Der Fall Creek Falls SP, Reiten und Rock City

Nach der ruhigen Nacht war das Wetter wie versprochen sonnig und wir waren bereit den angeblich besten Statepark Tennessees zu sehen. Aber das war noch nicht alles an dem Tag.

Nach dem Frühstück ging es los, weil das extrem sonnige Wetter machte mich schon ganz wuselig. Zunächst ging es an den See, wo schon die ersten bunten Bäume zu sehen waren.

Ausblick über einen tiefblauen See mit bewaldetem Ufer, im Vordergrund hängen markante Föhrenzweige mit Zapfen herab und rahmen den klaren Himmel ein Ein weißes Wohnmobil mit auffälligem Wüsten-Aufdruck steht auf einem geschotterten Abstellplatz am Waldrand, während im Hintergrund herbstlich gefärbte Laubbäume und Nadelbäume unter einem tiefblauen Himmel in den Tag ragen

Der Statepark ist um diese Jahreszeit ziemlich ausgebucht, weil es das Ziel für das bunte Herbstlaub ist. Und tatsächlich, wenn man die Aussichtsstraße nimmt, wird man zu der Jahreszeit vom bunten Laub erschlagen.

Eine schmale, asphaltierte Fahrbahn führt durch einen herbstlichen Wald mit leuchtend gelben und roten Laubbäumen, deren dichte Kronen sich über dem Weg wölben

Wir haben uns inzwischen gefragt Fall Creek, Fall wie Wasserfall oder wie Herbst? Was sagt der Werbetext dazu? Mitten auf dem Cumberland Plateau in Tennessee hat sich ein vergleichsweise harmlos klingender Bach vorgenommen, ein bisschen Eindruck zu schinden. Der Fall Creek fließt zunächst durch Wälder und über das Plateau, bis ihm bei der Kante offenbar einfällt, dass es auch einen direkteren Weg nach unten gibt.

Das Ergebnis sind die Fall Creek Falls: Rund 78 Meter stürzt das Wasser hier hinab. Damit gehören sie zu den höchsten Wasserfällen im Osten der USA. Und weil ein Wasserfall offenbar nicht genügte, liegen in der Gegend gleich mehrere davon, darunter Piney Falls, Cane Creek Falls und Cane Creek Cascades.

Der heutige Fall Creek Falls State Park entstand allerdings nicht einfach, weil Tennessee eines Tages feststellte: „Schöner Wasserfall, stellen wir ein Schild davor.“ In den 1930er-Jahren war das Gebiet durch Abholzung, Bodenerosion und ausgelaugte landwirtschaftliche Flächen ziemlich mitgenommen. Im Zuge der Programme des New Deal kaufte die US-Regierung große Flächen auf. Der Civilian Conservation Corps begann, Wege, Straßen und andere Infrastruktur anzulegen und die Landschaft wiederherzustellen. 1944 übernahm Tennessee das Gebiet, aus dem schließlich der State Park wurde.

Heute umfasst der Park rund 30.000 Acres, also etwa 120 km². Das eigentlich Spannende ist dabei nicht nur der berühmte Hauptwasserfall. Schluchten, Bäche, kleinere Kaskaden und dichter Wald machen den Park zu einer ziemlich konzentrierten Ausgabe dessen, was das Cumberland Plateau landschaftlich zu bieten hat.

Und damit waren wir am Wasserfall. Wenn man genau hinschaut. Also heute wäre es für mich echt der Herbst Bach gewesen, nicht der Wasserfall Bach.

Der imposante Fall Creek Falls im gleichnamigen State Park in Tennessee stürzt über steile Felswände in ein tiefes Becken, umgeben von herbstlich gefärbten Laubwäldern unter bläulichem Himmel Ein schmaler Wasserfall stürzt über eine geschichtete Felswand aus grauem Stein in ein ruhiges Becken, eingerahmt von dichtem Mischwald mit herbstlich gefärbtem Laub Blick über einen waldigen Einschnitt im Little River Canyon National Preserve mit herbstlich gefärbten Laubbäumen und markanten Felswänden unter blauem Himmel

Weil ganz ehrlich, das bißl Wasser ist ja eh nett, aber die Bäume rund um die Aussichtswege sind doch wesentlich fetziger, oder?

