Dieses Jahr habe ich ein neues Taxiunternehmen für die Fahrt zum Flughafen beauftragt (der Unfall letztes Jahr war genug). Daher ging es mit einem modernen Kleinbus zum Flughafen und es war zum Glück nicht spannend. Das Einchecken ging ohne Probleme los und wir flogen sogar total pünktlich ab. Das Wetter konnte sich zu dem Zeitpunkt nicht entscheiden, ob es freundlich sein sollte oder nicht:
Über diese Startbahn sollte es gleich losgehen:
Noch im sehr steilen Steigflug sieht man, was den unglaublich betörenden Geruch auf dem Weg zum Flughafen hervorruft:
Weiter ging es über das südliche Wien in Richtung Westen. Hübsch ist der Knoten S1/A2 zu sehen. Wenngleich die Autobahn auch aus der Luft seltsam verkrümmt wirkt:
Kurz darauf hat sich die Wolkendecke ganz geschlossen und die Sicht nach unten war eher gleichmäßig:
Im Flugzeug findet sich immer noch der Orangensaft, wo man das Ablaufdatum auf der Großverpackungsschachtel sehen könnte (wenn man die nur hätte). Ist das etwa der selbe?
Trotzdem darf man über das Essen bei BA nicht motzen. Es steht auf allen Dingen drauf was es sein soll (z.B. Sandwich mit Käse und Jungzwiebeln), welche INhaltsstoffe enthalten sind und welche Allergien ein Problem sind. Nicht wie bei Austrian, wo nix drauf steht und die Stewardess auf Anfrage zum Inhalt meint: Probieren sie es einfach, ich weiß das auch nicht.
Nur selten hatte man Sicht nach unten, dafür dann aber sehr hübsch:
Der Mensch kann sich doch seine eigenen Wolken bauen. Er braucht dazu nur für die Umwelt ganz harmlose Atomkraftwerke:
Diese Jahr sind wir glich über der Themsemündung reingeflogen:
Nach nur 2 kleinen Warterunden ging es am Stadtzentrum vorbei nach Heathrow:
Die Landung verlief ruhig und der Bus zum Terminal 5 war schnell gefunden (ich bin ja schon fast Flugprofi in Heathrow). Neu ist, daß man beim Eingang zum Terminal 5 an einem Schalter mit Leuten stehen bleiben muß und dort Paß und Boardingpaß gecheckt werden. Die nette indische Dame hat meinen Boardingpaß lange angeschaut, im Computer getippt und wieder meinen Boardingpaß studiert. Dann hat sie wortlos meinen Boardingpaß zerissen und mir mitgeteilt, ich bräuchte einen Neuen. Ich wäre jetzt upgegraded worden. Das hielt ich da noch für einen britischen Scherz, aber tatsächlich am neuen Boardingpaß stand nicht nur ein neuer Sitzplatz sondern auch die nächsthörer Buchungsklasse. Wenn ich das gebucht/bezahlt hätte, kostet das pro Strecke 320€ mehr. Na das Geschenk nehme ich gern. Noch dazu hatte ich einen Fensterplatz!
Nach eigentlich kurzer Wartezeit stellte ich fest, daß Terminal 5 eigentlich 3 Terminals sind. Diese 3 Gebäude sind mit einer U-Bahn verbunden, die ganz ohne Fahrpersonal auskommt. Ich bin daher zu 5B gefahren und wartete dort die letzten Minuten auf’s Boarding. Beim Boarding hat meine neue so tolle Boardkarte beim Scanner gepiept und ein rotes Lämpchen war zu sehen; selten ein gutes Zeichen. Kurzerhand wurde ich wieder auf einen neuen Sitzplatz verfrachtet: gleiche Klasse aber Mittensitze. Daher gibt es vom Flug nach LA keinerlei Fotos, von der Mitte sieht man eher wenig.
In LA ging die Einreise recht flott, da wir durch günstige Winde 30 Minuten zu früh dran waren und daher vor den anderen Großfliegern ankamen. Erst hinter uns sind die Warteschlangen drastisch länger geworden. Der Immigration Officer hat auch auf sein Frage/Antwortspiel verzichtet und sich vorwiegend um seine Uhr gekümmert: Die Ablöse war wohl nahe.
Auch bei der Autovermietung kam ich praktisch sofort dran. Blöd ist, daß sie nun ein 30 Tage Limit haben und ich daher am 2. Oktober irgendwo den Folgevertrag aktivieren muß; das ging natürlich nicht gleich beim Beginn. Ich bin schon gespannt, was das noch für Probleme mit sich bringen wird.
Das Auto ist ziemlich das selbe wie letztes Jahr, nur ist es schneeweiß und eben das 2011er Modell. Hat gerade mal gute 1000mi am Tacho. Das werde ich schnell ändern. 🙂 Mit 212PS sollte sich das machen lassen.
Am Abend sind wir mit meinem Freund zu einem für mich neuen Restaurant gefahren: BJs. Dort gibt es wirklich sündhaft gute American Pizzen; das Bier kann sich auch sehen lassen.
Und dann durfte ich Ewigkeiten nach dem Aufstehen einschlafen.