Das Wetter war einmal mehr regnerisch angesagt, das Radar hat aber nichts böses ahnen lassen. Also sind wir trotzdem in den botanischen Garten gefahren, der zum Weltkulturerbe zählt. Da ich aber plötzliche starke Regengüsse in den Tropen nicht ausschließen kann, ist meine Sony Kamera im Hotel geblieben; das Handy kann bis zu einer Stunde 1m unter Wasser überleben. Daher sind auch die heutigen Blumenfotos nur Handy-Qualität. Sorry dafür.
Heute haben wir das geniale Frühstück nicht verpaßt (danke Wecker). Die Auswahl ist wirklich extrem breit aufgestellt, vom Hash-Brown mit Bacon und Ketchup, über chinesische Suppen, indische Eintöpfe und Dinge, wo ich nicht einmal weiß, wo ich die zuordnen soll. Ich war nur von der Qualität enttäuscht, denn die Würstchen waren schwach, das Baguette war weiß, aber weich und geschmacklos, die Fruchtsäfte waren grausliche Konzentratsirupe. Also Auswahl riesig, Qualität schwach. Morgen werden wir das Frühstück wohl wieder verpassen, weil wir schon um 6 Uhr früh losfahren müssen.
Gestärkt ging es wieder über den Riverwalk zur U-Bahn. Die Downtown Line führt direkt vom Riverwalk zum botanischen Garten und das ging wieder schnell. Der Eingang des botanische Garten liegt auch direkt an der U-Bahn, er ist aber doch auch einige Kilometer lang. Der Eintritt ist btw gratis, es ist wie ein Park. Dafür ist es auch gleich ein National Park.


Astrid’s Kreislauf ist kein Fan von den 95% Luftfeuchtigkeit, sie tat sich damit auch im botanischen Garten schwer. Ich habe sie daher bei einem Cafe abgesetzt und bin die guten 3 Stunden danach in meinem Tempo gegangen. Ich finde das Wetter btw echt gut und würde wenn es um’s Wetter geht, sofort hierher ziehen. Jedenfalls kommt man bald bei einem See vorbei, wo es eine kleine Bühne für Konzerte gibt und eine echt große Wiese zum Zuhören.


Wenn man sich fragt, wie die Wiesen gemäht werden: Überall stehen Rasen-Robsis rum. Und wenn man sich genau so fragt, was raschelt da im laub: Eidechsen. Halt ein bißl größer als bei uns (so 1/2 bis 1m lang).


Am oberen Ende der Wiese ist der Eingang zum Orchideen-Teil. Der kostet extra, aber man sollte sich das unbedingt geben. So viele Orchideen habe ich noch nie gesehen (und ich bin da echt kein Spezialist).





Auch dort haben sie das Problem, daß es für manche Orchideen zu warm ist. Sie haben daher auch dort ein Coolhouse. Darin friert man sich schon was ab, wenn man draußen gedünstet wird. Vorallem – und ich beschwere mich nicht – statt des Regens kam die Sonne raus.





Die Wege sind sehr gewunden und vielfältig und alles ist mit Orchideen gesäumt. Einfach unglaublich, was es da alles gibt. Trotzdem war ich nach einer Stunde durch und ich konnte zum Abschluß den Eingang fotographieren, der bei meinem Eintritt von Selfiejägern komplett überschwemmt war.



Von da ging es weiter zur Erweiterung. Auf dem Weg fand ich eine wilde Affenfamilie.


Die Erweiterung wurde als Pufferzone zum Weltkulturerbe angelegt. Eh nett, aber eher ein normaler Park.


Weiter ging es in den Süden zum alten Teil, den schon die Briten im 19. Jhdt gebaut haben. Da durfte ein Teich mit Skulptur nicht fehlen.




Auch in dem botanischen Garten darf man in alle Wiesen steigen, außer sie sperren sie ganz deutlich ab. So ein Picknick mit Decke ist den Asiaten scheinbar im Blut. Oder sie bekommen kleine Schaukeln zwischen die Bäume gestellt. Und was hat der erste Brite hier noch gemacht: Eine große Wiese mit Pavillon, damit die Regimentskapelle spielen konnte.



Dann querte ich die Regenwaldsektion auf einem Boardwalk und traf mehr Eidechsen und ein Eichhörnchen.




Und damit war die lange Runde eigentlich auch schon wieder vorbei und ich habe Astrid vom kühlen Café wieder in die sonnige Umgebung geholt.



Da Astrid aufgrund des Kreislaufes lieber indorsi Sachen sehen wollte, sind wir mit der Metro zum Flughafen gefahren, denn das angeschlossene Einkaufszentrum Juwel soll sehenswert sein. Am Flughafen hatte ich eine Überraschung: Krispy Kreme hat es nach Singapur geschafft.

Von außen ist die Mall jetzt nicht sooo ungewöhnlich.

Aber von Innen hat der offene Bereich mit Regenwasserfall definitiv etwas.



Der Foodcourt geht über 2 Stockwerke, kaufen kann man viel, aber alles extrem teuer. Ich habe japanisch gegrilltes getestet.

Abendessen wollten wir wieder im So Pho am Bayfront. Auch hier hat uns die Metro brav hingebracht und so ein 3-Tages-Paß muß ja auch genutzt werden.

Aber bist Du irre, ist da am Abend eines Wochenendes was los. Gerade noch so haben wir dort einen Tisch bekommen. Von da ging es per Metro ‘nach Hause’ und mit einem Bild der beleuchteten Festivalbrücke haben wir den Tag abgeschlossen.

Morgen geht es um 6 Uhr früh zum Flughafen und ab nach Australien.