Mehrere transluzente Quallen gleiten vor tiefschwarzem Hintergrund durch das Wasser, wobei die großformatige Qualle im Vordergrund mit fein gezeichneten, hellen Schirmstrukturen und zarten, gewellten Tentakeln im warmen Licht schimmert

Aquarium of the Pacific

Obwohl das Wetter weiterhin sonnig war, sind wir nach Long Beach gefahren und haben dem Aquarium of the Pacific einen Besuch abgestattet:


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Bei der ersten Runde dieses Jahres haben wir bei den Zootickets die Aquariumtickets im Combo gekauft, da wir noch einen Tag zu füllen hatten. Der hat sich dann anders als erwartet ergeben, sodaß die Aquariumtickets übergeblieben sind. Um die Tickets nicht verfallen zu lassen, sind wir eben jetzt hingefahren.

Die Anfahrt über die Autobahnen war im Prinzip nicht schwer, wenn meine liebe TomTom Dame nicht einen bösen Schnitzer gemacht hätte: Sie jagt mich auf die Carpoollane und meint dann ohne Vorwarnung, ich möge doch rechts abbiegen. Nur da gab es keinen Ausgang aus der Carpoollane… Baer ok, jetzt kenne ich dort auch die Gegend. Das Parken ist mit 10$ definitiv nicht geschenkt, aber wenigstens waren die Tickets schon bezahlt.

der Blick aus dem Parkhaus sieht sehr südländisch aus. Ein wenig wie Key West (Long Beach ist ja auch ein Hafen):

Das Aquarium of the Pacific in Long Beach präsentiert sich bei strahlendem Sonnenschein mit einem weiten Vorplatz, schlanken Palmen, gepflegten Rasenflächen und Passanten auf dem grauen Asphalt

Gleich gegenüber eines Aquariums ein Seafood Restaurant hinzustellen, ist schon ein wenig makaber:

Panoramaansicht der Shoreline Village in Long Beach mit einem Kreisverkehr, hohen Palmen, dem hellen Einkaufszentrum linkerhand sowie langen Schatten auf dem Asphalt

Im Erdgeschoß haben wir mit der Tiefsee angefangen. Gott sei Dank ist meine aktuelle Kamera da sehr kooperativ:

Eine blaustichige Garnele schwebt knapp über einem hell leuchtenden, stacheligen Seeigel auf dem dunklen Kiesboden eines Aquariums

Muränen sind irgendwie nicht hübsch und elegant schwimmen können sie auch nicht. Sie lassen sich aber dafür sehr nett fotographieren:

Eine olivgrüne Muräne blickt von einem dunklen Felsen im Aquarium nach rechts, eingerahmt von bräunlichen Seetangblättern vor tiefblauem Hintergrund Eine massige grüne Muräne blickt mit leicht geocten Kiefern und leuchtend blauen Augen aus dem schattigen Unterwasser-Riff nach rechts

Seepferde sind auch immer süß. Und davon haben sie in dem Aquarium echt viele:

Mehrere braune, scheibenförmig strukturierte Seepferdchen halten sich im dichten, leuchtend grünen Seegras und Tang eines blau erleuchteten Aquariums auf

Seeanemonen und zugehörige Fische sind dort wirklich gut zu beobachten:

Eine dichte Kolonie leuchtend pinkfarbener Seeanemonen mit feinen, weißspitzigen Tentakeln erstreckt sich vor dem tiefschwarzen, schummrigen Hintergrund eines Aquariums Mehrere violette und grüne Seeanemonen haften an dunklen, feuchten Steinen in einem Aquarium, umgeben von sandigem Boden und ockerfarbenem Tang Ein silbriger Meeresfisch schwimmt knapp über hellem Sandboden im Schauaquarium, umgeben von violetten Felsen und grünen Wasserpflanzen vor leuchtend blauem Hintergrund

