St. Louis, Missouri Botanic Gardens & Gateway Arch NM

Ein Tag ohne große Fahrten: Einmal zum Botanic Garden und am Rückweg zum Gateway Arch. Trotzdem habe ich dabei zwei mal eine Bundesstaatsgrenze überfahren:


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Der Campingplatz liegt über dem Fluß und somit in Illinois. Die Flußüberquerung erfolgt mutig über dieses alte Stück:

Ich war bereits vor einiger Zeit in diesem Garten, aber er ist einfach zu hübsch um vorbeizufahren. Parken ist gratis, der Eintritt moderat, was will man mehr.

Man beginnt den Rundgang an einem alten Glashaus. Das wird derzeit leider generalrenoviert, sieht aber garnicht so schlecht aus (nur wer genau hinsieht, wird bemerken, daß kein Dach drauf ist):

Vor dem Glashaus ist ein kleiner Teich, in dem letztes mal Kunstwerke (dicke nackte bunte Plastikfrauen) rumstanden. Dieses mal nur Lilien:

Gleich daneben befindet sich einer von zwei Rosengärten. Trotz Herbst ein Blumenmeer:

Auch die Riesenbienen sind wieder da. Da will keiner mit dem Stachel Bekanntschaft machen:

Die Umzäunung des Rosengartens ist ebenfalls künstlerisch ausgefallen:

Ein echtes Highlight ist das große Glashaus (Climatron). Um mehr Geld reinzubekommen wurde dort eine Dino-Schau installiert und man darf nur mehr gegen Extrageld ins Glashaus. Ist immer noch ok und die Dinos sehen eh ganz gut aus. Hier das Climatron mit künstlerischem Teich davor:

Im Teich findet sich diese seltsame Blume:

Natürlich gibt es auch Schmetterlinge in so einem Garten. Dieses Jahr aber eigentlich überraschend wenige:

Im Climatron wird man vom Grün faßt gefressen:

Die ersten Dinos lassen auch nicht lange auf sich warten:

Natürlich sind auch noch die Blumen die Hauptattraktion:

Da im Climatron auch einige Tiere frei leben, kommt es zu seltsamen Zusammenkünften. Da tanzt einem doch glatt eine Taube auf der Nase rum (oder sch**** einem auf den Kopf):

Da schauen die anderen nur erheitert zu:

In einem kleinen Terrarium befinden sich Pfeilgiftfrösche:

Wenn es schon wenig Schmetterlinge im Garten gibt, dann um so mehr Bienen:

Ist auch kein Wunder, ganze Beete stehen in Blüte:

Ein weiterer Bereich sind die formal gardens:

Gleich daneben gibt es hüpfende Wasserstrahlen:

Dieser Garten rühmt sich, den größten japanischen Garten in den USA zu haben. Groß ist er, aber ob er der Größte ist, weiß ich nun auch wieder nicht. Rund um einen großen Teich, ist er jedenfalls hübsch angelegt:

Auch die Kiesgärten fehlen nicht:

Im Teich schwimmen Koi, die weit ihre Mäuler aufreißen, damit man sie füttert. Die Schildkröte staubt ab:

Die typische japanische Brücke darf auf keinen Fall fehlen:

Richtung Ausgang gibt es noch europäische Gärten:

Da der Parkgründer am Gelände verscharrt liegt, wurde auch ein Mausoläumswärter angestellt. Der wurde in einem eigenen Haus einquartiert. Heute wartet das Haus auf die Renovierung (der Wärter wird wohl nicht mehr gebraucht):

Ob ein türkischer Garten auch zu den europäischen zählt ist fraglich, jedenfalls liegt er aber auch dort:

Damit habe ich meine kleine Runde (von 6 Stunden) beendet und bin beim Heimweg noch beim Gateway Arch vorbeigefahren. Dort kostet das Parken etwas und die Fahrt hinauf erst recht. Aber wenn man es sehen will, kommt man nicht daran vorbei. Nur so können sie die sehr futuristischen Pläne für die Umgestaltung des gesamten Uferbereiches finanzieren. Vom Parkplatz kommend, präsentiert sich das Arch wie folgt:

Um hinein zu kommen, muß man alles wie am Flughafen durchsuchen lassen. Man könnte ja sonst irgendwas sprengen. Überraschenderweise gibt es dort keine Schilder, die einem Worte wie Bombe, Waffe und Co verbieten. Ich habe es aber trotzdem nicht versucht. Im Keller angekommen habe ich ein Ticket für die seltsame Waschtrommelbahn gekauft und bin zum Südportal gestürmt, da gerade ein Lift nach oben gehen sollte. Am Weg dorthin wird man im Wartegang mit solchen Szenen unterhalten:

Oben angekommen, kann man in einen kleinen Raum mit gebogenem Boden gehen und sich die Aussicht reinziehen. Ein Parkranger hilft bei Fragen weiter oder macht auch Erinnerungsfotos:

Und das sieht man von dort oben:

Wieder zurück im Keller, kann man das dortige Museum besuchen. Sehr dunkel und mit eher wenigen Schaustücken ausgestattet. Neben Kutschen und ausgestopften Tieren gibt es auch mechatronisch animierte Berühmtheiten, die einem etwas über die Geschichte erzählen:

Von der Straße hat man einen hervorragenden Blick auf das Arch. Ganz oben die winzigen Punkte sind die Fenster des Aussichtsraumes:

Eigentlich wollten wir noch eine Nacht dranhängen, aber der Wetterbericht deutete ein böses Gewitter für den kommenden Abend an. Also haben wir umgeplant und am nächsten Tag den Zoobesuch mit der Weiterfahrt nach Louisville verbunden.

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