Ein herbstlicher Laubbaum mit leuchtend orangen und roten Blättern dominiert den lichten Mischwald am Wegrand, während im Hintergrund dunkle Nadelbäume und ein blauer Himmel zu sehen sind Schattierter Wanderweg mit flachen Stufen führt durch einen herbstlich gefärbten Mischwald mit rot-goldem Laub unter strahlend blauem Himmel Eine herbstliche Stiege führt durch lichten Mischwald mit rostrot und gelb gefärbten Laubbäumen sowie schlanken Stämmen, während im Hintergrund ein kräftig blauer Himmel durch das Blätterdach leuchtet Der herbstliche Wald zeigt mächtige Stämme, goldgelbe Blätter und das durch die Äste einfallende Sonnenlicht, während im Hintergrund weitere Bäume den Waldweg säumen

Von dort geht die Aussichtsstraße als Einbahn dem Abhang entlang, es gibt aber nur wenige echte Halts. Da sieht man wenig runter, aber wieder dieses Laub…

Im bunten Herbstwald säumen leuchtend orange und gelbe Laubbäume einen schmalen Erdweg, der im Hintergrund bergan führt, während kräftige Baumstämme das Bild rahmen und der blaue Himmel durch das Blätterdach schimmert Ausblick von einer felsigen Aussichtsplattform im herbstlichen Wald auf ein weites, dicht bewaldetes Tal unter leuchtend blauem Himmel, eingerahmt von buntem Laub Ein weißes Wohnmobil parkt im herbstlichen Wald unter leuchtend orange und gelb gefärbten Laubbäumen, während im Hintergrund ein blauer Himmel durch das Blätterdach scheint Ein weißes Wohnmobil steht im herbstlichen Wald auf einem schattigen Schotterplatz, der dicht mit rot-orangen Laubblättern bedeckt ist, während im Vordergrund Äste mit leuchtendem Herbstlaub und ein kahler Baumstrunk das Bild umrahmen

Das ist der echte Platz mit Parkplatz. Wald halt…

Das weitläufige bewaldete Tal unter wolkenlosem blauem Himmel zeigt im Vordergrund sattgrüne und herbstlich verfärbte Laubbäume sowie Nadelbäume, die sich über den Hang erstrecken. Im Hintergrund reihen sich sanfte, bewaldete Bergrücken aneinander

Noch ein wenig die Straße entlang…

Eine asphaltierte Straße führt im herbstlichen Laubwald durch dichte Baumkronen mit leuchtend gelben und orangefarbenen Blättern unter strahlend blauem Himmel

… und schon ist man beim zweiten großen Wasserfall. Groß… na für die Gegend. Hier rausgezoomed.

Ein kleiner, feiner Wasserfall stürzt über eine dunkle Felswand, umgeben von herbstlich gefärbten Laubbäumen, Nadelhölzern und dichtem Unterholz in einer steilen Schlucht

Warum gezoomed? Naja, wer hätte in dem Bild gesagt, hey, geiler Wasserfall.

Blick von einem felsigen Aussichtspunkt im herbstlichen Wald auf eine bewaldete Schlucht mit markanten Sandsteinfelsen, eingerahmt von rot gefärbtem Laub unter strahlend blauem Himmel

Da ist der steile Weg zum Aussichtspunkt mit den Bäumen wieder echt schöner.

Eine steinerne Stiege führt durch einen herbstlichen Wald nach oben, gesäumt von bemoosten Felsen, grünem Buschwerk und goldgelb leuchtenden Baumkronen unter bläulichem Himmel

Ganz bekannt ist die Hängebrücke. Da kommt man dem Bach näher, wirklich sehen tut man nix. Und auf der anderen Seite steht man: im Wald.

Eine schmale Hängebrücke mit Holzbrettern, verzinkten Stehern und Drahtgitter führt durch einen herbstlichen Mischwald unter klarem, blauem Himmel

Damit war es für Astrid zeit den Statepark zu verlassen. Sie hat bei der Fahrt in den Statepark einen Reitstall gesehen und beim Anrufen hat sich gezeigt, die Reitrunde ist wirklich günstig. Die Fall Creek Falls Riding Stables liegen nur etwa 2,5 Meilen vor dem State Park. Von hier führen geführte Ausritte über einen ungefähr 2,5 Meilen langen Waldweg durch die Landschaft des Cumberland Plateau. Das Ganze dauert etwa 45 bis 50 Minuten und ist ausdrücklich auch für Leute gedacht, deren letzte Begegnung mit einem Pferd möglicherweise auf einem Kinderkarussell stattgefunden hat.

