Der schlanke Wasserfall stürzt an einer mächtigen, ockerfarbenen Felswand mit üppigem Bewuchs und dunklen Gesteinsformationen herab in ein kleines, klar umrandetes Becken im Vordergrund, während im Hintergrund karge Bergketten unter einem hellen Himmel aufragen

Living Desert Museum & Sitting Bull Falls

Die Wettervorhersage hat heute völlig versagt, wir haben unser lokales Programm rund um Carlsbad aber trotzdem voll durchgezogen. Als Österreicher findet man 18 Grad jetzt nicht wirklich kalt, als Hiesiger ist es tiefer Winter.

Kaum vertraust Du einem Wetterdienst schon bist Du im Argen. Die Vorhersage für den Tag war, sonnig bei 82°F. Jetzt machen wir mal den Vergleich gestern Abend und heute.

Grünflächiger Campingplatz unter einem tiefblauen Himmel mit markanten Wolkenbändern, durchzogen von hellen Schotterwegen und gesäumt von einzelnen Laubbäumen Mehrere braune Holzblockhütten mit grünen Dächern stehen an einem geschotterten Weg in karger Landschaft unter einem grauen, wolkigen Himmel, flankiert von einer Laterne und Strommasten in der Ferne

Sieht jetzt nicht so sonnig aus??? Na dann fragen wir mal einen anderen Wetterdienst, was er zum aktuellen Wetter zu sagen hat:

Die mobile WetterApp wetteronline zeigt für Carlsbad aktuelle 16 Grad und eine stündliche Prognose mit gelben Sonnensymbolen, Wolken sowie Temperaturen von 16 bis 25 Grad

Auch nicht? Naja, um es kurz zu machen die Sonnenstunden waren an dem Tag 0 (und auch alle Nachkommastellen 0) und statt 82 hatten wir wohl eher 62°F. Jetzt hättten wir heute in die Carlsbad Caverns flüchten können, denn da ist es egal wie das Wetter draußen ist. Aber Astrid hat sich schon so sehr auf den Zoo und den Wasserfall gefreut, daß wir nach langem hin und her doch einfach das geplante Programm durchgezogen haben. Da es auch noch windig war, sind wir halt auf lange Hosen und Jacke umgestiegen. Kaum eine Woche über 30 Grad, schon friert man bei 18 Grad wie ein Schneider.

Also ging es zum Walmart, um Frühstück zu besorgen (es war durch das Rumsuchen eher Brunchtime). Gefrühstückt wurde am nahen Pico Fluß. Jetzt nicht so schön wie bei Sonne, aber trotzdem ganz ok.

Eine dunkelhaarige Frau mit Brille und rotem Kapuzenpullover sitzt an einem hölzernen JauseTisch auf Sand am Ufer eines Teiches. Im Hintergrund führt eine rote Fußgängerbrücke über das Wasser zu einer Uferpromenade mit roten Sonnenschirmen

Von dort fuhren wir rauf zum Living Desert Zoo. Der wurde ganz offenbar seit meinem letzten Besuch total erneuert. Ist jetzt wirklich ein voll toller Zoo mit botanischem Garten. Alle Wege rollstuhlgerecht und sehr hübsche Gehege. Beim letzten mal wurden wir auch von der Sonne gegrillt. Das Problem hatten wir an dem Tag nun nicht. Dafür war alles grün und viele Blumen und Kakteen blühten.

Eine fleischige Feigenkaktus-Blattschicht mit einer großen, gelben Knospe, verwelkten Blütenresten und feinen Dornen im satten Grün feingliedriger Akazienzweige Eine leuchtend gelbe Polsterstaude wächst aus einer kargen Felsspalte in einer rauen, grauen Steinwand

Zwischen den Gehegen sind ganze Kakteenlandschaften nachgebildet. Das Vogelgehege ist wie in den USA schon fast üblich walk through. So kamen wir dem Roadrunner wirklich nahe. Echt sehenswert.

