Der Tag begann sonnig. Sonnig? Ja, der Wettergott hatte doch einsehen und gönnte mir auch in der Früh noch sonniges Wetter. Also nichts wie los zum Rosengarten, denn es sollte ja noch total bedeckt werden in den nächsten Minuten (oder doch Stunden):
So einen Rekord kann man nicht mehr brechen: Der Garten öffnet offiziell um 9 Uhr und ich kam um 9:00 dort an. Nur leider wollte keiner mein Eintrittsgeld, niemand war da. Also mal in den Garten geschaut, der ohnehin offen war.
Die American Rose Society hat in Shreveport den größten Rosenschaugarten der USA. Im Gegensatz zum Rosentestgelände von Portland ist dieser Garten ein Park und nicht nur Beet an Beet mit Rosen. Alles sehr hübsch gemacht, wenngleich im Oktober sicher nicht die blühtereichste Zeit ist. Trotzdem fand sich einiges an hübschen Rosen:

Oder die:
Die Anordnung ist auf einem großen Wiesengelände mit vielen Bäumen nach Art von alten englischen Gärten. Man wandelt also zwischen Bäumen und Wiesen von einer Anordnung zur nächsten. Und überall blüht es noch:

Manchmal werden die Rosen auch rund um Skulpturen gesetzt. Jede ‘Insel’ wird von einer lokalen Gruppe der Vereinigung (z.B. Los Angeles, Shreveport, …) gestaltet (und wohl auch bezahlt):
Ganz selten stehen Skulpturen auch alleine rum:
Die Anzahl der immer noch blühenden Rosensorten sprengt auf jeden Fall diesen Blog. Aber eine geht noch:
Zwischendurch sind auch andere Blumen gesetzt (quasi zur Auflockerung). Die werden heftig von allerlei Insekten besucht:
Schmetterlinge aber auch Riesenwespen haben dort ihre Freude:
Hier eine der größeren Anordnungen/Blumeninseln:
Natürlich gibt es auch Inseln, die von Privatpersonen gesponsert wurden. Ein riesiger Bereich liegt etwas abseits in einem Wäldchen und sollte auf keinen Fall übersehen werden. Gerade wie ich dort war blühte alles sehr hübsch:
Selbst nach über 3 Stunden Besuchszeit war die Sonne noch da und machte es zum Vergnügen Blumen zu fotographieren. In der ganzen Zeit haben wir jedoch nur ein einziges Pärchen gesehen, das sich auch den Park angesehen hat. Ich finde, dieser Park ist zu unrecht so vereinsamt!
Danach ging es schnurstracks in den Süden, denn das Severe Weather war mir auf den Fersen. Die Fahrt verlief aber weiterhin sehr sonnig, selbst die kurze Pause an einer Raststätte war warm und sonnig. Ich bin daher dem Pfeil Recreation Area gefolgt und hatte diesen netten Rundumblick:
Eine Bootsrampe auf einer Autobahnraststätte, soetwas habe ich erst einmal in Florida gesehen. Die Idee scheint sich also auszubreiten.
Das Zelt habe ich dann immer noch bei Sonne aufgebaut und den Abend draußen verbringen können. Erst in der Nacht hat sich dann ein gar heftiges Gewitter gezeigt aber das war mir im Zelt egal, ich habe gut geschlafen.
Der nächste Tag war regnerisch und bewölkt vorhergesagt. Ich habe daher einen Fahrtag geplant um Land vor der Front zu gewinnen, aber es kam einmal mehr ganz anders…