Das Miami Seaquarium

Das Miami Seaquarium ist viel kleiner als Seaworld, hat aber auch ein paar Vorteile: Es hat keine für mich sinnlosen Hochschaubahnen, es ist wesentlich billiger und konzentriert sich auf’s Wichtigste: Die Shows.

Vier Shows werden im Seaquarium gezeigt (jede 2x am Tag) und jede ist anders. Vorallem ohne sinnlose Schnörksel wie Comedie-Versuche oder extrem auf lehrreich. Im Prinzip einfach gut. Leider ist dieses Aquarium auch schon in die Jahre gekommen, sodaß die Becken eher klein ausgefallen sind. 

Beginnen wir mit der Flipper-Show. Die Show heißt deswegen so, weil genau in der Arena die Flipper-Serie gedreht wurde. In der Show wirkt noch eine Delphin-Tochter einer Originaldelphindarstellerin mit. 7 Delphine bestreiten diese Show und es sind alle klassischen Dinge zu sehen, hier der Salto: 

Ein grauer Delfin springt kopfüber aus dem klaren, türkisblauen Wasser einer Anlage mit hölzernen Stegen. Im Hintergrund steht eine Trainerin in blauem Leiberl und gelber Kurzen Hose vor sattgrünen Bäumen

Das ganze im Duett:

Im Miami Seaquarium springen zwei graue Delfine aus dem türkisblauen Becken, während zwei Trainer in blauen Leibchen und gelben Hosen auf dem Steg stehen und ringsum spritzt das Wasser auf

Der Zweispännerritt (man beachte, das Seil hängt nur an einem Delphin, der zweite schwimmt freiwillig auf der gleichen Höhe):

Eine lächelnde Frau im blauen Dress surft auf dem Rücken zweier Delfine durch türkisblaues Wasser und winkt mit erhobener Hand in die Kamera

Ein Surfboard mit 1 DS (Delphinstärke 🙂 ):

Ein Surfer gleitet auf einem leuchtend gelben Surfbrett durch türkisblaues Wasser, während am Heck spritzige Schaumkronen aufschäumen

Und gleich zur nächsten Show: Die Top-Deck Delphin-Show. Im Prinzip der gleiche Delphin-Typ, ähnliche Tricks, aber man ist hautnah dabei. Man kann hier rund um ein Becken direkt am Geländer stehen. D.h. der Delphin kommt auf einen halben Meter oder so ran. Im nächsten Bild die gesprungene Schraube:

Grauer Delfin springt kopfüber aus dem blauen Becken nach oben, während das aufspritzende Wasser in der Luft glitzert und begeisterte Zuschauer auf der hinteren Gang stehen

Senkrecht stehend im Rückwärtsgang:

Zwei Delfine springen in einem kreisrunden, tiefblauen Becken aus dem Wasser, während im Hintergrund auf einer Tribüne zahlreiche Zuschauer sitzen. Links ragt ein künstliches Schiffswrack aus Holz mit einer Trainerin an Bord empor, geschützt von einem hellen Membrandach

Was die großen Killerwale können (siehe auch weiter unten) können die Delphine schon lange (btw, die wiegen auch bis zu 250kg): Hochspringen und neben den Zusehern ins Wasser klatschen, damit alle schön naß werden. Ich denke mir noch, daß der Delphin doch bald wieder zu sehen sein müßte, da habe ich ihn nur Zentimeter vor den Augen. Und ich rannte im Retourgang los.

