Strand und schnorcheln Part 1

Da heute auf dem Combo-Trip kein Platz war, hat Astrid für mich eine Tour zum outer barrier reef gebucht. Nur wie bei sowas üblich, oft wird es doch anders.

Es war schon schwer genug mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, denn über die Web-Seite buchen ist leicht, noch was zu fragen ist quasi unmöglich. Ich bin auch hute früh zum Treffpunkt gekommen und keiner war da. Kein Schild und nix. Es stellte sich dann heraus, daß die keinen Stand haben (kostet Geld) und wenn sie wegen Parkproblemen im Hafen selbst zu spät sind, wird es schwierig. Aber es hat dann doch alles geklappt und das Jet-Boat war bis zum letzten Platz gebucht. Das Ding ist eines der schnellsten Schiffe Australiens und zieht mit guten 70km/h dahin. Daher schaffen sie das outer barrier reef.

Schon beim breefing meinte der Skipper, die Wellen sind hoch und die letzten Tage haben sie es nicht raus geschafft, sie schauen noch für den Tag. Wir beginnen mal mit dem gemütlichen Teil. Also auf zum Hill Inlet Outlook. Das dauert auch mit dem Boot ein wenig, aber man ist – so der Skipper – vor allen anderen da und hat noch seine Ruhe.

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Kaum angekommen wird man in das kleine Schlauchboot gepfercht und an Land gesetzt. Da darf man dann die 700m hoch hatschen und hat dann einen wirklich traumhaften Ausblick. Die weiße Sandzunge ist schon der 7km lange und so berühmte Whitehaven Beach.

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Da auch auf dieser Fahrt Astrid wegen motion sickness gestreikt hat, habe ich ihr ein Portrait von mir mitgebracht. Man bemerke, ich habe bei den Outdoor Aktivitäten doch noch einiges an Bräune zugelegt.

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Whitehaven ist das nächste Ziel, daher hier die Vorschau. Erreichbar ist der NP nur per Schiff.

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Und schon geht es wieder bergab. Der Skipper meinte btw vor dem Abwurf: Be aware, it’s still Australia, so there are snakes on all islands.

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Das ist btw das Jet-Boat.

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Nach nur wenigen Minuten Fahrt wird man wieder abgeworfen und darf eine Stunde am Strand bleiben. Oder wie ich es sehe, muß, weil ich war noch nie ein Strandliegefan. Der Sand ist aber tatsächlich extra fein und weiß. Daher heizt er sich auch nicht auf und bleibt eigentlich kühl. Man hat aber dauernd den Eindruck, man will die Sonnenbrille aufsetzen, aber die hat man schon auf.

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Anschließend gibt es lunch (Brote mit Salat) und dann geht es wieder los. Der Vormittag ist damit schon weg. Bei Hook Island ist der Skipper dann sicher gewesen, daß sich das outer barrier reef wegen dem Wetter nicht ausgeht. Also sind wir in eine Bucht gefahren, wo es auch schön sein soll. Ab ins Wasser und die Enttäuschung war riesig: Die Sicht war wirklich schrecklich. Dafür war es auch seicht und man kam wenigsten nah an die Sachen ran.

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Damit keiner auf Korallen steigt, wurde man geführt. Also auch noch in der Gruppe… Im Vergleich zu Florida habe ich weniger Fische gesehen, dafür wesentlich mehr Korallenarten.

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Der Sprung ins Wasser macht btw auch noch Freude, denn das Wasser hat aktuell nur 26°C. Dafür ist das auch den Quallen zu kalt und es gibt grad keine.

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Wenn man zeit hätte, würde man da schon auch Fische finden, aber Zeit ist auf der Tour Mangelware. Nach unter einer halben Stunde wurde man auch schon wieder zum Boot geleitet.

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Da Ebbe gerade begonnen hat, ging ein  bißl Strömung und sie haben sich Sorge gemacht, man derschwimmt es nicht. Sie haben daher die Leute für 50m ins Boot geholt. Ich habe Variante 2 gewählt und bin mit den Flossen einfach geschwommen.

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Der Skipper hat sich sehr für die gar arg üble Sicht entschuldigt, aber er hat sich erkundigt, es ist überall so. Naher Vollmond (großer Unterschied Ebbe/Flut) und der starke Wind der letzten Tage haben die Sicht verschlechtert. Ich sage mal, wenn es wie in Florida eine Schnorcheltour ist, hätten sie absagen müssen. Wir sind ans nördliche Ende von Hook Island gefahren, denn in der Mantary Bay, gibt es die meisten Fische weit und breit. Da braucht man nicht füttern, die sind schon da. Leider ist es gerade deswegen schwer einen Liegeplatz zu bekommen, aber wir hatten Glück und durften für 40 Minuten bleiben. Das hat dann natürlich die Schnorchelzeit gar arg beschränkt.

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Sie haben aber nicht zu viel versprochen. Man springt ins Wasser und hängt in einer Schule mit Fischen. Die Sicht war genauso schlecht, aber man war in Greifnähe der Fische. Das macht schon was her.

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Und damit war nur mehr die Rückfahrt zur Marina zu schaffen.

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Dort hat mich Astrid schon erwartet und ab ging es auf den Campingplatz. Noch vor dem Duschen ging es wieder mit den Kakadus los.

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Damit war Tag zwei des Strandmarathons vorbei und ich konnte nur hoffen, daß Tag 3 bessere Schnorchelsicht bringen würde.