Der Stall ist dabei weniger eine touristisch durchgestylte Attraktion als ein ziemlich typisch amerikanischer Country-Betrieb: Ausritte, Pferdepension, ein kleiner Streichelzoo, Barn-Partys und sogar Hochzeiten in der Scheune gehören zum Angebot. Inzwischen gibt es dort außerdem 27 RV-Stellplätze mit Wasser sowie 30- und 50-Amp-Anschlüssen. Aber der einfache Campingplatz ist nichts so ganz günstig. Da ist der SP viel besser. Wenn man einen Platz bekommt.

Astrid wollte aber nur durch den hübschen Wald reiten. Natürlich muß man dort unterschreiben, man könnte auch sterben und ist selbst schuld. Aber sie hat das mit ihrer Erfahrung cool gemeistert.

Im langen Gang einer hölzernen Reithalle mit hellem Sandboden baumelt eine blaue Tonne an gespannten Seilen, während an den holzverkleideten Wänden bunte Reklametafeln und Reitsportzubehör angebracht sind Mehrere gesattelte Rösser stehen an robusten Stehern gereiht unter einem offenen Holzschuppen mit Wellblechdach, während im Hintergrund ein begrünter Hof mit Fahrrädern und Weidezäunen zu sehen ist Blick vom Pferderücken auf einen rotbraunen Pferdehals mit blonder Mähne im herbstlichen Wald, während voraus ein Reiter auf einem dunkelgrauen Pferd entlang des schattigen Waldwegs reitet Aus der Reiterperspektive blickt man auf ein braunes Pferd mit heller Mähne, das auf einem schmalen Waldweg einem anderen Reiter auf einem dunklen Ross durch lichten Laubwald folgt

Auch wenn ich in Utah schon eine deutlich kompliziertere Runde geritten bin, hat es mich viel mehr in den Statepark zurückgezogen, denn solches Laub findet man seeeehr selten. Ich bin also tatsächlich zeitgleich zurück zu den Bäumen. Zunächst die Gegend rund um den ersten Wasserfall.

Lichter Wald im herbstlichen Farbkleid mit hoch aufragenden Nadelbäumen, langen Schatten auf dem Waldboden und im Hintergrund bunt gefärbtem Laub unter strahlend blauem Himmel Ein schattiger Waldweg führt durch dichten Mischwald, wobei leuchtend rot-orange gefärbte Laubbäume im herbstlichen Sonnenlicht unter tiefblauem Himmel erstrahlen Ein herbstlicher Wald mit leuchtend roten und gelben Blättern an den Ästen überquert eine hölzerne Stiege, die steil nach oben in den schattigen Mischwald führt, während das Sonnenlicht durch das farbenprächtige Blätterdach auf den Waldboden fällt

Der Wasserfall von der anderen Seite und noch mehr Bäume.

Blick durch markante, zapfenbesetzte Kiefernäste auf den weitläufigen, bewaldeten Talschluss des Lookout Mountain in Chattanooga, wo steile Felswände und ein feiner Wasserfall in die bewaldete Schlucht ragen Ein schattiger Waldweg mit Stufen und hölzernen Absturzsicherungen führt im herbstlichen Sonnenlicht nach oben, gesäumt von Laubbäumen in kräftigen Gelb-, Orange- und Rottönen unter blauem Himmel Ein von der herbstlichen Sonne angestrahlter Mischwald in den Rock City Gardens biegt sich über eine steinerne Stiege, während im Hintergrund der strahlend blaue Himmel durch das rot-gold gefärbte Blätterdach schimmert

Und dann mit der DJI auf der Motorhaube die Aussichtsstraße. Zunächst mit Screenshots…

