Ein verkohlter Hang mit schwarz verbrannter Erde, vereinzelt rot-braun verfärbten Sträuchern und einem großen, teilangesengten Baum im Vordergrund unter blauem Himmel

Spazieren in Palos Verdes

Neben den verschiedenen Arbeiten zum Wegfahren bleibt immer noch etwas Zeit für kleine Ausflüge. Unglücklicherweise haben wir dieses Jahr mehr zu tun als gewünscht, denn eine unserer Aufbewahrungsboxen hat nicht nur das Zelt enthalten, sondern auch eine Flasche mit Windschutzscheibenreinigungsflüssigkeit. Irgendwann während der Lagerung hat sich die Flasche entschieden ihren Inhalt herzugeben und somit stand die Box mit einer knappen Galone Flüssigkeit eine sehr lange Zeit herum. Faszinierend, was sich da alles bildet. Ein CSI Team hätte seine Freude. Daher mußte einiges sehr intensiv gereinigt werden (z.B. das Zelt), anderes ersetzt.

Jedenfalls fuhren wir am Abend nach Palos Verdes, denn da soll es sich gut spazieren lassen. Am Beginn des Weges wird man von Blumen fast gefressen; sehr ungewöhnlich für die Gegend:

Üppig blühender Garten mit einem zartrosa Lagerstroemienbaum im Vordergrund, flankiert von kräftig roten Blütensträuchern und sattgrüner Vegetation unter strahlend blauem Himmel

Mein Freund Paul zeigte sich in bester Form:

Ein Wanderer mit hellem T-Shirt und kurzen Hosen steht auf einem trockenen, grasbewohnten Hang und stützt sich mit blauen Wanderstöcken ab, während im Hintergrund das weite blaue Meer und eine bewaldete Küstenlandschaft zu sehen sind

Palos Verdes hingegen ganz und garnicht. Die ganze Gegend war nur Tage zuvor abgebrannt. Die Aussicht war zwar sehr hübsch, das Land war aber ziemlich verbannt:

Panoramaaufnahme einer von einem Waldbrand verkohlten, hügeligen Küstenlandschaft mit schwarz verbrannter Erde, vereinzelt stehenden verkohlten Bäumen und einem schmalen Schotterweg, der sich durch das aschfahl-schwarze Gelände schlängelt, während im Hintergrund das weite blaue Meer und ein hellblauer Dunsthorizont zu sehen sind

Offensichtlich hatten hier zwei Häuser echtes Glück (und viele Helfer):

Eine von einem Waldbrand verkohlte, schwarze Erdkuppe mit einem gewundenen Fußweg führt nach oben zu mehreren hellen Wohnhäusern, umgeben von verbrannten Bäumen und grünem Hinterland unter stahlblauem Himmel

Nur wenige Bäume haben überlebt:

Ein verkohlter Hang mit schwarz verbrannter Erde, vereinzelt rot-braun verfärbten Sträuchern und einem großen, teilangesengten Baum im Vordergrund unter blauem Himmel

Der Blick auf’s Meer war aber ungebrochen hübsch:

Eine verkohlte, schwarze Hängefläche mit kahlen, schwarz gebrannten Ästen im Vordergrund fällt steil ab zu einer Küstenlandschaft mit ockerfarbenen Hügeln, vereinzelten gelb verfärbten Bäumen und dem blauen Meer im Hintergrund Der weite Blick von den sonnenverbrannten, ockerfarbenen Klippen der Palos Verdes Peninsula hinab auf den blauen Pazifischen Ozean, umrahmt von dunklen Föhrennadeln im oberen Bildrand

Und der Sonnenuntergang war wirklich hübsch. Wie schön muß es dort sein, wenn nicht alles verbrannt ist:

Ein gelb schimmernder Sonnenaufgang taucht eine sanft ansteigende, von Sträuchern und kargen Bäumen gesäumte Wegstrecke in sanftes Licht, während im Hintergrund gestaffelte, dunkle Hügelketten in den Dunst ragen

Kommentar hinterlassen