Ein grauer Gehsteig führt durch eine karge Landschaft mit roter Erde, flankiert von grünen Kakteen, Wüstensträuchern und Sträuchern unter trübem Himmel Ein neugieriger Wegekuckuck steht auf einem hellen Stein inmitten von grünem Gestrüpp vor einer erdigen Felswand

Und weiter mit Blumen und Blühendem und knackgrünen Kakteen. Sehr ungewöhnlich für die wüste Gegend.

Feingliedrige, grüne Blätter und leuchtend gelbe Blüten einer Paradiesvogelblume mit langen, roten Staubfäden erstrecken sich auf einem dunklen Ast vor einem verschwommenen Hintergrund Eine zarte, rosa- bis purpurfarbene Blüte mit feinen Streifen im Schlund hängt an einem schmalen Stängel zwischen saftig grünen Blättern und einem holzigen Ast im Hintergrund Das dichte Wüstengestrüpp im Big-Bend-Nationalpark zeigt sattgrüne Feigenkakteen mit genoppten Obletterblättern, durchwachsen von grauen Ocotillo-Zweigen und sparrigem Gestrüpp

Auch die anderen Gewächse sehen sehr taufrisch aus.

Kugelförmiger, dichter Tonnencaktus mit hellgrauen, starren Dornen steht in sandigem Erdreich, umgeben von trockenem Gras, niedrigen Kräutern und einzelnen hellen Steinen Eine lächelnde Person mit Brille, rotem Kapuzenshirt und pinker Hose steht auf einem hellen Gehsteig vor einer grossen Yucca-Palme mit hohem Blütenstand. Rechts verläuft ein hölzerner Zaun, im Hintergrund dichter Nadelwald

Die meisten Tiere in dem Zoo sind verletzt aufgefunden worden und können nicht mehr in die Freiheit entlassen werden. So auch dieser Bald Eagle.

Der majestätische Weisskopfseeadler mit schneeweissem Kopf und gelbem Schnabel sitzt auf einer grünen, teppichartigen Stange, während im Hintergrund eine helle Felswand aufragt

Sonst erklärt man sich die schlafenden oder versteckten Tiere mit der Hitze. An dem Tag war es aber sehr kühl. Trotzdem waren viele versteckt (wegen der Kälte?) oder nur minder begeistert über Besucher.

Eine Virginia-Uhu-Eule blickt mit einem gelben Auge und dem anderen augenzwinkernd hinter saftig grünen Kaktusblättern und einem engen Maschendrahtzaun hervor

Die Schlange sieht aus wie aus Stein. Man kann das sicher testen, wenn man den Finger hinhält. Freiwillige vor.

Eine graue Schlange liegt zusammengerollt in einem Schotterbett und späht geschützt unter einem großen Stein hervor

Die Gans nistet direkt neben einem Gehweg. Irgendwie hatte ich kein Mitleid, daß sie sich mit ihren Küken von Besuchern gestört gefühlt hat. Es gibt auch abgeschiedenere Orte…

Eine Kanadagans mit schwarzem Hals und weißem Wangenfleck hockt im vertrockneten, beige-braunen Gras, während ein winziges, flauschiges Gössel unter ihrem ausgebreiteten Flügel hervorblickt

Ur süß ist die Schwarzschwanz Prärie Hund City. Da hat es nur so gewuselt, auch von Babies. Wassermelone war der absolute Hit bei ihnen.

Ein braunpelziges Erdmännchen blickt wachsam aus seinem sandigen Erdloch in einer trockenen Steppenlandschaft Ein braunes Präriehund sitzt auf ausgetrockneter Erde mit spärlichem Gras und herumliegenden Ästen, blickt aufmerksam nach vorn und hebt leicht eine Pfote

Am unteren Ende haben sie nun einen sehr großen Teich, weil wie sie schreiben, auch in der Wüste fließen Flüsse wie der Rio Grande.

Ein dunkler Teich mit leicht gekräuseltem Wasser erstreckt sich im Vordergrund, gesäumt von saftig grünen Büschen, Schilf und schlanken Laubbäumen am bewaldeten Ufer unter einem trüben, wolkenverhangenen Himmel Eine zartrosa Wasserblüte ragt aus dem dunkel schimmernden Teich hervor, umgeben von großflächigen, sattgrünen Schwimmblättern auf der ruhigen Wasseroberfläche

Die Bärendame Maggie ist extrem verspielt. Sie darf daher auch immer wieder malen. Die ‘Kunstwerke’ sind im Shop zu erwerben. Wer Bärenkunst will, hier wird man fündig.

