Jetzt aber nach Australien

Der Wecker klingelte um 5 und das Taxi war schon vor 6 da. Dafür donnerte und blitzte es, daß es schön hell wurde und es schüttete entsprechend. Die Wettervorhersage war auch nicht sehr optimistisch, denn das Gewitter blieb da wohl sitzen. Mit dem Taxi sind wir aber völlig trocken am Flughafen angekommen. Nicht einmal ein bisschen naß? Nope, denn alles in Singapur hat überdachte Loading Zones. Egal ob Hotel, Mall, Flughafen, … überall kommt man auch bei Regen trocken ins Auto. Ach ja Auto. In Singapur braucht man eine Lizenz, um ein Auto anmelden zu können. Damit auf den beengten Verhältnissen nicht zu viele Autos rumfahren, hat die Regierung die Anzahl auf 950000 Autos beschränkt. Will man ein Auto anmelden, braucht man die Lizenz, die aber nur 10 Jahre gültig ist. Für genau das eine Auto. Unfall? Schön reparieren, denn das Zertifikat stirbt mit dem Auto. Das Zertifikat kann man nach dem einfachen Angebot und Nachfrage Spiel kaufen. Da liegen derzeit die Kosten bei S$140000. Wer sich das leisten kann, will dann auch ein Auto, das die 10 Jahre schafft und kaum jemand verlängert ein Zertifikat, denn wieviele Autos werden schon 20 Jahre alt? Daher gibt es viele Taxis, die das Auto eben mit Fahrer anbieten…

Wir nutzen das jedenfalls (weil wir nicht mit Koffern im regen rumlaufen wollten und die 3-Tages-Karten schon zu ende waren).

Auch das ganze Checkin-Verfahren ist im Selfservice zu erledigen, inkl. Paßkontrolle bei der Ausreise. Im Terminal 3 gibt es auch noch jede Menge zu kaufen, ich fand mal wieder spannende Stores.

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Die Freßmeile ist übersichtlich aber es gibt neben vielen chinesischen Ständen auch einen BK. Das Abflugfoto hat unglaubliche Ähnlichkeit mit dem von Wien und München, nur ist es viiiiel wärmer und es schüttet so sehr, daß man landende Flugzeuge im Wassernebel kaum wahrnehmen kann.

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Vor dem Hafen liegen echt viele Frachtschiffe.

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Dann kamen viele Inseln und in der Höhe von Darwin sind wir über Australien gekommen. Dann viel wüste Gegend, bis es bergiger und plötzlich grün wurde.

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Und kaum war das Meer in Sicht, sind wir auch schon gelandet.

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6 Stunden nach Singapur konnten wir in Australien bei gemütlichen 28°C aussteigen. Es war angenehm warm aber absolut nicht schwül. Daran kann man sich gewöhnen. Das Aussteigen hat ewig gedauert und das Gepäck war überhaupt eine langwierige Sache (aber immer noch schneller als in den USA) aber Cairns ist ein winziger Flughafen. Laut Abflugplan gehen da kaum 10 Flüge pro Tag weg. Die Paßkontrolle ist wieder vollautomatisch und man füllt gefühlt 100x aus, daß man nichts Lebendes mitgenommen hat (kein Obst, Gemüse, Samen, …. kein Hundefutter in Dosen, …), der Checker schaut dann aber eh nur, ob man alles mit Nein angehakt hat und das war es. Der Taxistandplatz war völlig mit dem Ansturm überfordert, aber wir waren schnell dran. Das Taxi in die Stadt hat genausoviel wie der Shuttle-Bus gekostet. Nicht so übel.

Das Hotel ist einen Block vom Strand entfernt und wirklich hübsch.

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Wir haben uns auf die Promenade geworfen, aber auch die ist nur 2 Blocks lang. Ein nettes Riesenrad und ein Kinderbad sind da auch noch drinnen.

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Die Auswahl an Restaurants ist übersichtlich. Fish & Chips, Sports-Bar (wo offenbar ein ur tolles Rugby-Spiel lief), Italiener und Grieche. Sahen alle nicht so toll aus oder waren ur voll. So wurde es ein Mäcki, der wieder andere Sorten hier hat.