Die RV Übernahme und die ersten Kilometer

Heute war es so weit: Wir haben unser RV übernommen, wobei es ist kein echtes RV, es ist ein Kastenwagen mit RVartigen Einbauten. Aber einmal ganz langsam der Reihe nach.

Die Nacht im Hotel war sehr schön ruhig, das Zimmer ist ultramodern (und daher kann man lange suchen wo welcher Schalter welches Licht wie einschaltet), die Dusche hat einen Regenfall und ist in grauer Steinoptik gehalten. Nicht so übel.

20241006_182830

Meine Liebe Astrid hat gestern gehört, man kann das Frühstück um A$10 pro Nase dazubuchen. Haben wir gemacht und wir haben heute das Frühstück genossen. Die Auswahl war wesentlich kleiner als in Singapur, dafür war das Baguette eßbar, der Bacon genial, die Würstchen ok und der tropische Saft ok. Astrid war mit den Eiern nicht so gar arg happy. So garnicht happy war ich beim Auschecken, wo sie uns A$28 verrechnet haben, weil das Frühstück nur um A$10 BILLIGER als normal ist. Das hat Astrid wohl nicht so ganz richtig gehört. Und für A$28 war das Frühstück eigentlich ein schlechter Scherz. Aber auch von außen ist das Hotel hübsch.

20241007_085741

Kunst liegt ja im Auge des Betrachters, aber die Kunst (aus recycelten Stoßstangen) hätte es fast ins Quiz geschafft.

20241007_085530

Wir sind zu Fuß in Richtung Verleihfirma aufgebrochen und haben noch ein bißl vom Dörfel gesehen. Einige Geschäfte sind auf Dauer geschlossen und andere hatten sicher auch schon bessere Zeiten. Trotzdem nett. Ureinwohner haben wir nur wenige gesehen und alle davon sahen nach homeless aus.

Die Verleihfirma liegt extrem blöd und der Eingang liegt ganz blöde an den Schienen, man sieht die Garage von der Straße, rennt aber 2 Blöcke quasi im Kreis. Da hat jemand nicht wirklich mitgedacht. Die 2 Blöcke Umweg haben auch keinen Gehsteig mehr. Naja. Die Übernahme war dann auch spannend, weil wir die Zusatzversicherung wie immer bei Auto-Europe über die machen und das hatte die Dame vom Verleih noch nie gesehen und daher legte sie die Kaution recht hoch an. Das wird dann noch eine Beschwerde geben.

Die Einführung war dann schnell erledigt (auch wenn es spannende Details wie der Kühlschrank kann nur 8 Stunden ohne Motor weiterkühlen, oder da sind 4 USB Steckdosen, aber benutzen sie bitte nur 1 oder 2 oder es haut die Sicherung raus zu hören gab). Und dann kam der Moment der Wahrheit: Ich fuhr die ersten Meter auf der falschen äh richtigen Seite: links. Und damit es noch ein wenig spannender ist, das Teil ist elends lang (6m) und elends hoch (2.8m). Hier zwei Bilder vom Tag:

20241007_16122520241007_165423

Wir konnten daher nicht im nahen Einkaufszentrum einkaufen, denn dort gibt es keine passenden Parkplätze. Etwas nördlich sind wir dann (Smithfiled) zum Einkaufen gekommen, waren aber ziemlich enttäuscht. Der Target hat praktisch nur Gewand, Woolworth hat wenig Auswahl und vieles ist in Gold aufzuwiegen (Duschgel um A$10, das ich bei uns beim Lidl um unter 3€ kaufe). Aber mal sehen, was da die nächsten Tage bringen. Manches konnten wir wegen dem heutigen Feiertag eh nicht probieren.

Nach dem Einkauf (und damit parken mit dem Ding) ging es zum Campingplatz, weil in Australien scheint es am Abend keinen mehr zu geben, der etwas tut. Zoos schließen um 15 Uhr, alle Geschäfte um 18 Uhr und der Campingplatz macht um 17 Uhr dicht. Der Platz ist nett, aber wie wir jetzt sicher wissen, nach europäischem Vorbild: Bank mit Sitzen gibt es nicht, bring das selbst mit. Nach dem Checkin sind wir in Richtung Strand aufgebrochen, wo uns das nette Hinweisschild begrüßt hat:

20241007_154502

Da aber Fischer und Kinder im Wasser waren (bite-size Häppchen), hat sich Astrid getraut die Füße ins Wasser zu halten.

20241007_154801

Wir fanden auch zwei Sessel um den Wind in der Sonne zu genießen. Heute hatte es btw. wolkenlose 31°C.

20241007_155038

Am Campingplatz gibt es einen kleinen Creek mit Schildkröten, der sogar krokodilfrei sein soll.

20241007_17493620241007_175413

Da wir noch nicht so richtig mit dem Equipment happy sind, haben wir am Abend lieber was vom überraschend günstigen KFC (Box mit sides, 3PCs und Getränk um A$14.95) gegessen. Mal sehen, wie wir das in Zukunft handhaben. Und natürlich ist auch dieses Jahr wieder mein GPS Tracker dabei, sodaß man unsere (heute) leicht verwirrt wirkende Route sehen kann.

Morgen werden wir noch in der Gegend bleiben und ohne Feiertag shoppen und rauf auf den Hügel fahren.