Der Campingplatz war schon quasi im Zoo, also war der Weg dorthin echt nicht weit.
Nach dem Losfahren waren wir auch schon wieder da, das waren gerade mal 2km. Mit unserem RV passten wir nicht ganz in die normalen Parkplätze, im zweiten Parkplatz war das aber kein Thema. So groß ist auch der Australia Zoo nicht. Schnell mal den nicht so ganz harmlosen Eintritt bezahlt und erfahren, daß das berühmte Crocoseum gerade renoviert wird. Hier noch ein schneller Blick hinein.

Nun haben wir ein Highlight erreicht: Steve Irwins Zoo. Der Crocodile Hunter ist quasi der Tiernarrische schlechthin, und wer Animal Channel und Co gesehen hat, weiß wovon ich rede. Steve ist bei Dreharbeiten mit einem harmlosen Rochen verstorben, nicht bei einer seiner Stunts mit Krokodilen oder Schlangen. Seine Familie, seine Frau und zwei Kinder führen den Zoo nun in seinem andenken. Steve ist immer noch auf allen Plakaten zu sehen. Wenn man durch den Zoo geht, merkt man daß Terri, seine Frau, aus den USA stammt. Das ist ein Zoo auf höchstem Niveau. Gleich am Anfang kommt man an Echsen jeder Art vorbei.

Die Vielfalt an Arten hat in dem Zoo keinen Wert, aber jedes Gehege ist riesig und ganz sicher artgerecht.

Natürlich stehen überall Krokodilstatuen rum, damit hat ja alles begonnen.

Koalas gibt es quasi auch überall. Dieser Zoo kümmert sich um Artenschutz und betreut verletzte Wildtiere. Das Hospital betreut z.B. 9000-10000 Tiere pro Jahr! Die nicht mehr aussetzfähigen Tiere sind dann ein Fall für den Zoo. So wie viele Koalas. Sie haben hier auch eine Koala-Dame, die sie mit nur 3 Beinen bekommen haben. Dafür haben sie das ganze Gehege ‘behindertengerecht’ gemacht.

Kängurus haben eine halbe Parkfläche, dürfen gestreichelt und gefüttert werden.

Der tasmanische Teufel war gerade echt aktiv.

Gerade Echsen sind in dem Zoo von alleine eingewandert. Die sind heimisch und sind quasi wie Spatzen bei uns. Aber echt hübsch.

Die Riesenschildkröten haben ebenfalls ein riesiges Gehege. Beim Talk haben sie gesagt, daß eine männliche Schildkröte ganz wild auf kraulen ist und wenn man ihn ignoriert, rennt er einem so lange hinterher, bis sein Kraulen erreciht ist. Bei der Größe ist es wohl auch schwer ihn zu ignorieren.

Die Skinks und Frösche sind tatsächliche Zoo-Bewohner.

Die Wombats sind in ähnlich riesigen gehegen und bewegn sich sogar (wenn sie gerade Futter bekommen haben).

Ein ebenfalls riesiges Vogel-Freifluggehege beherbergt extrem viele heimische Vögel. Auch ‘einfache’ Sittiche.

Dann war wieder Känguru-Kraulen angesagt. Ebenfalls in einer parkgroßen Umgebung.

Man kann auch gratis Koalas Kraulen (unter Aufsicht). Manch anderer Koala ist einfach nur entspannt.

Auch die Vogelgehege der Großvögel ist quasi ein eigener Park.

Die kleineren Kängurus haben ebenfalls eine unglaubliche Fläche mit Wiese, Wald und Bach.

Auch im neuen Bereich Afrika und Asien sind die Dimensionen ungeahnt groß. So etwas haben wir nicht einmal im Miami Zoo gesehen.

Und dazu die Gehegeübersichten.

Erdmännchen dürfen auch dort nicht fehlen. Da haben sie gleich zwei Gehege, wo sie 9x am Tag Sachen verstecken, damit es den Tieren nicht fad im Schädel wird.

Der Platz der Raubkatzen ist ebenfalls riesig und da könnten sie jederzeit rumsprinten. Wenn sie wollten.

In der Mitte von Afrika und Asien haben sie eine Insel gegraben. Nur für ihre Lemuren. Die sind dort frei und man kann so nah ran gehen wie man will.

Auch die roten Pandas haben extrem viel mehr Platz als in Schönbrunn und sie turnen dort in großen echten Bäumen rum.

Wieder zurück Im Freifluggehege habe ich noch ein paar lustige Vögel erwischt.

Der Kookaburra ist nicht Teil des Zoos, die fliegen in dem Zoo als Gäste frei rum.

Astrid wollte noch einige Souvenirs kaufen und da sind noch einige Schlangen in den Nähe ‘versteckt’. Z.B. diese Regenbogenpython.

Da das Crocoseum renoviert wird, ist die große Crocoshow extrem überlaufen und wir haben sie ausgelassen. Sie machen aber noch eine kleine Fütterung danach. Persönlich von der Irwin-Familie gemacht und gesprochen. Hier mit dem ersten Krokodil, das Steve gerettet hat: Agro.

Und damit waren wir leider schon durch. Der Zoo besticht durch ungewöhnlich große Gehege und wir nehmen ihn gleich mal in die Top 3 unserer Zoo-Liste auf (Lion Country Safari und Miami sind die anderen)!
Da wir noch ein wenig Zeit hatten, sind wir entlang eines Tourist Drives zu gerrads Lookout gefahren. Wirklich hübsche Hügel und gute Aussicht.

Zum Campingplatz wollten wir die Autobahn vermeiden und nach einem Zuckaus von TomTom kamen wir zum Schild des Glasshouse Mtn Lookouts. Den haben wir noch auf die Schnelle mitgenommen.

Der Weg zum Campingplatz war nicht mehr weit, der Campingplatz war dann enttäuschend: Riesig groß, unendlich viele Kinder und kleine Stellplätze in Reih und Glied ohne Schatten. Oft hast bei der Campingplatzwahl Pech. Das Abendessen bei Red Rooster war ebenso enttäuschend. Teurer als der KFC aber keinerlei Besonderheiten. Die frittierte Ananas einmal ausgenommen, die aber auch kein Highlight ist.
Morgen geht es für den ersten Tag nach Brisbane.