Eine schmale Straße führt durch einen lichten Herbstwald mit goldgelb und rötlich gefärbten Laubbäumen. Der Asphalt ist mit welkem Laub bedeckt, während Sonnenlicht durch die Baumkronen fällt und Schatten auf den Weg wirft Eine asphaltierte Straße führt im herbstlichen Wald leicht bergan, gesäumt von Laubbäumen mit rot-gelb gefärbten Kronen unter klarem blauem Himmel Ein einsamer Fahrweg führt im goldenen Herbstlicht durch einen lichten Mischwald mit alten Laubbäumen, deren bunte Blätter den Schotterweg und den Gehsteig bedecken, während im Hintergrund ein strahlend blauer Himmel durch das Blätterdach blickt Eine asphaltierte Landstraße führt im Spätsommer durch einen lichten Laubwald mit Bäumen in kräftigen Grün-, Gelb- und Rottönen, während am dunklen Fahrbahnrand trockenes Laub liegt und blauer Himmel durch das Blätterdach schimmert Eine asphaltierte Fahrbahn führt leicht ansteigend durch einen herbstlich gefärbten Laubwald, gesäumt von lichten Baumstämmen und am Rand mit buntem Laub bedeckten Banketten Ein schattiger Asphaltweg führt durch einen lichten Laubwald, dessen Baumkronen sich im herbstlichen Farbenspiel von leuchtendem Gelb bis zu satten Grüntönen präsentieren Eine schmale Asphaltstraße führt durch einen lichten herbstlichen Laubwald mit gelben und grünen Baumkronen, wobei am dunklen Fahrbahnrand vereinzelt trockenes Laub liegt und das helle Tageslicht durch das Blätterdach bricht

aber auch mit dem kompletten Video.

Ich habe dann Astrid am Stall abgeholt und wir wollten in Richtung Huntsville auf einen Statepark am See fahren. Aber eigentlich war das Wetter zu schön um nur zu fahren.

Eine schmale Asphaltstraße führt durch einen dichten, laubbewachsenen Wald unter strahlend blauem Himmel, gesäumt von einer Leitschiene am rechten Fahrbahnrand

Also haben wir mal wieder kurz den Plan geändert und sind noch einmal zu Rock City gefahren. Laut Navi kein Problem. Nur hatte da das Navi den Auszucker seines Lebens. Wir haben Öko-Routen gewählt, damit er nicht auf die Idee kommt, dauernd Interstates mit riesigen Umwegen zu wählen. Also ging es auf normalen Strecken (im Gegensatz zum Rauffahren). Bis es einen Abkürzer durch eine Schlucht machen wollte, wo es eine Längenbeschränkung gibt, die wir um 5ft überschritten haben. Also dort wieder gewendet. Und dann wollte er wirklich keine Interstates und ist mitten durch den Abendstau der Stadt gefahren. Wir kamen auch über die historische Brücke beim Aquarium.

Der helle Gehsteig der Market Street Bridge in Chattanooga verläuft entlang einer massiven Betonbrüstung, flankiert von hohen Lichtmasten und dem markanten, kristallinen Glasbau des Tennessee Aquariums im Hintergrund unter strahlend blauem Himmel

Der Stau war ganz sicher nicht spritsparend und er verbrauchte echt extrem viel Zeit. Wir kamen also wesentlich später in Rock City an als geplant. Das hatte dann aber wieder was Gutes, weil so sahen wir die Halloweenbeleuchtung. Die Tickets bei Rock City kauft man lieber online, denn da sind sie viel billiger. Lustig auch, daß man für die Beleuchtung nicht wie bei Disney extra zahlt, sondern ganz im Gegenteil den billigeren Eintritt für Abendkarten bekommt. Also sind wir bei schon tiefstehender Sonne rein gegangen.

Sie haben seit unserem letzten Besuch viel geändert. Man geht nicht mehr bei den Häusern rein, sondern hinten durch die Veranstaltungsseite und man hat nicht mehr EINEN Rundweg, sondern man hat mehrere Wege, die man beliebig oft gehen kann und die wieder zu den Freßplätzen zurückkehren. Also fangen wir mit dem Eingang an.

Im herbstlich dekorierten Rock City Garden säumen geschnitzte Kürbisse und Strohballen ein Beet mit Natursteinmauern und einer Holzbank vor dichtem Laubwald unter blauem Himmel Eine lächelnde Frau steht vor einer riesigen Gartenzwerg-Statue mit einem „Rock City Gnome“-Schriftzug auf der purpurnen Haube. Vor dem Holzhäuschen und dem braunen Zaun liegen Strohballen und ein Kürbis im strahlenden Sonnenschein

Dann schon der erste Rundweg mit Fat Man Squeeze.

