Für manche Gerichte braucht man eingelegte Gürkchen zum Kochen. Das sollte ja nicht schwer zu bekommen sein. In den hiesigen Supermärkten findet man das ausschließlich unter ‘Kosher Food’. Warum eingelegte Gurken nur kosher sein können weiß ich nicht, aber ich weiß jetzt,, daß man sie dort findet. Dann ist die Auswahl schwer, denn es gibt echt viele Sorten. Also haben wir einfach mal so eine Packung gekauft und dachten, bei eingelegten Gurken kann man nicht viel falsch machen.

Weit gefehlt. Die obigen Gurken sind ein echt gutes Beispiel, daß man manches wesentlich ernster nehmen sollte als man glaubt. Hier ist i.A. etwas wirklich scharf, wenn hot drauf steht. Wenn es flaming hot ist, sollte man es sich echt überlegen, ob man es will. Das Problem an den Gurken oben ist der Text sweet. Die sind nämlich süß. Und das nehmen sie echt ernst. Die sind so süß wie ein Lolli. Das nach dem Süßschock noch ein grauslicher Chemiewürzgeschmack folgt, ist zwar schlimm, aber beim Süßgeschmack steigen eh schon die meisten Geschmacksknospen aus.
Da wir damit nicht kochen konnten (oder zumindest nicht wollten), haben wir einen zweiten versuch gewagt. Das Wort sweet vermeidend und siehe da, die Gurken sind seltsam gelb, auch etwas süßlich aber sonst echt gut zu essen. Drum merke: Manchmal ist echt das drinnen, was drauf steht:
