Der erste Tag bricht an und es ist ein strahlend sonniger Tag. Die Wettervorhersage spricht von 31 Grad an der Küste. Was will man mehr?
Ein wenig überraschend werde ich von der Tochter meines Freundes und Ihrem Freund gefragt, ob ich eh beim Übersiedeln helfen kann. Und klar konnte ich. Also bin ich gleich mit Ihrem Freund Sant zum Holen des Übersiedlungs-Trucks gefahren. Der wurde von mir in die Einfahrt eingewiesen und schon ging das Anräumen los. Schleppen bei den Temperaturen macht gleich noch einmal Spaß.

Große Teile wurden vom Balkon direkt in den Wagen gehievt, alle anderen wurden über die Treppe transportiert. Dann kam auch schon der Anruf, wir sollen zum Ikea kommen und die neuen Möbel abholen. Da aber keiner Befestigungsbänder hatte, ist Sant zum Halten hinten geblieben und ich bin den Truck zum Ikea gefahren. Auf dem Freeway hätte ich eigentlich die Carpoolline nehmen können, aber da der zweite Mitfahrer nicht so ganz gut zu sehen war, habe ich es lieber gelassen. Beim Ikea haben die Gratishelfer die Riesentrümmer eingeladen und damit war das Verrutschen kein Thema mehr; das Ding war voll. Hier in den USA gibt es btw. keine Leihfahrzeuge beim Ikea. Man kann sich alles nach Hause liefern lassen, oder gratis (aber ohne Garantie) ins Auto laden lassen.

Bei der neuen Wohnung der beiden in einer gated community gibt es nur begrenzt Parkplatz. Zum Glück haben wir am Samstag einen in der Nähe des Apartments gefunden. Das Ausladen ging ganz gut voran, nur im Landesinneren (eine Stunde von der Küste weg, nördlich von Disneyland) hatte es da schon knappe 40 Grad. Der Weg ging leicht bergab zwischen den anderen Apartmenthäusern hindurch. Dort muß man höllisch aufpassen, welches Haus das eigene ist:

Nach getaner Arbeit hatten wir uns alle ein Eis verdient. Wir sind daher nach Downtown Brea gefahren, das nicht weit vom Apartment entfernt liegt. Dort gibt es viele nette Restaurants, die angeblich ganz speziell sind und man probieren soll. Mal sehen, ob ich es noch vor der Weiterreise schaffe mich dort noch einmal zu treffen. Wir sind zu Farell’s Icecream Parlour gegangen. Weil wir es eilig hatten nur ans Window. Außerdem, so sagte man mir, haben wir uns so die Verrücktheiten erspart: Sie fangen dort recht unvermutet zu tanzen, singen und musizieren an. Für jeden Anlaß ein eigenes Lied. Für zum ersten mal da sein, für Geburtstag, für ein Date, …. Wir haben das jedenfalls ausgelassen. Ich habe dort meinen ersten Float ausprobiert: Kaffeeeis in Cola. Klingt komisch, aber Floats sind in den USA ganz normal. Und ganz ehrlich, nicht schlecht.

Farell’s hat auch jede Menge komischen Süßkram. Für mich abartig (aber laut hiesigen Aussagen nicht unüblich): Bacon-soda.

Downtown sieht urhübsch aus, und kalifornischer kann es sich ein Europäer nicht vorstellen. Bei Bruxie soll man btw unbedingt die Waffelsandwiches probieren: Aus salzigen Waffeln wird ein Sandwich gemacht.

Selbst das Parken, auch in Parkhäusern, ist in Brea kostenlos. Und warm ist es sowieso. ![]()

Damit war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Nach dem Zurückbringen des Trucks sind wir mit meinem Freund und seiner Verlobten an den Strand gefahren: Manhatten Beach.

Die Straße zum Pier ist von Geschäften gesäumt und am Wochenende ist da jede Menge los:

Vom Pier aus hat man einen hübschen Überblick auf den Strand. Nur wenige Mutige gehen aber auch wirklich ins Wasser. BTW, genau hier wurde der Schwimmer vom Hai angeknurspelt:

Eine Möve saß auf einer Lampe am Pier und hat sich das ganze in aller Ruhe von oben angesehen.

Nach der Erkundung des Piers ging es nach Norden, den Strand entlang. Dabei kommt man an Blumen und Palmen vorbei. Und das bei der herrlichen Meeresluft.

Hübsche, aber wohl unbezahlbare Häuser, reihen sich dort dicht an dicht.

Eine Eidechse saß in der warmen Sonne und freute sich ihres Lebens. Sah aber nach einer stretched edition aus. Wie es sich für die noble Gegend gehört.

irgendjemand hat sich die Mühe gemacht einen kleinen Blumengarten am Hang zu pflanzen. darunter auch Rosen und Gräser, die im Abendlicht wunderbar leuchten.

Aber auch die Häuser scheinen in der Abendsonne besonders hübsch.

Nach der Rückkehr zum Auto ist der Tag noch bei Sizzler sehr schmackhaft ausgeklungen: Steak und Malibu Chicken im Combo.