Von Colorado Springs, CO nach Salina, KS

Um den Rückstand durch die letzten sehr schönen ‘Wartetage’ wieder aufzuholen, müssen nun zwei ‘Fahrtage’ den Zeitplan ein wenig korrigieren. An diesem Tag ging es von Colorado Springs, CO zu einem Übernachtungsort im Nichts, Salina, KS:


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Laut Wetterbericht sollte es in Salina sonnig und warm sein. Der Tag in Colorado Springs begann wolkenlos sonnig und zum Zeitpunkt der Abfahrt um 9:30 hatten wir schon 85°F (knappe 30°C). Mein TomTom brachte uns auf einem netten Weg raus aus der Stadt und der Highway 24 ging zunächst autobahnartig dahin:

Nach einiger Zeit wurde ein normaler Highway daraus und die Langeweile begann, denn außer gelbem Gras findet sich in der Gegend wenig. Die Brücke war schon ein Highlight:

In einem winzigen Dorf war plötzlich Stau angesagt. In einiger Entfernung sah man jede Menge Polizeiautos wild blinkend stehen. Auf der TomTom Karte sah ich, daß es im Dorf noch einige Parallelstraßen gibt. Also kurzerhand umgedreht und ab in die Parallelstraße (wie auch ein paar andere). Auch dort fand ich bald ein blinkendes Polizeiauto und da sah ich auch den Grund für den Stau: Ein Umzug fand statt. Ich bin weiter ausgewichen und konnte auf einer Kreuzung gerade noch sehen, wie eine Garde Pompomgirls eine Gasse entfernt auf mich zukam. Wieder ausweichen und die Stadt war geschafft.

Wieder am Highway war hinter mir nicht viel los. Die standen wohl noch länger und warteten auf die Durchfahrt. Jedoch sah ich nur Minuten nach dem ‘Sieg’ seltsame Wolken auftauchen:

Weitere Minuten später und die Sonne war weg. Gleichzeitig fing die Temperatur im freien Fall zu sinken an. Nieselregen setzte ein. Die Temperatur fiel auf 50°F (10°C). Wie sich die Temperatur auf 12°C erholt hatte, stand ich mit kurzem Leiberl und kurzer Hose zitternd bei der Tankstelle; der Wind blies auch sturmartig. Es kann unglaublich lange dauern, bis so ein Tank voll ist.

Die Interstate machte ein Weiterkommen einfach, nur die Temperatur wollte sich nicht über die 12°C Marke erheben. Immer wieder heftiger Nieselregen. UND DAS SOLLTE SONNE BEI 30°C SEIN?!?

80 Meilen vor meinem Übernachtungsort riß die Wolkendecke auf und die Temperatur stieg langsam an:

Nur wenige Meilen vor dem Ziel sah es schon wieder ganz gut aus, die Temperatur hatte sich auf 25°C erholt:

Am Campingplatz war es recht sonnig, aber ein mittlerer Sturm machte das Aufstellen des Zeltes spannender. Dabei habe ich auch eine weitere Premiere erlebt: Ein Aluminiumrohr ist an der Verbindung aufgeplatzt! Zum Glück habe ich ein Reparaturrohr dabei und konnte damit das Gestänge flicken. Damit ist es nun sicher, daß das Zelt seine letzte Runde macht.

Auf dem Campingplatz ist schon voll Halloween ausgebrochen. Kaum wurde es dunkel, schon spukte es herum:

 

Und wenn mich nicht doch noch ein ‘severe thunderstorm’ in der Nacht findet, geht es morgen nach St. Louis, MO, wo ich wieder einen Besichtigungstag einlege.

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