Erleuchtete weiß verputzte Gebäude mit dunklen Holzgeländern und Fenstern stehen bei Nacht an einer nassen Fahrbahn, im Hintergrund erhebt sich ein Rauchfang

Der erste Tag

Der Fahrtag endete nach Mitternacht, der erste Tag begann wie immer umstellungsbedingt früh (gefördert durch ein nicht stummgeschaltetes Handy. Nicht meines. Verärgertes Smiley). So oft werde ich einen Sonnenaufgang wohl hier nicht mehr sehen.

Ein dramatischer Sonnenuntergang taucht den Himmel in ein goldenes Leuchten mit dichten Wolken, während im Vordergrund ein dunkles Ziegeldach und eine große Palme aufragen. Am asphaltierten Gehsteig und auf der Straße parken Autos, im Hintergrund erstrecken sich flache Gebäude und schlanke Lichtmasten

Wir hatten noch nichts eingekauft, also ging es ohne Frühstück zu Food4less. Der erste Einkauf dauert immer ein wenig. Danach noch Target, denn ohne Sachen aus dem noch nicht eingetroffenen Koffer, hat man echt wenig zum Anziehen. Mal sehen was die Reiseversicherung dazu sagt. Das eher schon mittägliche Frühstück zeigte bei genauerer Betrachtung noch einen kleinen Gag. Der Frühstückssaft.

Eine durchsichtige Kunststoffflasche mit grünem Schraubverschluss füllt sich im unteren Bereich mit gelbem Saft; das große Etikett trägt den Schriftzug „Simply Tropical“

Nicht? Läuft genau am Heimreisetag ab.

Auf der glänzenden, feuchten Oberfläche einer Flasche ist in schwarzer Strichelschrift das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum „BEST IF USED BY OCT 17 19“ gut leserlich zu erkennen

Der ungeliebte Passat ist auch noch schwarz. Echt super für die südliche Gegend. Fledermaus

Ein schwarzer Pkw parkt auf einer Einfahrt vor einer hellen Fassade mit terrakottafarbenen Akzenten, flankiert von einem gepflegten Rasen und grauen Mülltonnen am Gehsteig

Und schon ging es noch einmal zum Target für den Dinnereinkauf. Dort findet sich auch ein inkludierter Starbucks. Traditionell trinken wir dort den ersten und letzten Frappocino der Reise. Leider waren die venti-Becher aus und sie mußte uns den megagroßen Becher zum gleichen preis geben. So was trauriges aber auch.

Ein durchsichtiger Plastikbecher mit cremigem Kaffeemischgetränk und Karamelltopping steht auf einem Holztisch, während zwei grüne Trinkhalme herausragen und im Hintergrund ein Parkplatz durch ein großes Fenster zu sehen ist

Am Nachmittag wurde für das erste größere Dinner gekocht und es hat zum Glück wieder allen geschmeckt. Um die Verdauung in Schwung zu bringen, sind wir danach zum Strand gefahren und haben ein paar Kalorien (ja, Joule) abgewalkt. The Strand bei Tag habe ich schon öfter fotographiert, bei Nacht, freihand mit der kleinen Fuji F900 noch nie.

Mehrgeschoßiges Wohnhaus bei Nacht mit hell erleuchtetem Erdgeschoß, rustikalem Steinmauerwerk, Balkon im ersten Stock, hölzerner Fassade und hohem Rauchfang, während am dunklen Nachthimmel der Mond scheint Erleuchtete weiß verputzte Gebäude mit dunklen Holzgeländern und Fenstern stehen bei Nacht an einer nassen Fahrbahn, im Hintergrund erhebt sich ein Rauchfang Moderne Villa bei Nacht mit warmer Beleuchtung, großen Glasfronten und Balkonen an einem dunklen Gehsteig, im Hintergrund leuchtet der Mond am nächtlichen Himmel

Das Phänomen The Strand (hier der nördlichste Teil von Manhatten Beach) werde ich sowieso nicht verstehen. Die Häuser in der Gegend kosten ein paar Millionen. Dafür bekommt man ein i.A. altes Haus (zumindest sehen die meisten von außen abgefu*** aus), in ziemlicher Hanglage (die Garageneinfahrten sind nur für Jeeps zugänglich), ohne Garten und der Nachbar schaut einem in den Teller. Wenn man die ganz teuren Häuser direkt am The Strand hat, dann schauen einem auch noch alle Walker, Radfahrer und Skater beim Fernsehen zu. Und dafür zahle ich so viel Geld???

Nicht zu vergessen ist auch das Problem der Grundsteuer. Man zahlt jedes Jahr 1% des Wertes, lokale Steuern können noch einmal 1% sein. Also 2% des Wertes pro Jahr. Kostet der Schuppen 4 Millionen (und die Regierung evaluiert den Preis dauernd neu), hat man gleich mal 80000$ Steuer pro JAHR! Außer, man hat das Haus vor 1972 gekauft, da wird nix erhöht und man kann ganz billig davonkommen.

Und in Summe: Sind die Leute dort alle so pleite mit den Steuern, daß sie die Häuser außen nicht streichen? Oder beißt die Meeresluft eh jeden Lack ab? Und da noch einmal die Frage: Will ich das wirklich für den Preis?

Moderne Architekturvilla bei Nacht mit einer geschwungenen, hellen Putzfassade, markanten Natursteinakzenten, großflächigen Glasfronten und stimmungsvoll beleuchtetem Vorgarten am Gehsteig

Der Tag ging dann wieder spät zu Ende, war aber wettertechnisch als auch freundetechnisch super. Und zu guter letzt noch das i-Tüpfelchen: Um 10pm rum wurde das ‘verlorene’ Gepäckstück nachgeliefert.

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