Space Shuttle auf einem gigantischen orangenfarbenen Außentank und zwei weißen Feststoffraketen, gestützt von massiven Betonpfeilern auf einem hellen Platz unter tiefblauem Himmel

US Space and Rocket Museum and who dinged my RV?

Nach dem langen gestrigen Abend ging es nach dem Ausschlafen zum US Space and Rocket Museum, das wir zwar schon hatten, aber eben vor längerer Zeit.

Von unserem Lieblings KOA war es nur eine gute Stunde zum Museum. Schon beim Ankommen habe ich bemerkt, da habe ich etwas verwechselt. Es ist schon auch ein cooles Museum, aber nicht das, was ich geglaubt habe.

Im U.S. Space & Rocket Center ragt eine weiss-schwarze Saturn-V-Rakete hinter dem verglasten Eingangsbereich auf, flankiert von einer grossen Radarschüssel, Infotafeln und dem leuchtend blauen Sommerhimmel

Das Museum ist nicht besonders groß, der Eintrittspreis dafür schon. Gleich nach dem Bezahlen fand Astrid das Planetarium und schon hatten wir auch Karten und Popcorn. Die Show erklärte einige Grundlagen unseres Sonnensystems und der Laserprojektor war echt gut. Bei den Schwenkfahrten wird man wieder seekrank. Das macht Astrid aber nichts aus.

Nach dem Planetarium ging es durch die Halle der Experimente und Memorabilien: Von TV Aufzeichnungen, über Dinge die im All waren und alten Raumanzügen.

Besucher betrachten in einem abgedunkelten Ausstellungsraum beleuchtete Vitrinen und eine grosse Leinwand mit historischem Videomaterial von Wernher von Braun Zwei historische Raumanzüge aus silbernem und bräunlich verfärbtem Stoff stehen auf dunklen Podesten in einem abgedunkelten Museum, davor Infotafeln und Handschuhe

Es gibt auch jede Menge Raketenmotoren zu sehen. Wenig aufbauend ist, daß sie eigentlich nie rausgefunden haben, wie man mit Turbulenzen und Instabilitäten umgehen kann oder sie gleich vermeiden kann. Sie fanden durch reines Probieren, daß eine Siebplatte es zumindest so stabilisiert, daß die Rakete nicht einfach abbricht.

Ausstellungshalle mit silbrigen, komplexen Raketentriebwerken im Vordergrund, flankiert von Infotafeln und Bildschirmen, während im Hintergrund eine orange-weisse SLS-Trägerrakete thront

Weil NASA nicht wirklich was auf die Reihe bringt, arbeitet jetzt ein privates Konsortium an einer neuen Space-Station. Aber auch die verschieben ständig ihre Termine nach hinten.

Eine futuristische Infotafel der Axiom Station Roadmap in silbernem Rahmen zeigt im hellen Innenraum auf dunkelblauer Weltraumgrafik die Module PPTM, HAB-1, AL, HAB-2 und RMF mit integrierten Solarpaneelen

Der bekannteste Teil des Museums ist das Spacecamp für Jugendliche. Wenn man genug Geld hat, kann man da ein bißl Weltraum trainieren. Unter anderem in einem Wassertank zur Simulation von Schwerelosigkeit.

Ein weisses Unterwasser-Modul mit rechteckigen Öffnungen und aufmontierten hellblauen Streben in einem tiefen, hellblauen Wassertank, darüber ein schwebender neongrüner Drahtgitter-Würfel und im Hintergrund eine senkrechte Leiter

Damit ging es in den Rocket Garden. Da stehen einige alte Raketen mit Beschreibung rum.

Saturn-V-Trägerrakete in schwarz-weißer Lackierung mit der Aufschrift „United States“ und farbigen Halterungen, aufgestellt vor grünen Baumkronen unter strahlend blauem Himmel Saturn-V-Trägerrakete im US Space and Rocket Center in Huntsville, Alabama, mit charakteristischer schwarz-weisser Lackierung und der Aufschrift USA vor weitem, wolkenlosem blauem Himmel, flankiert von Ausstellungsstücken auf dem Aussengelände

In der Hallo liegt eine vollständige Saturn V Rakete. Gut geschützt aber eng zum Fotographieren.

F-1-Triebwerke der Saturn-V-Trägerrakete von unten mit fünf silbergrauen, gerippten Ausströmdüsen auf einer olivgrünen Halterung, montiert auf blauen Stützen in einer hellen Museumshalle mit großer Glasfront

Ach ja eng: Man kann auch versuchen sich in eine Kapsel zu zwängen. Das ist schon ohne Anzug knapp.

Blick in das enge Interieur einer historischen Mercury-Raumkapsel mit hellen, anatomisch geformten Pilotensitzen, einem komplexen Bedienpult voller Schalter und Instrumente sowie dem typischen Nasa-Logo Ein Besucher liegt im orangen T-Shirt im Cockpit einer originalgetreuen Mercury-Raumkapsel mit glänzend schwarzer Hülle, die auf einer runden Riffelblechplattform in einer hellen Ausstellungshalle mit Infotafeln steht Blick in das Innere einer historischen Raumkapsel mit einem eng bemessenen Cockpit, hellgrauen Pilotsitzen, zahlreichen analogen Armaturen und Kabeln, eingerahmt von einer massiven, geöffneten Einstiegsluke in einem lichtdurchfluteten Museumssaal mit Glasdach

Entlang der Saturn V finden sich noch ein paar kleinere Ausstellungsstücke. Raketenmotoren z.B.

Silbernes Raketentriebwerk H-1 mit markanten roten Bauteilen und riesiger Schubdüse ausgestellt in einer modernen Museumshalle mit Informationstafel im Vordergrund und weiteren Raumfahrtexponaten im Hintergrund

Mit waagemutigen Verrenkungen und Weitwinkel kommt man auch zu Saturn V Teilen… Man steht i.A. drunter.

Die liegende Saturn-V-Trägerrakete ruht auf einer blauen Stahlkonstruktion in einer riesigen Ausstellungshalle, während die fünf markanten Triebwerksdüsen und die weiss-schwarze Hülle den Blick in die Höhe lenken und eine Besucherin im Vordergrund die Dimensionen verdeutlicht Eine weiss-silberne Saturn-V-Trägerrakete hängt waagerecht von der dunklen Decke einer riesigen, lichtdurchfluteten Museumshalle mit großen Glasfronten und Besuchern im glänzenden Saal

Auch in dem Museum befindet sich eine echte Mondkapsel, die es zurück geschafft hat.

Blick in die geöffnete Einstiegsluke einer kupferfarbenen Raumkapsel mit Hitzeschildstruktur, im Inneren sind drei helle, gefederte Astronautensitze mit Gurtsystemen und massive Metallverstrebungen erkennbar Die stark gebrauchte, konische Apollo 16 Command Module „Casper“ mit bräunlicher Hitzeschild-Oberfläche und geöffneter Einstiegsluke steht in einer dunklen Museumshalle in einer runden Glasvitrine auf einem Sockel

Man lern auch, daß man nicht immer auf den Erhalt von Sachen aus war. Astronauten am Mond mußten zur Sicherheit in eine Quarantäne-Station, damit sie nichts einschleppen. Der Name Quarantäne-Station ist ein wenig hoch gegriffen, es war ein umgebauter Air-Stream Wohnwagen. Apollo 13 brauchte seinen nicht, weil sie nie am Mond waren, andere wurden einfach hergeschenkt. Den in Huntsville ausgestellten hat jemand durch Zufall an einem Fischteich wieder gefunden und sie haben ihn aufwändig restauriert.

Beim Ausgang aus der Halle noch ein paar Saturn V Versuche.

Die riesige Saturn-V-Trägerrakete mit weiß-schwarzem Rumpf und rotem USA-Schriftzug ruht auf blauen Stützen in einer großen Museumshalle mit dunkler Decke und Glasfronten Fünf riesige, metallgraue F-1-Triebwerke einer Saturn-V-Trägerrakete ragen in einer grossen Ausstellungshalle nach oben, getragen von einer blauen Stahlkonstruktion über glänzendem Hallenboden mit farbigen Markierungen und Museumsbesuchern im Hintergrund

Dann wieder durch den Raketengarten zurück zum Hauptgebäude.