Das Becken für die Seelöwen und Robben ist nicht besonders groß, sie schwimmen aber fröhlich herum:

Eine dunkle, gefleckte Robbe taucht in einem türkisblauen Becken kopfüber nach unten, umgeben von moosbewachsenen Unterwasserfelsen und einfallendem Tageslicht im Hintergrund

Im Außenbereich kann man Rochen und Haie streicheln. Ich habe sie nur fotographiert:

Ein gefleckter Zebrahai mit langem Schwanz und ein dunkelgrauer Hai ziehen über dem hellen Sandboden eines Schaubreiches ihre Bahnen, begleitet von bunten Fischen

Wenn man den Winkel richtig erwischt, sieht man die Wasseroberfläche nicht und es kommen ziemlich unwirkliche Fotos heraus.

Ein schwarz-gelb-weißer Wimpelfisch schwimmt schräg nach links oben über einem hellen, feinkörnigen Sandgrund, während sein scharfer Schatten deutlich darunter auf den Boden geworfen wird

Das größere Haibecken von unten hat sehr beeindruckende Ausblicke zu bieten. Der Sägefisch sieht ziemlich bedrohlich aus. Nur wer weiß, daß es sich dabei eigentlich um einen Rochen handelt? Die Säge hat der gute übrigens nicht zur Zierde: er schwimmt damit in Fischschwärme und fetzt damit umher. Irgendwen wird er schon erwischen, den er dann fressen kann:

Ein großer Rochen gleitet in einem tiefblauen Aquariumbecken an einer strukturierten Wand vorbei und schwimmt direkt auf den Betrachtenden zu Ein grosser Schwertfisch beziehungsweise Sägerochen schwimmt im kühlen, blau schimmernden Wasser eines Schauauquariums, während im Hintergrund weitere Haie über den sandigen Beckenboden gleiten Ein großer Sägerochen gleitet durch das türkisblaue Wasser eines großen Beckens, während sein langes, gezahntes Rostrum nach rechts weist und die graue Wand im Hintergrund spiegelt

Im fast schon zur Grundausstattung eines Zoos gehörenden Lorekeet Gehege kann man die Loris mit Nektar (vorher zu kaufen) füttern. Die in dem Aquarium waren ziemlich satt und die armen Käufer mußten sich anstrengen, Ihre Becher loszuwerden. Der Lori ist übrigens nicht krank oder so, er hat sich zum Spielen auf den Rücken geworfen. Fühlte sich wohl ziemlich sicher:

Zwei farbenprächtige Allfarbloris mit blauem Kopf, gelbem Nackenband und orangem Brustgefieder auf einem Betonsockel vor einem Maschendrahtzaun, wobei ein Papagei auf dem Rücken im Gras liegt

Die Pinguine haben jede Menge Junge, sind deswegen aber nicht ruhiger und schwierig wie immer zu fotographieren:

Ein Humboldtpinguin gleitet schnittig durch das klare Wasser eines Bassins, wobei er mit einem weißen Ring am rechten Flügel markiert ist. Im Hintergrund tauchen grüne Algen und ein felsiger Untergrund auf, während die Wasseroberfläche den Pinguin zur Hälfte bricht

Mit den Strandläufern habe ich die Außenanlage abgeschlossen und bin in den zweiten Stock (also europäisch ersten Stock) gegangen.

Ein graubrauner Regenpfeifer steht auf einem hellen Asphalt-Gehsteig, während weiche Schattenspiele auf den Boden fallen

Oben gibt es mehr tropische Fische. Daher wird es deutlich farbenprächtiger:

Ein rot-weiß gemusterter Korallenwächter ruht auf hellgrauem Sandgrund, während mehrere schlanke Röhrenaale aus dem Boden ragen und ein gelb-weiß geringelter Aalgrundel auf dem Fisch balanciert, vor tiefblauem Hintergrund Ein leuchtend gelber Kugelfisch mit kleinen schwarzen Tupfen schwebt vor einer grauen Riffkulisse mit feinen Korallen im Hintergrund

Ein Becken geht über beide Stockwerke und wir kamen gerade vorbei, wie zwei Taucher darin rumgedümpelt sind. Ob das spannend ist Kindern zuzuwinken? Ich habe für das Foto darauf gewartet, daß sie sich wieder verziehen, sonst hätte ich nur viele Hinterteile fotographieren können.

