Sie vor Ort haben aber nur ein Computer-Terminal und können den Text nicht beeinflussen. Wir haben uns nach zähen Verhandlungen auf ein schriftliches Addon auf der Zahlungsbestätigung geeinigt.

Dann ging es in Richtung Flughafen mit dem vollgerammelten Mietauto. Kurz vorher machten wir einen Essensstopp beim Taco Bell. Das war eine fasche Wahl, weil das war der schlimmste Taco Bell aller Zeiten: das Essen war kalt, Astrid’s Wunsch, daß sie wenigstens die frys neu machen wurde abgelehnt, weil sie gerade putzen und damit besseres zu tun haben, …. ja zum Abgewöhnen.

Wir sind dann, weil es eh schon spät war nicht mehr auf einen Kurzbesuch in Little Havanna gefahren sondern direkt zur Rückgabe. Das ging recht flott, aber im Gegensatz zum Vortag standen da Menschen in unendlicher Schlange und warteten auf ein Auto. War uns egal, aber es war nicht leicht an der Schlange vorbei zum Mover zu kommen. Wir hatten wenigstens Glück, bei Alamo standen 2 Carts ungenutzt rum und so war es mit den 5 Gepäckstücken nicht ganz so schlimm. Bei der Lufthansa ist Arbeiten auch nur eine unterdrückte Notwendigkeit: Alle durften warten bis 13:35, bis sie Lust hatten Schalter aufzumachen. Der BagDrop war dann doch ein volles Check-in. Unser Typ war ur nett, andere haben das Handgepäck gewogen und haben Koffer ausräumen lassen, wenn nur ein Gramm über den 23kg angezeigt wurde. Man muß auch Glück haben.

Beim Security-Check fällt einem ein Hinweis auf, den man zuerst für einen Scherz hält, aber in einem offiziellen Security Bereich? Die Trump-Regierung hat eine App gestartet, mit der man sich selbst deportieren kann. Kein Scherz, findet man sowohl für Android als auch für iOS. Man kommt da aus dem Staunen nicht raus.

Am Gate ging dann nix weiter und der Delay wurde bald auf 1 Stunde erhöht. Das war blöd, weil wir hatten in Frankfurt nur 1.5 Stunden Umsteigzeit. Sie haben sich dann aber entschlossen mehr Sprit zu tanken und Vollgas zu geben, damit sie pünktlich ankommen. Draußen gingen die angesagten Gewitter los..

Weitläufiger Terminalbereich eines Flughafens mit dunklem Teppichboden, zahlreichen schwarzen Wartebänken und einer geschwungenen, modernen Deckenkonstruktion aus dunklem Metall mit vielen Einbauleuchten Flugfeld auf einem nassen Rollfeld an Gate J12 mit grauen Betonplatten, mehreren Passagiermaschinen im Hintergrund, einer weissen Fluggastbrücke im Vordergrund und dramatischem Wolkenhimmel Weitläufige, modern gestaltete Abflughalle eines internationalen Flughafens mit dunklen, gereihten Wartebänken auf grauem Teppichboden, geschwungenen Holzverkleidungen an den Wänden, einer gläsernen Fußgängerbrücke im oberen Bereich sowie zahlreichen Reisenden

Irgendwann konnten wir borden, aber dann haben sich wieder andere Flugzeuge so sinnvoll hingestellt, daß wir nicht aus der Parkbucht kamen. Aber irgendwann starteten wir dann doch.

Blick aus dem Flugzeugfenster auf das weite Rollfeld eines grossen Flughafens unter einem dichten, grauen Wolkenhimmel. Im Hintergrund stehen Passagiermaschinen an den beleuchteten Fluggastbrücken des modernen Terminalgebäudes mit grossen Glasfronten und einem markanten Bogendach

Die ersten 2 Stunden blieb das Anschnallzeichen konstant an, weil wir da zwischen Gewittertürmen Slalom geflogen sind. Es sah wenigstens hübsch aus, auch wenn es ziemlich gewackelt hat.

Flügelspitze eines Passagierflugzeugs im linken oberen Bildrand vor einem weiten Ozean aus dichten, weiß-grauen Wolkenfeldern, die sich unter einem dramatischen, teilweisen bedeckten Abendhimmel erstrecken Blick aus dem Flugzeugfenster auf tiefblauen Ozean mit zahllosen kleinen weißen Wolkenfetzen, während oben links die silberne Flugzeugtragfläche und am Horizont dichtere Wolkenfelder mit sanftem Abendlicht zu sehen sind Luftaufnahme eines weiten, tiefblauen Ozeans mit vereinzelten, schneeweissen Cumuluswolken im Vordergrund, während am Horizont dichte Wolkenschichten und ein sanft leuchtender Abendhimmel zu sehen sind Blick aus einem Flugzeugfenster auf eine weite Wolkenlandschaft mit dichten, weissen Quellwolken, die über dem tiefblauen Ozean schweben, während am oberen Bildrand die graue Flugzeugtragfläche zu sehen ist

Kurz bevor es dunkel wurde, meinte der Captain, nur mehr ein Gewitter in 80mi zu umfliegen dann war’s das. Naja, sie haben dann mit dem Essen angefangen aber kurz drauf war das Anschnallen-Zeichen wieder an und es blieb seeehr lange an. Wir sind dann aber pünktlich in Frankfurt gelandet. War ein kleiner Schock, weil wir sind bei 32°C weggeflogen und kamen bei 6°C an. War aber eh alles ohne Berührung zur Außenwelt. Obwohl wir am gleichen Terminal nach Österreich geflogen sind, war es ein echter Marsch, weil wir sind durch den gesamten Bereich Z (landeten am Ende) durch, durch den gemeinsamen Bereich und dann ans Ende des Bereichs A. Kaum kamen wir schnaufend an, ging das Bording los. Und damit kamen wir pünktlich in Wien an. Christina hat uns mit unserem uralten Megane abgeholt (der wird jetzt 20!), wir haben Tetris mit dem Gepäck gespielt und damit war der Urlaub so richtig aus. Am Nachmittag noch nach CZ einkaufen gefahren (da wurde ich dann langsam müde, ohne Schlaf). Und damit hatte mich schon eine Nacht später die Arbeitswelt wieder.