Das Valley of Fire State Park in Nevada zeigt den markanten, rötlichen Sandsteinbogen der Arch Rock Formation vor einem strahlend blauen Himmel

Von Las Vegas über den Valley of Fire SP nach Fillmore, UT

Nach einer guten Nacht bei offenem Fenster und ausgeschalteter Klimaanlage ging es bei sehr angenehmen Temperaturen zum Shoppen und danach in den nahen Valley of Fire SP. Nach diesem wunderschönen State Park blieb nur mehr die Fahrt nach Utah; drei Bundesstaaten an einem Tag:


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Der Tag begann so sonnig wie er am Vortag geendet hatte. Schnell die paar Sachen gepackt und einen kurzen Einkaufsstopp bei Food4less gemacht, schon konnte es auf die I15 nach Norden gehen. Nach ein paar Meilen verläßt man die Interstate wieder und der Valley of Fire SP ist nicht mehr weit. Durch die Kaltfront hatte es dort äußerst angenehme Temperaturen von guten 30 Grad; die üblichen 45 und mehr waren buchstäblich verblasen worden.

Gleich nach dem Eingang kommt man zu Steinformationen, die Bienenstöcke genannt werden:

Die markante, rot-orange gestreifte Sandsteinformation der Beehive Rock im Valley of Fire State Park erhebt sich vor kargem Wüstenboden und klarem, blauen Himmel

Ich sehe zwar keine bienenähnliche Formationen, aber hübsch sind die roten Felsen mit den vielen Löchern schon:

Das von tiefrotem Sandstein geprägte Valley of Fire State Park zeigt bizarr gewaschene Felsformationen mit markanten Schichtungen über kargem Wüstenboden bei strahlend blauem Himmel

In manche Löcher passen sogar Autos. Zumindest sieht es im entsprechenden Blickwinkel dramatisch aus:

Das Valley of Fire State Park in Nevada zeigt eine massive, rotbraune Sandsteinformation mit einer flachen Gesteinsplatte, unter der eine Fahrbahn hindurchführt und ein kleiner PKW winzig wirkt

Der Stein ist gut begehbar und absolut nicht rutschig. So kommt man auch zu Aufnahmen aus dem Stein heraus:

Das Valley of Fire State Park fasziniert mit leuchtend roten Sandsteinwänden, windgeformten Mulden und geschwungenen Felsformationen unter strahlend blauem Himmel

Danach verläßt eine Stichstraße den Hauptweg, die zum Atlatl Felsen führt. Hier könnte man sich fragen, ob nicht irgendwo ein Gerät zum Begradigen der Straße aufzutreiben war:

Die schnurgerade Asphaltstraße im Valley of Fire State Park verläuft durch eine karge Wüstenlandschaft mit markanten, leuchtend roten Sandsteinformationen und flachem Buschwerk unter strahlend blauem Himmel

Am Atlatl-Rock haben sich vor langer Zeit Einheimische mit Steinritzereien die Zeit vertrieben. Nur, warum mußte das an einer so exponierten Stelle passieren? Die gefundenen Ritzereien sind am Ende der Treppe zu sehen:

Das Valley of Fire State Park in Nevada besticht durch ockerfarbene Sandsteinformationen, durch die eine steile, metallene Stiege führt, während im Hintergrund ein wolkenloser, blauer Himmel leuchtet

Hoch oben sieht man weltbewegende Dinge, wie sich am Hintern schnüffelnde Tiere 🙂

Prähistorische Felsritzungen in rauem, rotbraunem Gestein zeigen ein großes, vierbeiniges Wildtier mit Geweih sowie ein kleineres, rechts davon stehendes Tier

Oder tausend andere Dinge des normalen Lebens:

Die rötliche Felswand im Valley of Fire State Park zeigt prähistorische Petroglyphen mit stilisierten menschlichen Gestalten, Tieren und geometrischen Spiralen, die durch Sonnenschein diagonal beleuchtet werden

Am Fuße des Felsens gibt es Picknicktische im Schatten. Dort habe ich mein ziemlich spätes Frühstück genossen. Aber kaum sitze ich, schon stürmen Bettler in großer Anzahl herbei:

Ein flinkes Erdhörnchen flitzt über rötlichen Sand, der mit kleinen Steinen, trockenen Ästchen und Wurzelresten übersät ist

