Ariane-5-Trägerrakete mit weiß-beiger Lackierung und ESA- sowie CNES-Logos auf einer hellen Startrampe mit gelbem Geländer, umgeben von grünem Bewuchs und einem klaren, kräftig blauen Himmel im Hintergrund

Canal du Midi Teil 4 oder Toulouse – Tag 16

Heute blieb der Camper wieder stehen und wir sind alles mit dem Roller gefahren. Um die 40km.

Da der versprochene Sonnenschein ein wenig verspätet war, haben wir einmal wieder ein Frühstück zuhause genossen. Ninja macht auch gute Focaccia. Dann aber auf die Roller und ca. 15km entlang des Canal du Midis gefahren. Die Schleuse hatte heute das deutlich bessere Licht. Das Haus wird aber von einem kleinen Bistro genutzt, die Schleuse ist auf Vollautomatik umgestellt.

Spazierweg unter herbstlich gelb-grünen Platanen an einem ruhigen Gewässerufer mit sanftem Sonnenlicht und vereinzelten Blättern auf dem Weg Historisches Schleusenwärterhaus mit ockerfarbener Fassade und grün lackierten Fensterläden an einem ruhigen Kanalufer, umgeben von herbstlich verfärbten Platanen und einer leicht laubbedeckten Wiese unter blauem Wolkenhimmel

Der Canal du Midi geht vom Mittelmeer (Sete) bis nach Toulouse. Dort endet er in einem Hafenbecken, wo der Rhone-Kanal zum Atlantik losgeht. Wir haben also nahezu den ganzen Canal dieses Jahr gesehen.

Ein asphaltierter Uferweg verläuft entlang eines ruhigen Kanals, flankiert von herbstlich gelb-grünen Platanen, deren Baumkronen sich im leicht laubbedeckten Wasser und unter einem blauen Himmel spiegeln Ein rotes Hausboot mit der Aufschrift MAYA liegt im ruhigen Wasser eines von herbstlich gelb verfärbten Platanen gesäumten Kanals, flankiert von einem asphaltierten Treidelpfad

Ich war schon in Houston in Cape Canaveral, jetzt fehlte mir nur noch das Zentrum der esa. Und das ist die Cite de l’espace in Toulouse. Wir waren uns schon bewußt, daß sie sich schwer tun mit Houston mitzuhalten (das Startzentrum der Europäer ist ja in Kourou), aber gleich vorweg: Man schämt sich Europäer zu sein.

Der Parkplatz in Toulouse ist gratis, aber wir haben eh keinen gebraucht, weil wir mit den Rollern da waren. Es gibt dafür eigene Rollerparkplätze, nur paßt da unser in Frankreich gekauftes Schloß nicht. Also die Roller an einer Stange gesichert. Man muß durch eine Security durch, die trotz meinem Handy und den Ladegeräten im Rucksack nicht angeschlagen hat. Bei Astrid haben sie dann den metallischen Zip-Verschluß als Gefahr eingestuft. Bravo, tolle Sicherheit. Man zahlt 29€ für den ganzen Tag und da ist das Planetarium und das IMAX Kino enthalten. Leider. Wir haben mit dem Außenbereich angefangen, weil es gar so schön sonnig war. Das Prunkstück ist ein 1:1 Modell der Ariane 5. Eh lieb mit guten 50m (die Saturn V hat 110m).

Originalgetreues Modell einer Ariane-5-Trägerrakete und Satellit in einem grünen Park der Cité de l'espace in Toulouse, umgeben von gepflegten Rasenflächen, Kakteen und Bäumen unter blaudunklem Himmel

Cool ist das Modell der Planeten, wo man erst sieht wie klein die Erde doch ist. Ich hätte auch fragen können, welche Planeten haben weniger Monde als die Erde, aber das ist wohl zu einfach, oder? Die Erde ist bei dem Modell der blaue Tennisball bei der Plattform

Große, gitterartige Freifläche eines Parks mit kreisrunden, beige- und blaufarbenen Halbkugeln sowie einer kleinen pink-gelben Sitzbank am Rand, umgeben von dichtem grünem Baumbestand unter klarem blauem Himmel

Dann haben wir angefangen zu bemerken, daß sie da offenbar auch nicht so besonders bemüht sind. Jede Menge Ausstellungen waren einfach zu, andere waren für Reinigungsarbeiten geschlossen (da hat jemand den ganzen Tag das Eingangsschild gewischt) und wieder andere haben 1x am Tag irgendwann mal eine kurze Öffnungszeit (der Mars-Robot z.B. ein mal um 16:30). Hier das geschlossene Ariane 5 Modell.

Ariane-5-Trägerrakete mit weiß-beiger Lackierung und ESA- sowie CNES-Logos auf einer hellen Startrampe mit gelbem Geländer, umgeben von grünem Bewuchs und einem klaren, kräftig blauen Himmel im Hintergrund Originalgetreue Ariane-5-Trägerrakete in Weiß mit grauen Kacheln, Logos und zwei Booster-Raketen, flankiert von einem hellgelben, turmartigen Umrissmast auf einer Plattform inmitten grüner Parkanlagen und unter strahlend blauem Himmel

Hier das Modell der M.I.R., das sie den ganzen Tag reinigen mußten. Zur Sicherheit war auch der zweite Eingang zu. Und der Platz darunter. Müssen gefährliche Reinigungsarbeiten gewesen sein.

Großes, beigefarbenes Raumstationsmodell Mir mit rot beschrifteten Modulen wie Kvant und Kvant-2, auf Stelzen auf einem asphaltierten Freigelände vor moderner Architektur unter klarem blauen Himmel

Ein NASA Fahrzeug steht unauffällig rum.

Ein silberner Airstream-Wohnwagen der NASA mit markanten blau-roten Zierstreifen und dem runden NASA-Logo parkt auf einem asphaltierten Platz, umgeben von gepflegten Rasenflächen und Sträuchern unter klarem blauem Himmel

Die in Einzelteile zerlegte Ariane 1 hat einen Weg bekommen. Wo das Raketentriebwerk abgeblieben ist, weiß ich halt leider auch nicht.

Ausstellung von weissen Ariane-Trägerraketen-Stufen und Raketenteilen entlang eines asphaltierten Spazierwegs in einer gepflegten Grünanlage unter strahlend blauem Himmel

Ein paar weitere Modell schauen aus, als wären sie von einem Kindergarten gespendet worden.

Maßstabsgetreues Modell einer chinesischen Mondsonde mit goldglänzender Isoliermöhlung und silbernem Mondrover mit blauen Solarpaneelen, aufgestellt auf einem kiesbedeckten Freigelände vor Bäumen und einer grünen Wiese

Die Innenausstellung ist noch trostloser. Eine billige Ansicht der Mondlandesystems ist dabei noch das Highlight.

Blick aus dem Cockpit einer Apollo-Mondlandefähre mit dunkler Instrumententafel, grün leuchtenden Digitaldisplays und runden analogen Anzeigen. Durch die dreieckigen Seitenfenster fällt der Blick auf die karge, grau-weiße Mondoberfläche

Die NASA war so lieb und hat ihnen Essensvorräte, die auf einer Apollo-Mission waren aber nicht genutzt wurden, zur Leihgabe überlassen. Mmmmmh.

Originale Apollo-Weltraumnahrung in transparenten Kunststoffbeuteln mit blauen und weißen Beschriftungsschildern, präsentiert in einer hell erleuchteten Museumsvitrine mit dunklem Rahmen und dem Zitat Un petit plat pour un homme

Ich bin dann zum Mond-Lande-Simulator gegangen. Dabei wird – so sagen sie – der Start und die Landung am Mond simuliert. Man wird 20 Minuten zugequatscht, dann sitzt man in 2er Plastiksitzen, die angeblich der kommenden Orion nachempfunden sind (wer’s glaubt). Und wartet dort mit ein paar Lautsprecherdurchsagen, damit es echter wirkt. Damit einem nicht fad wird leuchten Tasten auf, die man drücken soll. Man ist dort angeschnallt, sie warnen mehrmals wie wichtig das ist, dann kommt jemand um die Gurte zu prüfen und meint, es kann schon passieren, daß die Gurte einfach so aufgehen, aber da soll man sich nicht schrecken. Und dann geht der Countdown los. Man sieht am Monitor wie man startet und tatsächlich wird man in den Sitz gepreßt. Erst denke ich noch sie kippen das DIng (der Trick der Simulatoren), aber sie gehen bis 2G. Dann hat man den Orbit erreicht und kurz darauf landet man am Mond, wo sie wieder bis 1.4G gehen. Und das war es dann. Beim Rausgehen sieht man, daß das ganze offenbar eine Zentrifuge ist.

Nach der Stunde (Warten + Quatschen + 5 Minuten Flug + Quatschen) ging es wieder in die Ausstellung wo es immer trauriger wurde. Große leere Räume mit Plakaten oder Monitoren und ‘Experimente’ die maximal einen Volksschüler begeistern.

Eine Besucherin in rot-schwarzem Oberteil und blauen Jeans steht in einem futuristischen Ausstellungsgang mit bogenförmigen, indirekt beleuchteten Deckenbögen, beidseitigen grünen Wandtafeln mit Zahlen und Grafiken sowie einem hellen Boden Interaktiver Ausstellungsraum mit hellgrauem Boden und dunkler Decke, in dessen Mitte ein weisser, ovaler Tisch mit integriertem Touchscreen und drei grünen Hockern steht, umgeben von beleuchteten Schautafeln und Infoterminals an den Wänden Geschwungene Metalltreppe mit roten Stufenmarkierungen in einem futuristischen Ausstellungsraum, umgeben von dunklen Wänden, Infotafeln und einer tiefschwarzen Decke mit leuchtenden Sternenpunkten

Und damit waren wir dann durch, weil der IMAX Film Deep Sky zeigt nur Bilder aus dem neuen Teleskop und ein Planetarium auf französisch only brauchen ich auch nicht. Vorallem, man muß lange auf die wenigen Termine warten. Nett ist das Modell des Mars Rovers und die zugehörigen Fakten. 50m am Tag Fahrdistanz, nach 20km ist das Ding kaputt. Gewicht 900kg, Kosten 2.5 Milliarden €. Da haben die aktuellen Autobauer noch ein bißl Raum zu Preisanpassungen.

Modell des Marsrovers Curiosity in weiss-silberner Metallic-Optik auf einem rötlichen Kunstfelsen, umgeben von Absperrseilen auf dunklem Steinboden in einer lichtdurchfluteten Ausstellungshalle mit grossen Glasfronten und Infotafel

Wir haben dann zur Sicherheit die Roller in den kostenlosen Handy-Ladestationen ein bißl nachgeladen. Weil mir fad war, habe ich die Ladestation in Google eingetragen (wozu ist man Level 8 Editor) und eine gute Stunde später war sie freigeschaltet. Dann ging es wieder über die Radwege zum Canal du Midi, wo noch einige schöne Fotos mit Sonne gelungen sind. Man sieht die geparkten großen Käne, den Hafen mit Reparaturmöglichkeiten und die Strecke, wo sie die Bäume nachgepflanzt haben.

Schattiger Treppelweg verläuft entlang eines Kanals mit angelegten Hausbooten, überdacht von einer dichten Allee aus alten Platanen mit gelb-grünem Herbstlaub, deren Kronen sich im ruhigen Wasser spiegeln Spiegelnde Wasseroberfläche eines Hafenbeckens mit hellblauen Wolken und strahlender Sonne im tiefblauen Himmel, umgeben von herbstlich gefärbten Bäumen, festgemachten Booten und mehrstöckigen Wohngebäuden im Hintergrund Geradliniger, hellgrauer Spazierweg entlang eines ruhigen, spiegelnden Flusses mit jungen Stieleichen in hölzernen Stützgerüsten auf grünem Uferrasen, begleitet von einer herbstlich verfärbten Baumreihe im Hintergrund unter einem blauen Himmel mit weissen Wolken

Mit den Rollern ist man flott. Daher war die Schleuse bald erreicht und die Brücke ist der Weg zum Campingplatz, den wir um 17 Uhr erreicht haben. Einmal Abendessen mit Sonne war der Luxus.

Eine Allee aus alten Platanen mit gelb-braun gefärbtem Herbstlaub säumt einen schmalen Uferweg am ruhigen, von Blättern bedeckten Gewässer, während im Hintergrund eine kleine Brücke und dichter Wald erkennbar sind Zwei schwarze E-Scooter stehen auf einem herbstlichen Schotterweg neben einer alten Bootsschleuse, deren abgelassenes Wasser weiß aufschäumt. Entlang des Kanals säumen hochgewachsene Platanen mit gelb-grünem Laub das Ufer unter einem hellblauen Himmel mit leichten Wolken Ein herbstlicher Uferweg verläuft entlang eines ruhigen Kanals mit grün schimmerndem Wasser, gesäumt von hochgewachsenen Platanen mit gelb-grünem Laub, während im flachen Hintergrund eine historische Bogenbrücke und ein blauer Himmel mit leichten Wolken zu erkennen sind

Für den nächsten Tag hatten wir ein geplantes Stell-Dich-Ein mit dem heiligen Geist.