In Rock City in Chattanooga führt eine schmale Stiege durch eine steile, moosbewachsene Felsspalte aus grauen Gesteinsbrocken nach oben, gesäumt von einer leuchtenden Lichterkette Blick nach unten auf eine schmale Stiege aus Steinblöcken, die durch eine niedrige Felsspalte führt; das schummerige Gestein ist bunt beleuchtet, während rechts ein kleiner Gartenzwerg im rötlichen Licht steht Der imposante Felsen von Rock City in Chattanooga ist zu Halloween mit leuchtenden Kürbissen und kunstvoll geschnitzten Fratzen geschmückt, während im Hintergrund eine schmale Stiege und üppige Bäume zu erkennen sind

Die berühmte Scheune wurde mit dem Gnom als Logo ersetzt. Unten im Tal sieht man aber noch eine Scheune.

Der rote Stadel mit der Aufschrift „SEE ROCK CITY“ ist von sattem Grün, dichten Sträuchern und ausgedehnten Wäldern umgeben

Auf dem Weg unterhalb des Gartens hat man gute Aussichten.

Ausblick von der Rock City in Chattanooga auf ein weitläufiges, bewaldetes Flachland unter strahlend blauem Himmel, eingerahmt von markanten Felsformationen und grünem Buschwerk am Wegesrand Der gewundene Gehsteig aus Natursteinmauern führt an einer schroffen Felswand entlang, wobei der weite Blick über das grüne Tal bis zum blauen Horizont reicht Der schattige Gang mit dunklem Eisengeländer im Rock City Garden führt an schroffen Felswänden entlang zu dem spektakulären Wasserfall, der vor grünen Wäldern und blauem Himmel in ein dunkles Becken stürzt

Sie haben auch einen riesigen ‘balanced rock’.

Besucher sitzen auf einer steinernen Bank unter dem massiven, erdbraunen Felsüberhang der Balanced Rock Formation in Rock City, während im Hintergrund lichter Wald und ein steinerner Steg zu sehen sind

Die mystischen Dekorationen wurden ausgeweitet.

Im Rock City in Lookout Mountain steht eine Person vor einem steinernen Torbogen auf einer gepflasterten Stiege, umgeben von groben Felswänden, dichter Vegetation und einer gelben Metallskulptur Das Enchanted Hallway in Rock City bei Chattanooga zeigt eine schmale Felsspalte aus markantem Sandstein mit bunten Lichtinstallationen und einem künstlichen Wasserfall, der über eine kristallartige Skulptur in einen Quellteich stürzt Das Rock City in Chattanooga zeigt eine enge, felsige Schlucht mit rötlichen Sandsteinwänden, durch die ein gepflasterter Weg mit Stufen und einer Trockensteinmauer führt

Die Fotospots sind für den Pumpkin-Patch dazugekommen.

Eine dunkelhaarige Frau mit Brille sitzt lächelnd auf einer hölzernen Bank vor einem großen, kunstvollen Bogen aus leuchtig orangefarbenen Kürbissen und Stroh bei Rock City, flankiert von Strohballen und Blumentöpfen auf einem gepflasterten Vorplatz

Schon ging es in den Obergarten.

Im Rock City Garden in Chattanooga steht die markante Formation des Mushroom Rock aus hellem Sandstein mit grünen Flechten, gekrönt von einem Schild auf einem Metallgestell, vor einer dichten Waldkulisse mit einer schwarzen Sitzbank im Vordergrund Der schmale, hölzerne Gang einer Hängebrücke mit metallenem Geländer führt durch lichten Wald, flankiert von alten Laubbäumen und felsigem Untergrund Der Aussichtspunkt Lover’s Leap in der Rock City bei Chattanooga in Tennessee bietet von der grauen Felswand einen weiten Blick über dichte grüne Wälder, während eine metallene Kugel vor der Felsspalte baumelt

Damit waren wir an der berühmten Aussicht, wo man 7 Bundesstaaten sehen soll. Man beachte, die Ecke von Rock City liegt in Georgia (da macht der Pfeil schon wenig Sinn).