Ein graues Space-Shuttle-Haupttriebwerk auf einem blauen Transportgestell im Vordergrund, dahinter ragt eine riesige schwarz-weisse Saturn-V-Trägerrakete unter klarem blauen Himmel auf einem hellen Aussengelände empor Drei weiss-schwarze Boden-Luft-Raketen vom Typ Nike Hercules auf asphaltiertem Freigelände, flankiert von grünen Laubbäumen unter strahlend blauem Himmel, mit zwei bescheidenen Besuchern davor Mehrere historische Trägerraketen, darunter weiße NASA- und US-Army-Modelle mit markanten Aufschriften und schwarz-weißen Mustern, stehen im Rocket Park vor einem dichten grünen Wald unter strahlend blauem Himmel mit gleißender Sonne

Das ganze Museum ist stark auf Kinder ausgerichtet. Daher auch ein großer Spielplatz. Die Schilder sind alle kreativ.

Eingangsschild des Freizeitbereichs „Kids Cosmos“ mit der Aufschrift „Energy Depletion Zone“ vor kuppelförmigen Pavillons, im Hintergrund grüne Bäume und blauer Himmel bei Sonnenschein Blaues Schild mit der Aufschrift „Small human transport parking“ und einem weißen Piktogramm eines Kinderwagens mit Raketenantrieb, angebracht an einer dunklen Metallwand in blauem Licht

Damit blieb noch das erhaltene Orbiter-Modell übrig, daß sie für die ersten Tests bei Transport und Verladung genutzt haben. Wenn ihnen das runtergefallen wäre, wäre es billiger als ein Original gewesen. Aber da haben sie ja auch zwei ‘verloren’.

Ein massiver, ockerfarbener Außentank mit zwei weiß-schwarzen Booster-Raketen steht auf mächtigen Betonstützen auf einem sonnigen Freigelände, umgeben von grünem Baumbestand und klarem blauen Himmel Space Shuttle auf einem gigantischen orangenfarbenen Außentank und zwei weißen Feststoffraketen, gestützt von massiven Betonpfeilern auf einem hellen Platz unter tiefblauem Himmel Space Shuttle auf einem gewaltigen orangefarbenen Außentank und zwei weiss-schwarzen Feststoffraketen, aufgestellt auf weissen Stützen auf einer Grünfläche unter klarem blauen Himmel bei Sonnenschein

Zum Üben für den Landegleitflug haben sie eine einfache Golf Stream so umgebaut, daß sie zur Steuerung auf einer Seite die Instrumente und Bedienungsmöglichkeiten eines Orbiters hatten. Damit konnten die Leute die Landung üben.

Ein weißer Geschäftsreisejet vom Typ Lockheed JetStar steht auf einem Betonpodest vor Grünanlagen, eingerahmt von einem großen Zelt und Bäumen unter strahlend blauem Himmel

Damit waren wir durch. Wir sind noch schnell zu einem Publix einkaufen gefahren, denn am Abend wollten wir in der absoluten Einsamkeit des höchsten Punktes Alabamas übernachten. Und yeah, der Publix hatte eine Parkgarage. Also Street-Parking mit einem RV.

Sonnige Straße in einem US-amerikanischen Einkaufszentrum mit hellen Geschäften wie Publix und The UPS Store, einer blauen Limousine am Straßenrand und blauer, wolkenloser Himmel

TomTom wollte wieder unbedingt Interstate düsen, weil es schneller ist, wir mußten vor der Schließzeit beim Statepark sein. Ich glaube immer noch, TomTom (und Google) schätzen die Zeiten auf normalen Highways falsch ein. Es war dann erholsam die Straße rauf zum Statepark zu fahren.

Gerade Asphaltstraße mit doppelter gelber Mittelmarkierung verläuft durch einen herbstlich gefärbten Wald aus Laubbäumen, im Hintergrund erheben sich sanfte, bewaldete Hügel unter dem warmen Licht des Sonnenuntergangs

Die Dame beim Einchecken ist scheinbar sehr einsam, weil sie hat nicht zu Reden aufgehört, sodaß es dann schon wirklich dunkel war, bis wir am Platz waren. Aber da hatten wir einen Schockmoment.

Heckbereich eines Wohnmobils der Vermietung Cruise America mit kalifornischem Kennzeichen 9XKU945 auf grauem Asphalt, wobei die linke hintere Ecke stark eingedrückt und deformiert ist

Offenbar hat uns jemand an dem Tag angefahren und hat sich still und heimlich verdrückt. In Frage kommen der Parkplatz des Museums, Streetparking bei Publix und der Parkplatz vom Statepark… Den Rest des Abends haben wir mit nahezu keinem Empfang verbraucht, um die Versicherungsmeldungen zu machen. Das wird noch viel Spaß machen…