Ein dunkler Delfin springt in einer hellblauen Beton-Hafenbassin aus dem Wasser, während im Hintergrund ein Holzschiff am Kai und neugierige Zuschauer zu sehen sind

Und so sieht ein Delphineinschlag aus. Ich kam mit ein paar Spritzern davon, aber wenn man da ganz vorne stehen bleibt…

Eine gewaltige Wasserfontäne spritzt aus einem blauen Delfinbecken empor, während im Hintergrund Schaulustige hinter einer Absperrung unter einem hellen Zeltdach zuschauen

Man kann die Darsteller auch unter Wasser besichtigen. Da geht es rund:

Ein grauer Delfin schwimmt in tiefblauen Gewässern von vorne auf die Kamera zu, während sich sein Schatten auf dem sandigen Meeresboden abzeichnet

Die vorletzte Show ist die Seelöwen-Show. Hier gibt es zwar eine rudimentäre Handlung, aber auf das übliche Gewäsch mit Piraten wird zum Glück verzichtet. Interessant ist btw. das bei allen Shows Vormittag und Nachmittag andere Trainer und z.T. auch andere Tiere im Einsatz waren. Beginnen wir mit dem freundlichen Winken zum Publikum:

Eine Tiertrainerin in schwarz-rotem Neoprenanzug winkt am hellen Beckenrand dem Publikum zu, während rechts daneben ein glänzender Seelöwe ebenfalls eine Flosse hebt

Der Seelöwe ist in Mund-zu-Schnauze-Beatmung sehr erfahren: 🙂

Ein dunkelbrauner Seelöwe liegt auf dem hellen Beckenrand und gibt einem auf dem Rücken liegenden Pfleger in schwarzem Neoprenanzug und Sandalen einen Nasenkuss

Es robbt sich nur zu gut auf der Ummauerung des Beckens. Bis man auf den anderen Darsteller trifft.

Zwei glänzende, dunkle Seelöwen recken sich von einer hellen Mauer aus nach oben und berühren sich zärtlich mit den Schnauzen über einem strahlend blauen Wasserbecken, während im Vordergrund eine Zuschauermenge zuschaut

Auch Seelöwen sind ziemlich flink im Wasser. Sie schieben Menschen mit flottem Tempo und sie springen durch Reifen:

Ein dunkelbrauner Seebär springt während einer Tierschau aus dem hellblauen Becken in die Luft, während im farbenfrohen Bühnenbild mit künstlichen Felsen und Seepferdchen eine Trainerin steht

Damit auch diese Show einen Splash-Effekt hat, darf der Seelöwe einen Schlauch halten und die Menge gießen:

Ein schwach bläuliches Delfinarium mit glattem Beckenrand, an dem ein schwarzer Orca sitzt und mit einem flexiblen Wasserschlauch spritzt, während im Vordergrund auf einer grauen Stiege mehrere Zuschauer in heller Kleidung sitzen

Der Killerwal im Seaquarium ist eine Dame und heißt Lolita. Das Becken scheint mir gerade für sie recht klein, aber was soll man tun. Man merkt auch bei der Killerwaldame, daß sie kein Morgentier ist: Die Morgenshow ging bei weitem nicht so gut, wie die am Abend. Im nächsten Bild sehen wir Rückenschwimmen mit Mensch (der mutig seine Hand in der Schnauze parkt):

Eine blonde Tiertrainerin in einem schwarz-weißen Neoprenanzug steht auf dem Rücken eines auftauchenden Orcas, der im türkisblauen Becken durch Schaumkronen gleitet, während sie fröhlich winkt

Weil in dem Becken wirklich gerade mal ein Killerwal Platz hat, wurden noch 3 pazifische Weißseitendelphine dazugegeben. Die sind recht klein, aber umso flinker! Nebenbei sehen sie cool aus:

Eine blondierte Trainerin in schwarz-weissem Neoprenanzug liegt bäuchlings auf einer hellen Betonplattform und küsst einen glänzenden Peitschendelfin, während im tiefblauen Becken im Vordergrund der schwarze Kopf eines Orcas auftaucht

Der Splash-Effekt ist hier wie nicht anders zu erwarten Lolita. Wenn sie ins Wasser klatscht, sind die ersten 8 Reihen unter kaltem Salzwasser begraben. Spätestens jetzt, verstehen alle Zuseher, warum man ‚higher ground‘ suchen soll, wenn man trocken bleiben will:

Eine massive Wasserfontäne spritzt bei einer Delphinshow aus dem hellblauen Becken, während Trainer im Neoprenanzug auf einer Plattform stehen und das Publikum von der Stiege zusieht