Ein pechschwarzer Schwarzbär ruht sich in einem Gehege auf sandigem Boden aus, wobei er seinen Kopf lässig auf einen großen, schwarzen Plastikkübel legt; im Hintergrund raue Felswände und ein hölzernes Kantholz

TomTom hat uns auf kleinen Wegen an der Stadt vorbei zum Sitting Bull Fall gebracht. Man fährt über eine Stunde auf kleinsten Straßen durch die Gegend. Kurz vor den Fällen durchquert man ein trockenes Flußbett mehrmals. Wir haben uns gefragt was passiert, wenn ein Gewitter losbricht während man bei den Fällen ist. Auf der Straße steht immer, do not enter when flooded. Aber wenn ich dort hinten gefangen bin, was tue ich dann?

Die graue Fahrbahn verläuft durch eine karge Hügellandschaft unter bedecktem Himmel, begleitet von einem gelben Gefahrenschild am rechten Gehsteigrand und spärlichem Sträuchchenbewuchs Das Colorado National Monument erhebt sich mit seinen ockerfarbenen, geschichteten Felswänden und spärlichem Buschwerk über eine asphaltierte Straße im weiten Tal unter hellem, wolkenverhangenem Himmel

Die Fälle sind immer noch so schön wie beim letzten mal. Nur der Zugang ist jetzt voll rollstuhlgerecht ausgebaut.

Ein dünner Wasserfall stürzt über eine steile, ockerfarbene Felswand aus Kalkstein in ein klares Quellbecken. Üppiges Grün und Graspolster säumen die feuchten Felsen und den sumpfigen Uferbereich der umliegenden Landschaft Ein schmaler Wasserfall stürzt über eine steile Felswand aus beigebraunem Gestein in einen ruhigen Bach, flankiert von saftig grünem Bewuchs und Uferwiesen

Wenn es warm ist, darf man dort überall baden und mit dem Wasser in den folgenden Becken spielen. Das muß der absolute Renner bei Kindern sein.

Der schlanke Wasserfall stürzt an einer mächtigen, ockerfarbenen Felswand mit üppigem Bewuchs und dunklen Gesteinsformationen herab in ein kleines, klar umrandetes Becken im Vordergrund, während im Hintergrund karge Bergketten unter einem hellen Himmel aufragen

Wir haben dort die Fernsteuerfunktion der Kamera getestet. Blöd ist, daß das WLAN Signal eher schwach ist und man das Handy kaum hinter dem Rücken verstecken kann, weil sonst das Signal zu schwach ist. Man sieht sich wenigstens am Handy ob man im Bild ist. Das ist schon cool. Wir grüßen jedenfalls vom Sitting Bull Fall.

Ein lächelndes Paar in roter Oberbekleidung winkt fröhlich vor einem plätschernden Wasserfall, der über eine bewachsene Felswand in ein klares Becken stürzt

Die kleinen Straßen vom/zum Fall sind alle open range. Das darf man dort wirklich glauben, wir hatten mehrere lebende Straßensperren, denen es sowas von egal war, daß wir mit dem Auto auch nicht so ganz klein und auf sie losgefahren sind.

Ein heller, grauer Rindvieh steht am Fahrbahnrand einer asphaltierten Landstraße und äst am Grünstreifen, während im Hintergrund flache, dunstige Hügel unter einem trüben Wolkenhimmel liegen

Wer will auch so einem Tier widersprechen?

Ein kräftiges, schwarzes Rind mit markanten, weit ausladenden Hörnern und einer weißen Zeichnung an der Stirn steht wachsam zwischen dichten, grünen Sträuchern und kargem Steppengras

Zuhause beim Zelt angekommen konnten wir in Ruhe grillen, bevor der erste Nieselregen ein wenig anstrengend wurde. Beim Schlafengehen sahen wir es immer noch über den Bergen blitzen. Mal sehen wie der nächste Tag werden würde…

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