Der steinerne Aussichtspunkt „See Seven States“ in Rock City bei Chattanooga bietet einen weiten Ausblick über die bewaldete Ebene und den blauen Horizont

Eine interessante aktuelle Berechnung von 2026 hat das mit 30-m-Höhendaten, Erdkrümmung und atmosphärischer Refraktion durchgerechnet. Das Ergebnis ist deutlich ernüchternder: Vom eigentlichen Seven-States-Aussichtspunkt lassen sich geometrisch nur drei Staaten plausibel sehen; von anderen Stellen am Lookout Mountain kommt ein vierter dazu. Drei der behaupteten sieben sind aufgrund des Geländes bzw. der Sichtlinie gar nicht möglich. Siehe dazu z.B. Can You Really See Seven States From Lookout Mountain?

Besonders Kentucky, Virginia und South Carolina sind damit keine Frage von „heute ist es halt etwas diesig“. Die versprochenen Sichtlinien funktionieren geometrisch nicht. Genau deshalb hilft auch ein außergewöhnlich klarer Wintertag nicht. Der Mythos ist allerdings alt. Die Behauptung gehört schon seit der Eröffnung von Rock City 1932 zum Erlebnis und wurde später durch die berühmten „See Rock City“-Werbungen auf Scheunen im ganzen Südosten der USA geradezu legendär. Aber wer hat schon einer Werbung getraut?

Damit blieb noch ein weiterer Weg zum Schauen bei Tageslicht.

Eine rote Hundehütte mit der Aufschrift „SEE ROCK CITY“ auf dem schwarzen Dach steht auf mit Rindenmulch bedecktem Boden, aus der ein Skelett herausschaut Die historische Steinbrücke von Rock City in Chattanooga führt über eine tiefe Felsspalte, umgeben von dichtem Wald und bemoosten Felsen unter bläulichem Himmel

Wobei da das große unterirdische Märchenland dabei ist, wo das Tageslicht immer ziemlich egal ist. Es haben sich nur ein paar Halloween Gestalten dazugesellt.

In einer finsteren Höhle beleuchtet grelles violettes und neonfarbenes Schwarzlicht künstliche Korallenformationen, kleine Gartenzwerge und ein Skelett im felsigen Hintergrund Ein künstliches Skelett liegt im dunklen Wasser einer Höhle, während an der schwarzen Felswand neonleuchtende Korallen in Blau, Grün und Orange fluoreszieren Fluoreszierendes Schwarzlicht-Diorama zeigt die Aschenputtel-Szene mit blauen Ziegeln, leuchtender Kürbiskutsche, weissen Mäusen auf dem Pflaster sowie Figuren vor einer steinernen Stiege unter blauem Rankenwerk im dunklen Gang Das beleuchtete Diorama von Mother Goose Village zeigt eine begrünte Hügellandschaft mit bunten Figuren, einer Kutsche und einem Schloss auf der Anhöhe, gesäumt von künstlichen Bäumen und beschrifteten Tafeln hinter einer Absperrung

Wieder ein Hoch auf die heutigen Mobiltelefone, weil das habe ich schon früher nicht so gut hinbekommen. Und so schießt man die Fotos freihand… Wir sind dann zum Aussichtspunkt geschlendert, haben dort nicht mal so teuer Abendessen gekauft, haben den Campingplatz um die Ecke telephonisch gebucht und haben auf den Sonnenuntergang gewartet. Und dann ging das ganze noch einmal los, aber eben mit voller Beleuchtung.

Am Eingang zum Hall of the Mountain King Trail in Rock City steht eine Frau vor einem beleuchteten Steintor mit einer Fledermausdekoration und orange leuchtenden Kürbissen Die beleuchtete Steinbogenbrücke im Rock City Garden überspannt in der Dämmerung eine Schlucht aus grauem Gestein, gesäumt von finsteren Nadelbäumen und bunten Lichterketten Der nächtliche Ausblick in Rock City zeigt die steinerne Stiege über eine Schlucht mit leuchtend violetten und roten Bogenöffnungen, während im dunkelroten Blätterwerk geschnitzte Kürbisse schimmern und im weiten Hintergrund sanft die Lichter des Tals glimmen Das herrlich rot beleuchtete Ruby Falls in Rock City bei Chattanooga stürzt vor steilen Felsen in die Tiefe, während oben eine erleuchtete Kugel an Seilen hängt und der Hintergrund den weiten Horizont zeigt

Bald war auch der letzte Schein von Sonnenlicht weg.

