Ein dunkler PKW parkt auf dem sandigen Strand am Meer, während im Hintergrund weite Wellen und ein wolkiger Himmel zu sehen sind

Am Strand vom Fort Mantanza NM

Wer erinnert sich noch an das Wetterdilemma von vorigem Jahr? Da habe ich den Campingplatz in Daytona Beach kennen und lieben gelernt. Genauso wie den Strand beim Fort Mantanza NM. Und genau diese beiden Dinge waren die Ziele des Tages.

Einmal mehr habe ich meinem TomTom nicht zugehört sondern bin auf normalen Highways gefahren. Mein lieber TomTom wäre Zig Meilen bis zur I10 zurückgefahren, nur damit ich die schnelleren Interstates verwende. Nein, habe ich nicht, sondern ich bin auf den lauschigen kleinen Straßen gewandelt und war genau so schnell wie die Schätzung meines TomToms über die Interstate:


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Die Abfahrt auf den Strand war wieder offen und in gutem Zustand, also bin ich mit meiner Straßenschleuder runtergefahren (Details zum seltsamen Strandverhalten der USAler, siehe letztes Jahr). Obwohl es Sonntag war fand man leicht ein Plätzchen für sich, denn die Autos standen nicht sehr dicht:

Ein olivgrüner Geländewagen parkt auf dem weiten Sandstrand von Daytona Beach; im sandigen Gehwegbereich zeichnen sich tiefe Reifenspuren ab, während am Horizont unter wolkigem Himmel weitere Autos am Atlantik stehen

Aus dem richtigen Blickwinkel, war ich sogar ganz alleine 🙂

Ein dunkler PKW parkt auf dem sandigen Strand am Meer, während im Hintergrund weite Wellen und ein wolkiger Himmel zu sehen sind

Wobei, ganz alleine ist nicht ganz richtig. Beim kurzen Besuch des NMs (die haben dort Restrooms) hat sich eine kleine Eidechse auf mein Auto fallen lassen. Beim Versuch das Ding zu fotographieren, hat es sich schnell verzogen. Aber kaum am Strand, schon läuft das Ding frech am Auto herum:

Eine leuchtend grüne Eidechse sitzt mit dem Kopf nach rechts auf der glatten, blauen Karosserie eines Autos und spiegelt sich im leicht verschmutzten Schiebedach

Sogar als Sonnendeck wurde das Auto mißbraucht:

Eine leuchtend grüne Eidechse sitzt auf einer hellen, glatten Oberfläche und spiegelt sich perfekt in der darunterliegenden, glasartigen Fläche

Naja, damit konnte ich irgendwie leben. Daß die Eidechse zwischenzeitlich auch AUF mir herumgelaufen ist war schon mühsamer, aber auch kein Problem.

Die Frage ist eher, was tut man so an einem Sonntag Nachmittag am Strand? Klar, man macht ein Picknick. Bei mir war es eben ein Suppenpicknick:

Ein roter Klapphocker steht auf dem breiten Sandstrand neben einem kleinen Gaskocher mit einem Topf, während im Hintergrund das ruhige Meer und der Horizont zu sehen sind

Man beobachtet Vögel, die sich trotz der Leute mutig in die Wellen werfen:

Ein grauer Strandläufer watet durch das flache Wasser am Sandstrand, während im Hintergrund weiss schäumende Meereswellen anrollen

Und nicht zu vergessen, man geht baden. Das Wasser ist herrlich warm (wohl so um die 30°C) und das darf man sich nicht entgehen lassen.

Die Zeit verging wie im Flug, es blieb nichts anderes übrig als wieder aufzubrechen und nach Daytona Beach zu fahren. Der geplante Verlängerungstag kam nicht zu Stande, da das Wetter im Süden strahlend schön vorhergesagt war, im Norden Floridas aber bewölkt und gewittrig. Also ging es am nächsten Tag schon zum Baden, aber an einen See bzw an den Pool in Okeechobee.

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