Great Sandy NP und Noosa Heads

Eine Tour mit Strand, Aussichten und Seen.

Entgegen der Vorhersage hat es in der Früh geschüttet. War uns egal, weil wir in einem RV geschlafen haben und somit kein nasses Zelt einpacken mußten. Ich habe aber zunächst zum Hafen geschaut, denn mit Wasser (Ebbe war vorbei) schaut es doch besser aus. Die Pelikane mußten halt schwimmen und der Jäger saß nur rum.

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Der Schauer war aber eh bald vorbei und wir sind zum Inlet gefahren. Dort kann man per Fähre nach K’gari (kommt eh keiner drauf, spricht man Gurri – stummes K) Island fahren, wenn man ein 4WD Auto hat. Passender weise ist schon die Zufahrt zur Fähre echt mies. Dafür fährt die Fähre so langsam, daß man echt glaubt die steht. Die Insel soll echt cool zu besichtigen sein, denn es ist die größte Sandinsel der Welt und wird von Dingos bevölkert. Tja, nur leider haben wir kein 4WD Fahrzeug. Daher blieben uns nur die Fotos aus der Entfernung. Sollten wir wieder hier vorbeikommen, müßte man sich rechtzeitig um eine Tour bemühen.

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Der Besuch des Carlo Sand Blow war zwar interessant, aber der schnellst erreichbare Lookout wäre 13km one way gewesen. Das wollten wir nun doch nicht ganz. Daher gleich wieder weiter.

Das Tanken in Rainbow Beach (am A* der Welt) war überraschend günstig, man bekommt sogar eine Flasche Wasser geschenkt und die Klos sind mit Humor beschrieben.

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Damit ging es wieder zur A1 zurück, durch die schönen Wälder über die vielen Hügel.

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Heute haben wir auch gesehen, wie sie große Flächen der Pinien komplett abholzen (ernten) und neu anpflanzen. Da zweifle ich ziemlich an den Umweltschutzgedanken der Windkraftgegner. Hier die Grenze zwischen zwei Altersständen der Pinien.

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Man sieht in Australien überraschend viele Pferde, aber auch zunehmend Kamele. Was man auch immer damit macht…

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Ein Stück A1 haben wir durch den Abstecher zum Rainbow Beach ausgelassen. Just in dem Bereich verwandelt sich die A1 zur M1 und ist eine Autobahn. Da darf man mit ungeahnten 110km/h fahren.

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Auf dem Weg zum nächsten Aussichtspunkt kamen wir rein zufällig am Mount Tinbeerwah Lookout vorbei. Also mal schnell da rauf gefahren. Ach ja, Tinbeerwah heißt in Ureinwohnersprache hoher Hügel zum raufklettern. Das kann unser armes RV bestätigen. Oben angekommen kann man entweder 130m rollstuhltauglich zu einer Aussicht gehen oder dann noch einmal 500m steil den Hügel rauf. Am ersten Weg fanden wir den Kerl mitten am Weg.

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Astrid ging nur bis zum ersten Lookout und hat sich dann mehr mit dem Kerl beschäftigt, der dort wie versteinert gesessen ist, bis ein Grashüpfer zu nahe kam und er ihn äußerst behände erwischt hat.

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Die Aussicht von oben ist den kurzen aber steilen Anstieg auf jeden Fall wert.

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Und schon ging es wieder runter zum von Astrid auserkorenen Lagoona Lookout in Noosa Heads. Da ist man dem Strand schon sehr nahe und auch hier ist es gut schauen. Nur fährt man da quasi direkt mit dem Auto hin. Heute hatte es unser RV nicht leicht mit uns.

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Auf der Suche nach dem nächsten Ziel, hatte unser TomTom wieder einen Zuckaus und er fragte, ob es eh der richtige Punkt ist. der auf der Erde.

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Den Punkt haben wir dann auch gleich gefunden. Am Ende einer ur schmalen Straße (Yeah for me) und völlig überfüllt. Da haben wir gleich Reißaus genommen und sind zum Woolworth in Noosaville gefahren. Ein sehr nettes kleines Einkaufszentrum, wieder nur mit sehr speziellen Parkoptionen für uns. Neu für uns ist, daß eigentlich jedes kleine Einkaufszentrum einen eigenen Fleischhauer hat. Bei dem heute habe ich Lammspießchen mitgenommen, denn am Abend gibt es in Landsborough kaum etwas zum Hingehen. Der letzte Punkt auf unserer heutigen Liste waren die beiden nahen Seen. Man kann am zweiten See eine Eco-Flußrundfahrt buchen, wir wollten nur mal so hinsehen. Der erste See hat noch nicht viele Touristen gesehen.

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Der zweite hat einen Campingplatz und einen kleinen Strandpark am See, ist aber auch wirklich sehr ruhig und schön. Bei beiden Seen haben wir die Krokodilwarnungen vermißt.

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Da mit blieb uns nur mehr der gut einstündige Weg zu unserem heutigen Ziel: Landsborough. Dort gibt es eigentlich absolut nix, aber der Australia Zoo ist quasi nebenan.

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Der Campingplatz ist wirklich ruhig und wir konnten unser Abendessen am public BBQ zubereiten, Astrid hat im Plattengriller mit Olivenöl beträufeltes Brot getoastet. Luxus essen.

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Während des Essen kam dann noch die von Astrid lang erwartete Nachricht von zuhause: Lily hat geworfen und wir haben zwei Ziegen als Nachwuchs bekommen.