Ein Mensch wird ganz leicht in der Gegend rumgeworfen; zumindest wenn man eine Killerwaldame ist:

Ein schwarz-weißer Schwertwal springt senkrecht aus dem blauen Wasser eines Beckens, während ein Trainer im Neoprenanzug auf seiner Schnauze balanciert. Im Hintergrund stehen gelbe Ränge mit Zuschauern

Und so sieht Lolita aus, bevor die Sturzfluten über die Ufer treten:

Ein großer Schwertwal gleitet durch das türkisblaue Wasser eines großen Beckens, während drei Trainerinnen in Neoprenanzügen auf den blauen Rändern und gelben Stiegen stehen und winken

Die kleinen Delphine sind nicht nur flott, sie springen auch mächtig hoch:

Ein schwarz-weisser Delfin springt hoch aus dem Becken im Miami Seaquarium, während zwei Trainerinnen im Neoprenanzug auf dem Rand stehen und vor einer grossen blauen Werbewand mit dem Schriftzug „Miami Seaquarium“ agieren

Und zuletzt noch Killerwal und Mensch in netter Pose:

Eine lächelnde Trainerin in einem dunklen Neoprenanzug sitzt auf dem Rücken eines schwarz-weißen Schwertwals, der sich senkrecht aus dem blauen Wasser eines Beckens erhebt und mit einer Hand winkt

Was sieht man sonst noch im Seaquarium? Da das Seaquarium auf der Key Biscane Insel liegt, hat man eine wirklich gute Aussicht auf die Skyline von Miami (und nebenbei darf man Toll für die Brücke zahlen):

Die weitschweifende Skyline von Miami erstreckt sich hinter dem tiefblauen Wasser der Biscayne Bay, flankiert von einer langen Brücke und sattem Grün am Ufer

Sie haben einen Bereich, wo Papageien und Kakadus ausgestellt sind. Trotz Oktober war es wieder so warm, daß die Vögel mit dem Schlauch zwangsabgekühlt wurden. Die Papageien haben es über sich ergehen lassen, der Kakadu ist vor Freude ausgezuckt und hat dauernd um Zugabe gebettelt:

Ein grauer Papagei mit markantem rotem Schwanzgefieder sitzt auf einer schrägen Glastafel, während im unscharfen Hintergrund Personen auf einem Gang spazieren

Native Tiere von Florida sind in einem anderen Bereich zu sehen. Hier werden gerade die Wasserschildkröten per Hand gefüttert. Ganz besonders lecker waren sichtlich die Tintenfische (ich mußte sie ja zum Glück nicht essen):

Zwei Pflegerinnen in hellblauen Leibchen hkauern am steinig-bewachsenen Ufer eines klaren Beckens und füttern mehrere große, algenbedeckte Meeresschildkröten im flachen Wasser

Auch Leguane gibt es genug. Die gehen auch gerne schwimmen (und sehen recht seltsam dabei aus):

Ein großer Leguan mit markantem Rückenkamm und gelb-braun gemusterter Schuppenhaut schreitet über sandigen Boden, der mit kleinen Ästen und Blättern bestreut ist

Das ist kein Gefangener des Aquariums, der treibt sich dort ganz freiwillig rum:

Eine braun-gelb geschuppte Eidechse sitzt mit aufgerichtetem Kopf auf dunklem Asphalt am Gehsteig und rollt ihren Schwanzspitz nach oben ein

Am Heimweg, kurz vor der Zahlbrücke, noch schnell einen abendlichen Blick auf  die Skyline:

Die markante Skyline von Miami mit zahlreichen hohen Wolkenkratzern und grauen sowie hellen Beton- und Glasfassaden erhebt sich hinter dem tiefblauen Wasser, in dem sich die Gebäude leicht spiegeln, während im Hintergrund ein heller Himmel mit zarten Wolken zu sehen ist

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen von Miami und der Rückweg nach Los Angeles mußte beginnen. Leider. Wer will schon im Oktober von Miami weg, wenn es jeden Tag sonnig ist und man knappe 35°C hat? 

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