Wir wollten eigentlich am Mittwoch losfahren. Daher hätten wir am Dienstag vollgas räumen müssen. Da erzählt uns die Freundin von meinem LA Freund, daß an jedem dritten Dienstag im Monat Gratiseintritt im Southcost Botanic Garden quasi um die Ecke (knappe 7mi) ist. Und das wäre – ach welch großer Zufall – genau an dem Dienstag. Also haben wir uns entschlossen einen Tag dranzuhängen und statt räumen den botanischen Garten anzusehen. Der Tag war auch hervorragend dafür geeignet, nicht einmal die üblichen Frühnebel störten.
Als wir so um ca 10 Uhr beim Garten waren, wurden wir zu Kasse gebeten, denn wenn man selbst nachrechnet, war das der ZWEITE Dienstag im Monat. Na egal, wenn man schon einmal da war, sind wir auch gegen Entgelt hinein gegangen. 6$ für Senioren und 8$ für Erwachsene sind nicht ganz so schlimm. Der Garten ist aber ungeahnt groß, sodaß wir gute 4 Stunden dort waren. Die extraklare Luft und die heftige Sonne haben uns eine nette Farbe bekommen lassen. ![]()
Wie üblich ist rund um den Eingang die ‘developed area’ mit den sehr gepflegten Sondergärten; man soll ja gleich beim Reinkommen etwas geboten bekommen. Hier ein Schnappschuß vom kleinen (eigentlich winzigen) japanischen Garten:

Gleich angrenzend liegt der Fuchsiengarten, wo die wunderbarsten Fuchsien herumhängen. Alles blüht, als hätte den Blumen nur noch keiner gesagt, daß es Mitte September ist:

Auch andere blühende Pflanzen gibt es in dem Bereich zu Hauf:

Sehr bemüht ist der Kindergarten. Kleine Figuren und Häuser ergänzen die Pflanzen perfekt:

Die Bienen sind vielleicht nicht so ganz kindergerecht, aber wo es blüht sind sie nicht abzuhalten zu futtern:

Der Rosengarten ist das zentrale Element des Eingangsbereiches. Der Boden sieht wüstenhaft trocken aus, das scheint die Rosen aber nicht zu kümmern und sie blühen wie verrückt:

Der Kakteengarten begrenzt die developed area zum waldigen Bereich hin:

Der waldige Bereich kann erwandert werden. Eine große Tramrunde (keine Ahnung zu welchen Anlässen da eine Tram fährt) und viele kleine Schotterwege. Die Bäume und Büsche sind beschriftet und nach Themengebiet geordnet. Darunter Pinien, Eukalyptusartige, Cypressenartige, usw.
Im Zentrum des Waldes befindet sich ein kleiner See, der ziemlich mit Schilf zugewachsen ist. Am verbleibenden Wasserrest tummeln sich die Enten:

Wieder zurück in der devloped area kommt man durch den mediterranen Garten in das Banjanwäldchen:

Damit war der Tag aber noch nicht ganz vorüber, denn nach den letzten Einkäufen für die Fahrt (und einem Stopp bei Starbucks für einen Frappoccino) kam noch das Schlemmen, aber das ist eine andere Story.