Eine Prämiere seit ich den GPS Logger habe: Das Auto hat sich keinen Millimeter bewegt. Daher gibt es auch keine Karte.
Warum, so könnte man sich fragen, habe ich das Auto nicht bewegt? Die Antwort ist so simpel, daß ich mich kaum traue sie zu geben: Das Auto kann nicht schwimmen. Seit heute in der Nacht schüttet es voll Gas. Nicht nur so ein weinerliches Tröpfeln, nein, so richtig volle Kanne und das den ganzen Tag. Da hat es uns nicht einmal gefreut einkaufen zu gehen, denn da müßte man ja vom Auto über den Parkplatz zum Geschäft. Und das bedeutet ein Vollbad. So ein tropisches Gewitter kann schon etwas.
Der Wetterbericht hat gestern von 40% Regenwahrscheinlichkeit gesprochen, gestern Abend von 60% und nun (kaum zu glauben) von 100%. Der Pool hier ist schon fast am Überlaufen und alles steht Zentimeterhoch unter Wasser. Da hütet man lieber die Hütte. Im Norden sind sie schon auf Tornado Watch. Das haben wir wenigstens noch nicht.
Um das ganze ein wenig besser vermitteln zu können, hier ein paar Fotos. Vorweg aber eins: Es ist nicht kalt! Wir haben trotz Regen 26°C. Also starten wir mit einem Bild vom Weg:
Hier ein Bild von meinem geparkten Auto (man beachte den Nebel am Dach):
Sehen wir uns doch mal das Dach genauer an. Da versteht man, warum es pooring heißt:
Und die Details sehen auch sehr feucht aus:
So konnte ich heute ausschlafen (so ein Luxus aber auch) ein wenig Telewerken (was die moderne Technik alles kann) und an meinem Blogrückstand arbeiten. Fad wird mir noch länger nicht.
Gerade hupt der Fernseher, daß sie eine extreme Flutwarnung für die Gegend rausgegeben haben. Mal sehen ob so eine Holzhütte schwimmen kann. 🙂
Morgen ist mit Wetterbesserung zu rechnen, am Nachmittag soll die Sonne rauskommen. Und übermorgen ist der Großteil der Gewitter abgezogen und ich fahre wieder gegen Süden, nach Georgia. Dort soll es wieder sonnig sein. Na mal sehen.