Ein grossflächiges, gebogenes Schauaquarium in hellem Gang, in dem Fische zwischen künstlichen Felsen und Seetang schwimmen, während Besucher auf dem dunkelgrauen Pflaster davor stehen

Sehr angetan war ich von den diversen Quallen. Im Wasser brauche ich sie ja sicher nicht, aber zum Anschauen sind sie immer ein Hit. Und wenn dann noch die Kamera mitspielt, kommen sehr hübsche Fotos raus:

Die transparente Rippenqualle schwebt vor dunklem Hintergrund, während ihre feinen, regenbogenfarben schimmernden Kammreihen im Wasser leuchten Mehrere transluzente Quallen gleiten vor tiefschwarzem Hintergrund durch das Wasser, wobei die großformatige Qualle im Vordergrund mit fein gezeichneten, hellen Schirmstrukturen und zarten, gewellten Tentakeln im warmen Licht schimmert

Mit der Automatik geht da aber nicht viel. Da trifft die Belichtung nie. Aber zum Glück kann man ja auch per Hand schnell Einstellungen vornehmen. Die folgenden könnten von der Größe her nicht unterschiedlicher sein. Die erste ist kaum 2cm groß, die zweite eher mehr so um den knappen Meter.

Eine glasklare, transparente Qualle mit leuchtend gelben Organen schwebt vor tiefschwarzem Hintergrund im dunklen Wasser, umgeben von feinen Tentakeln und winzigen Schwebeteilchen Eine leuchtend orangefarbene Spiegeleikuttel schwebt vor dunklem Hintergrund im Schauaquarium, während ihre feinen, rotbraunen Fangarme und der voluminöse Besen nach oben ragen

Die Otter waren sehr verspielt und dementsprechend kaum zu erwischen:

Ein brauner Seeotter schwimmt in Rückenlage durchs kühle Wasser eines Geheges, während er gemütlich an einem rötlichen Leckerbissen knabbert, umgeben von groben Steinen im Hintergrund

Ein weiterer Bereich ist den Seetankbereich gewidmet. Was da alles so rumschwimmt:

Ein braun-orange marmorierter Fisch schwimmt im blauen Wasser vor einer künstlichen Felswand, eingerahmt von kräftig grünen Wasserpflanzen mit gezackten Rändern

Und dann die echten Tropen:

Ein leuchtend roter Squat Lobster sitzt auf einem hellen Stein im Aquarium, während feine Fühler ins trübe Wasser ragen und im Hintergrund unscharfe Korallen zu sehen sind Ein leuchtend gelber Doktorfisch schwimmt im klaren blauen Wasser vor einer farbenprächtigen Unterwasserlandschaft mit rosafarbenen Steinkorallen und braunen Polypen

Die Schildkröte frißt den Fisch nicht. Ganz im Gegenteil. Der Fisch putzt die Schildkröte:

Eine grüne Meeresschildkröte gleitet im hellen Sand eines Aquariums knapp über den Boden, während im Hintergrund bemooste Felsen, Korallen und kleine Fische zu sehen sind

Und zum Schluß meine absoluten Lieblinge: Die Fetzenfische, oder in Englisch hübscher, Dragonfisch.

Ein goldbrauner Großer Fetzenfisch schwebt vor dem leuchtend blauen Wasser eines Aquariums, umgeben von filigranen Algenwedeln und dichtem Seetang

Die Heimfahrt war unspektakulär und schon wieder war ein wunderbarer Urlaubstag vorüber.

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