Der Fahrtag endete nach Mitternacht, der erste Tag begann wie immer umstellungsbedingt früh (gefördert durch ein nicht stummgeschaltetes Handy. Nicht meines.
). So oft werde ich einen Sonnenaufgang wohl hier nicht mehr sehen.

Wir hatten noch nichts eingekauft, also ging es ohne Frühstück zu Food4less. Der erste Einkauf dauert immer ein wenig. Danach noch Target, denn ohne Sachen aus dem noch nicht eingetroffenen Koffer, hat man echt wenig zum Anziehen. Mal sehen was die Reiseversicherung dazu sagt. Das eher schon mittägliche Frühstück zeigte bei genauerer Betrachtung noch einen kleinen Gag. Der Frühstückssaft.

Nicht? Läuft genau am Heimreisetag ab.

Der ungeliebte Passat ist auch noch schwarz. Echt super für die südliche Gegend. ![]()

Und schon ging es noch einmal zum Target für den Dinnereinkauf. Dort findet sich auch ein inkludierter Starbucks. Traditionell trinken wir dort den ersten und letzten Frappocino der Reise. Leider waren die venti-Becher aus und sie mußte uns den megagroßen Becher zum gleichen preis geben. So was trauriges aber auch.

Am Nachmittag wurde für das erste größere Dinner gekocht und es hat zum Glück wieder allen geschmeckt. Um die Verdauung in Schwung zu bringen, sind wir danach zum Strand gefahren und haben ein paar Kalorien (ja, Joule) abgewalkt. The Strand bei Tag habe ich schon öfter fotographiert, bei Nacht, freihand mit der kleinen Fuji F900 noch nie.

Das Phänomen The Strand (hier der nördlichste Teil von Manhatten Beach) werde ich sowieso nicht verstehen. Die Häuser in der Gegend kosten ein paar Millionen. Dafür bekommt man ein i.A. altes Haus (zumindest sehen die meisten von außen abgefu*** aus), in ziemlicher Hanglage (die Garageneinfahrten sind nur für Jeeps zugänglich), ohne Garten und der Nachbar schaut einem in den Teller. Wenn man die ganz teuren Häuser direkt am The Strand hat, dann schauen einem auch noch alle Walker, Radfahrer und Skater beim Fernsehen zu. Und dafür zahle ich so viel Geld???
Nicht zu vergessen ist auch das Problem der Grundsteuer. Man zahlt jedes Jahr 1% des Wertes, lokale Steuern können noch einmal 1% sein. Also 2% des Wertes pro Jahr. Kostet der Schuppen 4 Millionen (und die Regierung evaluiert den Preis dauernd neu), hat man gleich mal 80000$ Steuer pro JAHR! Außer, man hat das Haus vor 1972 gekauft, da wird nix erhöht und man kann ganz billig davonkommen.
Und in Summe: Sind die Leute dort alle so pleite mit den Steuern, daß sie die Häuser außen nicht streichen? Oder beißt die Meeresluft eh jeden Lack ab? Und da noch einmal die Frage: Will ich das wirklich für den Preis?

Der Tag ging dann wieder spät zu Ende, war aber wettertechnisch als auch freundetechnisch super. Und zu guter letzt noch das i-Tüpfelchen: Um 10pm rum wurde das ‘verlorene’ Gepäckstück nachgeliefert.