Der Reisetag

Wenn man außerhalb von Wien wohnt, wird der Weg zum Flughafen nicht kürzer. Also läutete der Wecker um 3:15. Schnell noch schlafende Katzen füttern und schon hat uns Christina (DANKE!) mit dem Auto geholt. Am Flughafen haben sie eine tolle Geldquelle geschaffen: Man darf nurmehr 10 Minuten gratis im Abwurfbereich sein, aber gleichzeitig kreiert man so viel Stau, daß man in 10 Minuten nicht einmal zu den Halteplätzen kommt. GENIALER EINFALL!

Einchecken bei Iberia online war ja schon eine Herausforderung, die Kofferabgabe war nicht einfacher. Es war einfach lange keiner beim Schalter.

Irgendwann haben wir doch alles geschafft. Nachdem wir wieder nach der Adresse der ersten Nacht gefragt wurden die wir eh erst 4 mal zuvor online eingegeben hatten. Wir konnten wenigstens Wien pünktlich bei leichtem Nebel verlassen.

Der Flug nach Madrid verlief ereignislos. Zu bemerken ist nur, daß es keine einzige Durchsage gab und nicht einmal Wasser gratis verteilt wurde. Ist so ungefähr wie eine 3stündige Fahrt mit den Wiener Linien.

Einziges wahres Highlight war Astrid’s T-Shirt. Partylicht!

Kurzzeitig habe ich befürchtet,ich wäre im falschen Flugzeug gelandet. Sie haben plötzlich Spanisch gesprochen und wir landeten in einer trockenen Wüste. LA???

Madrid habe ich mir als kleinen Flughafen vorgestellt. Und das wäre auch gut so gewesen, denn wir hatten nur 1 Stunde lay-over. Aber, falsch. Der Flughafen ist ein halber Heathrow. Aber das kann ja auch nicht so schlimm sein. Wir sind auf Terminal 4 angekommen und sollten von 4s wegfliegen. Aber auch da Fehlanzeige. Das sind zwei völlig verschiedene Terminals mit U-Bahn-Verbindung. Angeschrieben Zeit: 28 Minuten! Obwohl wir 15 Minuten zu früh gelandet sind, kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Einsteigen. Sie wollten schon die nächste Gruppe aufrufen.

Beim Starten sieht man noch besser, daß Spanien eigentlich eine Wüste ist. Wie sie da das ganze Gemüse machen, ist mir ein Rätsel.

Dafür war der Flieger ein nagelneuer Airbus A350-900. Toller Highres-Bildschirm, tolle Sitze ganz hinten und da konnte man die Zeit gut verbringen.

Die südliche Route ist halt ganz unspannend,weil man sieht nicht einmal Grönland. Nur Wolken und Meer. Wie schön, wenn man dann die Küste sieht und bald darauf Lake Michigan.

Wir kamen gleich eine halbe Stunde zu früh an, sodaß das Sandwich vor dem Aussteigen schon echt hektisch wurde. Dafür haben sie ESTA und Einheimische in der gleichen Schlange, sodaß ich mit Astrid gemeinsam bis zum Gepäck gekommen bin. Und das flott. Nur das Gepäck hat dann fast eine Stunde gebraucht. Sad smile

Der Bus zu den Mietwagen ist gewöhnungsbedürftig, da alle Mietwagenfirmen im Parkhaus untergebracht sind und daher nur ein Bus dorthin fährt. Und der kommt nur alle heiligen Zeiten. Dafür haben sie keine wirkliche Haltezone, sodaß sie eine eigene Wachlerin haben, damit der Bus nicht zugeparkt wird. Sehr seltsam.

Bei Alamo haben die Checkinautomaten mal wieder nicht funktioniert, es waren aber zum Glück kaum Leute dort, sodaß wir rasch unsere Papiere bekommen haben. Im 3 Level warteten schon zwei Impalas auf uns zur Auswahl. Wir haben den grauen genommen und schon waren wir auf der Interstate nach Gifford. Und standen gleich 1 Stunde im Stau.

Die Straße nach Gifford ist eher unscheinbar. Und wirkt ein wenig nach asphaltiertem Feldweg. Aber irgendwann ist die Stadt dann doch zu sehen.

Astrid’s Großmutter hat uns begeistert empfangen uns unser Zimmer gezeigt und uns zum Feuerwehrfest eingeladen. Was für ein Empfang.

Und so haben wir gleich am Ankunftstag gute 3 Stunden Autofahrt hinter uns gebracht.

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