Von Las Vegas über den Valley of Fire SP nach Fillmore, UT

Nach einer guten Nacht bei offenem Fenster und ausgeschalteter Klimaanlage ging es bei sehr angenehmen Temperaturen zum Shoppen und danach in den nahen Valley of Fire SP. Nach diesem wunderschönen State Park blieb nur mehr die Fahrt nach Utah; drei Bundesstaaten an einem Tag:


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Der Tag begann so sonnig wie er am Vortag geendet hatte. Schnell die paar Sachen gepackt und einen kurzen Einkaufsstopp bei Food4less gemacht, schon konnte es auf die I15 nach Norden gehen. Nach ein paar Meilen verläßt man die Interstate wieder und der Valley of Fire SP ist nicht mehr weit. Durch die Kaltfront hatte es dort äußerst angenehme Temperaturen von guten 30 Grad; die üblichen 45 und mehr waren buchstäblich verblasen worden.

Gleich nach dem Eingang kommt man zu Steinformationen, die Bienenstöcke genannt werden:

Ich sehe zwar keine bienenähnliche Formationen, aber hübsch sind die roten Felsen mit den vielen Löchern schon:

In manche Löcher passen sogar Autos. Zumindest sieht es im entsprechenden Blickwinkel dramatisch aus:

Der Stein ist gut begehbar und absolut nicht rutschig. So kommt man auch zu Aufnahmen aus dem Stein heraus:

Danach verläßt eine Stichstraße den Hauptweg, die zum Atlatl Felsen führt. Hier könnte man sich fragen, ob nicht irgendwo ein Gerät zum Begradigen der Straße aufzutreiben war:

Am Atlatl-Rock haben sich vor langer Zeit Einheimische mit Steinritzereien die Zeit vertrieben. Nur, warum mußte das an einer so exponierten Stelle passieren? Die gefundenen Ritzereien sind am Ende der Treppe zu sehen:

Hoch oben sieht man weltbewegende Dinge, wie sich am Hintern schnüffelnde Tiere 🙂

Oder tausend andere Dinge des normalen Lebens:

Am Fuße des Felsens gibt es Picknicktische im Schatten. Dort habe ich mein ziemlich spätes Frühstück genossen. Aber kaum sitze ich, schon stürmen Bettler in großer Anzahl herbei:

Diese Weißschwanzantilopenhörnchen sind extrem flott. Laut Visitorcenteraushang sind sie aber auch extrem wärmeresistent, denn bis 42°C sitzen sie noch gerne und problemlos in der Sonne. Erst wenn es wärmer wird, suchen sie Schatten:

Bessere Fotos bekommt man nur gegen Bezahlung. Das kann ein Stück Brot wie im vorigen Bild sein, oder auch einfach nur Wasser vom örtlichen Wasserhahn:

Wieder am Hauptweg zeigen sich nicht nur sinnlose Löcher, sondern auch echte Arches:

Neben dem Visitor Center geht eine längere Stichstraße in die Steinwüstenwelt. Zunächst passiert man eine Art Schlucht, die zu beiden Seiten mit roten Steinen voll ist:

Nach einem Hügel weitet sich der Blick auf eine bunte Felslandschaft:

Die Straße windet sich noch ein paar Meilen durch die Felsen. Dabei sind einige Dips zu überwinden, die bei Regenzeiten mit Wasser geflutet werden:

Am Ende der Straße kann man einen kleinen Wanderweg rund um einen Felsen genießen. Blöd nur, daß man auf dem Weg erkennen kann, aus was die Felsen ringsum sind: purer Sand. Nach nur wenigen Metern im losen Sand sind die meisten umgekehrt:

Rundum ist man von verschiedensten Steinformationen und –Farben umgeben:

Die Fahrt zurück auf die Interstate wurde ein wenig durch eine Megabaustelle erschwert. Ab der Interstate sind kaum noch spannende Dinge zu vermelden. Es ist aktuell wieder einmal etwas grüner als ich es zuletzt gesehen habe. Grünes Buschwerk und zum Teil meine gelben Lieblingsblumen bis an den Horizont:

Erst am Abend haben sich ein paar Wolken gezeigt. Das aber wohl nur, um den Sonnenuntergang hübscher zu machen:

Am nächsten Tag sollte es dann weiter die I70 nach Osten gehen, wo das Colorado NM auf eine Besichtigung gewartet hat.

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