Diese Weißschwanzantilopenhörnchen sind extrem flott. Laut Visitorcenteraushang sind sie aber auch extrem wärmeresistent, denn bis 42°C sitzen sie noch gerne und problemlos in der Sonne. Erst wenn es wärmer wird, suchen sie Schatten:

Ein braun-weiß gestreiftes Erdhörnchen sitzt auf einem Schotterboden und hält ein Stück hellem Weckerl in den Vorderpfoten

Bessere Fotos bekommt man nur gegen Bezahlung. Das kann ein Stück Brot wie im vorigen Bild sein, oder auch einfach nur Wasser vom örtlichen Wasserhahn:

Ein braungraues Erdhörnchen hockt auf einem rauen Geröll- und Schotterbett, umgeben von unzähligen kleinen, mehrfarbigen Steinen und feuchter Erde

Wieder am Hauptweg zeigen sich nicht nur sinnlose Löcher, sondern auch echte Arches:

Das Valley of Fire State Park in Nevada zeigt den markanten, rötlichen Sandsteinbogen der Arch Rock Formation vor einem strahlend blauen Himmel

Neben dem Visitor Center geht eine längere Stichstraße in die Steinwüstenwelt. Zunächst passiert man eine Art Schlucht, die zu beiden Seiten mit roten Steinen voll ist:

Eine kurvige Asphaltstraße führt durch den Valley of Fire State Park, umgeben von schroffen, rotbraunen Sandsteinfelsen unter tiefblauem Himmel

Nach einem Hügel weitet sich der Blick auf eine bunte Felslandschaft:

Das Valley of Fire State Park erstreckt sich mit leuchtend roten Sandsteinfelsen, kargem Sandboden und spärlichem Buschwerk unter einem klaren blauen Himmel

Die Straße windet sich noch ein paar Meilen durch die Felsen. Dabei sind einige Dips zu überwinden, die bei Regenzeiten mit Wasser geflutet werden:

Der Scenic Byway schlängelt sich durch die karge, ockerfarbene Wüstenlandschaft im Valley of Fire State Park, gesäumt von leuchtend roten Sandsteinfelsen und trockenem Steppengras unter strahlend blauem Himmel

Am Ende der Straße kann man einen kleinen Wanderweg rund um einen Felsen genießen. Blöd nur, daß man auf dem Weg erkennen kann, aus was die Felsen ringsum sind: purer Sand. Nach nur wenigen Metern im losen Sand sind die meisten umgekehrt:

Der Valley of Fire State Park in Nevada zeigt eine sandige Schlucht zwischen ockerfarbenen Sandsteinwänden, spärlicher Wüstenvegetation am Wegesrand und einem tiefblauen Himmel im Hintergrund

Rundum ist man von verschiedensten Steinformationen und –Farben umgeben:

Das Valley of Fire State Park in Nevada zeigt markante, leuchtend rote Sandsteinformationen mit feinen, diagonalen Streifen, eingebettet in eine karge Wüstenlandschaft unter strahlend blauem Himmel

Die Fahrt zurück auf die Interstate wurde ein wenig durch eine Megabaustelle erschwert. Ab der Interstate sind kaum noch spannende Dinge zu vermelden. Es ist aktuell wieder einmal etwas grüner als ich es zuletzt gesehen habe. Grünes Buschwerk und zum Teil meine gelben Lieblingsblumen bis an den Horizont:

Eine graue Freilandstraße führt durch eine weite, grüne Steppenlandschaft unter einem leuchtend blauen Himmel mit vereinzelten, weißen Wolken. Am Horizont erheben sich sanfte, braune Hügel, während vereinzelte Autos in der Ferne auf der Fahrbahn rollen

Erst am Abend haben sich ein paar Wolken gezeigt. Das aber wohl nur, um den Sonnenuntergang hübscher zu machen:

Strahlender Sonnenuntergang bricht durch dunkle Wolkenbänder am tiefblauen Abendhimmel, während im fernen Dunst eine Reihe schmaler, silhouettesartiger Bäume den Horizont säumt Glühend orangefarbener Sonnenuntergang hinter einer Reihe schlanker Bäume im Gegenlicht, eingerahmt von dunklen, tief hängenden Wolken am Abendhimmel

Am nächsten Tag sollte es dann weiter die I70 nach Osten gehen, wo das Colorado NM auf eine Besichtigung gewartet hat.

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