Ein graugrüner Schlammspringer mit auffälligen rot-orangen Augen und blauen Punkten ruht am feuchten Ufer im flachen Wasser, während sich seine Gestalt im stillen Nass spiegelt

Denver Zoo

Der Tag begann mit strahlendem, wolkenlosen Himmel. Das hatten wir schon lange nicht. Trotzdem waren noch einige Dinge zu erledigen und es zeichnete sich ab, daß sich an dem Tag nur der Denver Zoo ausgehen würde. Also haben wir kurzentschlossen entschieden, noch einen Tag in Denver zu bleiben, um auch den botanischen Gaarten sehen zu können. 

Der Weg in die Stadt war zwar 35mi lang, war aber flott geschafft. Die Fahrt zum Zoo ist im Prinzip ganz einfach, noch einfacher wenn man ein Navi hat. Bei der Ankunft war ich erstaunt, wie viele Leute an einem Samstag in den Zoo wollten und wie wenig Parkplatz zu sehen war. was für ein Glück, daß der Parkplatz ein Parkhaus war und wir im 4 Level (3. Untergeschoß) noch einen Platz für unser Auto finden konnten. So war es sogar schattig (und nebenbei erwähnt GRATIS).

Die Ticketpreise sind auch human, was will man mehr. ich dachte zunächst, der Zoo wäre nicht allzu groß, aber es stellte sich heraus, daß das nicht so ganz richtig ist. Also wurde es nix mit rumhängen, wie es der Leguan im nächsten Bild so schön vormacht:

Große Waraneigechse mit schwarz-grau gemusterter Schuppenhaut ruht auf einem dicken Ast im Gehege, umgeben von strohfarbenem Boden und grünen Palmwedeln im Hintergrund

Jeder Fotograph versucht ein paar Standardfotos ideal hinzubekommen. Eines dieser Standardfotos ist der Kronenkranich mit seiner Krone vor dunklem Hintergrund. Auch dieses mal war’s nix:

Ein grauer Kronkranich mit markanter goldener Federhaube, roter Kehlwamme und weißer Wange steht im hohen Gras neben grauen Steinen

Das Tier heißt laut Aushang beim Gehege Bergschaf. Mir kommt es aber eher wie eine Ziege vor:

Ein weißes Schneeschaft mit markanten, gebogenen Hörnern steht auf einem massiven, graubraunen Felsen in einer kargen Gebirgslandschaft

Der Denver Zoo ist auch schon älter. Daher finden sich einige alte Gehege, die nicht so schön groß und  modern sind. Aber im Prinzip, haben sie alles neu gebaut und kaum ein Tier muß mit einem alten Gefängnis leben. Dieser Affe haust auf einer Affeninsel mit Bäumen und viel Platz:

Ein Kapuzineraffe mit schwarzbraunem Fell und heller Zeichnung im Gesicht läuft über steinernen Boden am Rand eines Geheges, im Hintergrund erheben sich karge Felswände

Dieser Affe hat ein Gehege, aber es ist echt groß, mit Bäumen zum Klettern versehen und scheint für die Gruppe sehr nett zu sein:

Ein goldbrauner Klammeraffe sitzt auf einem knorrigen Ast, hält ein saftiges Salatblatt in der Hand und mustert es aufmerksam vor einem dichten Blätterdach im Hintergrund

Der ‚Giant Elephant Shrew‘ vom nächsten Bild sieht ein wenig seltsam aus: Rattenschwanz, dünne Beine die aussehen, als ob sie seinen Körper nicht tragen könnten, und eine gigantische rüsselförmige Nase. Der deutsche Name ist daher auch nachvollziehbar: Rüsselspringer.

Ein graubrauner Rüsselspringer mit rötlichem Kopf und orangefarbenem Schwanz steht im trockenen Heu

Wenigstens die Flamingos haben mir die Freude gemacht, sich vor einem dunklen Hintergrund aufzureihen. Zwar kein Kronenkranich, aber besser als nix:

Eine Gruppe rosaroter Flamingos steht auf saftigem Gras vor einem schattigen Hintergrund aus dichtem Bambus und Sträuchern, wobei einzelne Vögel auf einem Fuß ruhen oder den Hals elegant geschwungen halten

Die Zebras waren recht unruhig, denn die Futterausgabe war nah. Dieses Zebrababy ist mit Vollgas hinter der Mutter her (und war auch brav genug, sich einen dunklen Hintergrund auszusuchen 🙂 ) 

Ein Grevy-Zebra mit schmalen, schwarz-weißen Streifen und braunen Schattierungen frisst gelbe Blumen an einer steinigen Böschung vor einer dunklen Holzwand

Die Seelöwen Show war dann doch nur eine Seelöwen Demo (im Herbst gibt es daher eigentlich gar keine Shows, im Sommer gibt es da ein viel größeres Programm). Außer dem allgemeinen Gequassle gab es eine nette Übung: Ein Seelöwe als Highspeed Boot:

Ein dunkler Seehund schwimmt schwungvoll durch ein grünes Becken im Tiergarten, während helle Spritzer aufsprühen und eine graue Betonmauer mit Metallgeländer das Gehege abgrenzt

Wieder etwas Neues für mich: Schneefüchse. Noch nicht ganz weiß (eher grau), aber der Winter kommt ja erst:

Ein weiss-grauer Eisfuchs sitzt wachsam in einer rauen Steinöffnung, während sein langer, buschiger Schweif über einen groben Holzast im Vordergrund nach unten hängt

Die Löwen waren faul (wie es sich für anständige Löwen gehört), lächeln aber sichtlich gerne, wenn sie fotographiert werden:

Ein prächtiger Löwe mit blonder Mähne liegt auf sattem Rasen, zieht das Gesicht zum scheinbaren Lachen kraus und zeigt die Zähne, während im Hintergrund helle Felswände und ein weißer Ast thronen

Natürlich gibt es auch Tiere, die sich des Fressens wegen freiwillig dort angesiedelt haben. Auch dieses seltsame Was-weiß-ich-für-ein-Hörnchen bettelt dort ungezwungen Leute an:

Ein braun-weiss geflecktes Ziesel sitzt auf einem grauen Randstein vor einer hölzernen Palisade und saftig grünen Grashalmen

Diese Eidechse hat auch keinen Streß, mag aber offensichtlich mein Autofokus-Hilfslicht, denn es starrt ganz gebannt hin:

Ein grüngesprenkelter Segelflosser sitzt auf einem moosbewachsenen Ast, umgeben von einem unscharfen, tropisch anmutenden Hintergrund im Terrarium

Hupf-in-Gatsch-Fische gibt es dort in einem Aquarium/Terrarium und sie sind sehr aktiv. Sie hüpfen rum und spucken lustig auf die Blätter; scheinbar in der Hoffnung, daß dort Futter wäre:

Ein graugrüner Schlammspringer mit auffälligen rot-orangen Augen und blauen Punkten ruht am feuchten Ufer im flachen Wasser, während sich seine Gestalt im stillen Nass spiegelt

Eine halbe Stunde vor offiziellem Schluß sind wir dann zum Auto geschlurft. Da wäre sich der botanische Garten sicher nicht mehr ausgegangen, geschweige denn ich hätte ihn sehen wollen, denn vom Rum-steh-gehen hatte ich an dem Tag genug.

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