Im nächtlichen Wald beleuchten bunte Lichterketten die Stämme hoher Nadelbäume. Rechts führt eine gemauerte Stiege aus Ziegeln über eine Schlucht, während im Hintergrund die Dämmerung über dem Horizont schimmert Beleuchteter Hang mit Findlingen, mächtigen Nadelbäumen und bunten Lichterketten in Rock City bei Dämmerung, flankiert von einem asphaltierten Gehsteig mit Holzstümpfen Künstlich beleuchteter Herbstgarten in der Dämmerung mit geschnitzten, leuchtenden Kürbissen auf der Wiese, künstlichen Spinnweben im Geäst sowie bunten Lichterketten an den Bäumen Künstlerisch geschnitzte, grün leuchtende Kürbisse bilden eine meterhohe Pyramide inmitten eines nebelverhangenen Parks, während Bäume und Büsche von blauen und grünen Lichterketten umfangen sind

Die Lichtershow sollte man wirklich nicht auslassen. Da wird Rock City zu einem völlig neuen Erlebnis.

In Rock City in Chattanooga führt eine stimmungsvoll beleuchtete Stiege durch eine steile Felsspalte nach oben, umgeben von dunklem Gestein und dichtem, farbig illuminiertem Wald im Hintergrund Die schwach beleuchtete Hängebrücke von Rock City in Chattanooga spannt sich in der blauen Stunde über eine dunkle Schlucht, im Hintergrund leuchtet die Stadt Bei Nacht beleuchtete Aussichtsterrasse in Rock City mit steinernem Boden, geschwungenen Mauern und mehreren Fahnenmasten im Hintergrund, vor einem weiten Lichtermeer am Horizont unter dunklem Nachthimmel Nachts beleuchteter Eingang des Hall of the Mountain King Trail in Rock City mit leuchtenden Kürbissen, einer hellen Holztüre, einem großen roten Fledermausmodell und herbstlicher Dekoration

Da macht es auch noch mehr Spaß, wenn man zwischendurch wie beim Weihnachtsmarkt an den Freßplätzen vorbeikommt. Kattle corn ist dort der Renner, der aber in Gold aufzuwiegen ist.

Ein prachtvoller, mit unzähligen Lichterketten und kleinen Kürbissen geschmückter Baum strahlt in nächtlicher Dunkelheit über einem asphaltierten Gang in einer Parkanlage, umgeben von bläulich schimmerndem Licht im Hintergrund In nächtliches Grün und Blau getauchte Bäume und Gräber auf einem Friedhof, beleuchtet von zahlreichen kleinen Lichterketten Eine lächelnde Frau mit Brille sitzt auf einer Holzbank inmitten eines gewaltigen, bogenförmig arrangierten Haufens leuchtend geschnitzter Kürbisse, umgeben von Heuballen und nächtlicher Parkumgebung Ein schmaler, aus Steinplatten gelegter Gang führt durch nächtliche Felsen, flankiert von dunkelbraunen Stämmen, die mit violetten und blauen Lichterketten umwickelt sind, während im Hintergrund eine grün beleuchtete Brücke den Weg überspannt

Irgendwann haben wir dann doch alles gesehen, mit und ohne künstlichem Nebel und der Tag war ziemlich lange. Also haben wir uns auf den Weg zum nahen Campingplatz gemacht. Das ist mit den miesen Scheinwerfern eine echte Herausforderung, weil zunächst muß man vom Berg runter (schmale Bergstraße) und dann geht es den anderen Berg zum Campingplatz wieder rauf. Und wie man der aufgezeichneten Route entnehmen kann, ist TomTom im Ökomode wieder komplett ausgezuckt und hat uns mit dem RV durch winzige Gassel geschleift. Bis wir dankend abgelehnt haben und auf die normale Straße zurück gefahren sind. Mit unserem Scenic und den Scheinwerfern sicher nett, mit dem RV und zwei Kerzen vorne nicht so gut.

Den Platz am Campingplatz haben wir mit Taschenlampe gefunden und wir sind dann doch bald und wenig überraschend ohne Bericht ins Bett gefallen.