Die historische San Xavier del Bac Mission mit ihren weißen Türmen und der ockerfarbenen Stuckfassade erhebt sich unter strahlend blauem Himmel über dem trockenen Wüstenboden von Arizona

Mission San Xavier del Bac und das Titan II Missile Museum

Gegensätzlicher können die heutigen zwei Besichtigungsdinge kaum sein. Zunächst ging es zu einer Mission, dann zu einem Silo für Interkontinental-Atomraketen.


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Die Mission hätten wir uns eigentlich nicht unbedingt ansehen wollen, aber da sie genau am Weg zum Missile Museum liegt, haben wir sie halt mitgenommen. Und das war gut so, denn diese Mission ist absolut sehenswert. Sie ist sicher hübscher und sehenswerter als z.B. die in Santa Barbara.

Aber was rede ich lange rum? Schauen wir sie uns einfach von allen Seiten an:

Die historische Mission San Xavier del Bac in Arizona besticht durch weiße Türme, eine Zentralkuppel und eine reich verzierte braune Sandsteinfassade vor tiefblauem Himmel. Im trockenen Vorhof stehen schlanke Palmen und Sträucher Die historische San Xavier del Bac Mission mit ihren weißen Türmen und der ockerfarbenen Stuckfassade erhebt sich unter strahlend blauem Himmel über dem trockenen Wüstenboden von Arizona

Zur Mission gehört auch eine Schule, links von der Kirche.

Die historische Mission San Xavier del Bac in Arizona präsentiert sich mit weiß getünchten Türmen und einer braunen Ziegelfassade, umgeben von karger Wüstenlandschaft und einem blauen Himmel

Gegründet wurde diese Mission im Jahre 1692 und hat sich offensichtlich gut gehalten, obwohl ein riesiges Erdbeben der ganzen Umgebung einiges abverlangt hat. Innen ist sie etwas anders als unsere Kirchen, obwohl diese Mission katholisch ist und von den Jesuiten gegründet wurde.

Das historische Kirchenschiff im San José de Gracia zeigt aufwendige Fresken, gusseiserne Luster an kunstvollen Gewölben, dunkle Holzstbänke und kunstvoll geschnitzte Altäre

Noch ein Blick an die nette Kuppeldecke.

Blick vom Kircheninneren nach oben in eine achteckige Kuppel mit abblätterndem Putz, kunstvollen Fresken in den Pendentifs, figürlichen Malereien und einer ornamentalen Deckenrose im Scheitelpunkt

Auch vom Hof aus sieht die Mission gut aus. Sie renovieren halt immer und überall; das Weiß der Wand ist auch böse. Zwinkerndes Smiley

Die geschichtsträchtige San Xavier del Bac Mission in Arizona zeigt ihre strahlend weiße Putzfassade mit roten Lisenen, flankiert von einem kargen Baum und einer niedrigen Mauer im grellen Wüstenlicht

Wir sind südlich genug, um Bilder in Kacheln zu verwandeln.

Quadratisches Fliesenbild an einer hellen Hausmauer mit dem Porträt der heiligen Kateri Tekakwitha in einer sanften Hügellandschaft. Das Mosaik aus ockerfarbenen und grünen Fliesen zeigt im unteren Bereich die Aufschrift „St. Kateri Tekakwitha 1656-1680 Native American“

Eine kleine Kapelle liegt gleich nebenan und ist durch den kleinen Kakteengarten zu erreichen.

Die historische weiße Missionskapelle mit dreibogigem Glockengiebel und rotem Eingangsbereich steht in einer kargen Wüstenlandschaft. Ein schmaler Gehsteig führt durch den sandigen Garten, der mit zahlreichen Kakteen und trockenem Gestrüpp bepflanzt ist In einer historischen Mauernische drängen sich zahlreiche bunte Heiligenfiguren und Madonnenstatuen vor einer Muschelnische, während davor Kerzengitter und ein metallener Opferstock auf rotem Ziegelfußboden stehen

Zum Abschluß noch ein Blick zurück.

Die geschichtsträchtige San Xavier del Bac Mission bei Tucson beeindruckt mit weiß getünchten Mauern, reich verzierten ockerfarbenen Ziegeln an der Fassade, zwei Glockentürmen und holzgeschnitzten Balkonen unter tiefblauem Himmel

Nur 20 Minuten weiter, liegt das Titan II Missile Museum. Das ist etwas ziemlich Besonderes, denn von den 54 Interkontinentalraketenbasen haben sie 53 aufgrund eines Bilateralen Vertrages mit der Sowjetunion zerstört. Nur diese eine ist als Gedenkstätte erhalten geblieben. Von Anfang der 60er Jahre bis 1982 waren sie hochgeheim und auch nur die Annäherung hätte echte Probleme gegeben. Heute darf man gegen eine kleine Gebühr rein und Fotos machen so viel man will.

Nach einem kleinen Einleitungsfilm, der auch Sicherheitsinformationen wie ‘paß auf Klapperschlangen auf’ enthält, wird man von einem Typen rumgeführt. Das ganze Gelände gehört immer noch der US Airforce, die die Basis für 1$ pro Jahr an das County vermietet, die dem gemeinnützigen Verein alles gratis zur Nutzung überläßt. Von außen ist so ein Bunker ziemlich unspektakulär.

Panoramaaufnahme der Trinitiy Site in der wüstenhaften Jornada del Muerto in New Mexico mit grauem Schotter, dunklen Masten, historischen Anlagen und Besuchern am Gehweg unter blauem Himmel

Jeder ab 178cm Größe muß einen Helm aufsetzen, denn die Räume wurden für Zwerge dimensioniert. Es wurde extra darauf hingewiesen, daß die Helme natürlich nach jeder Verwendung desinfiziert werden. Ich habe am Ende der Tour gesehen, was das heißt: Eine alte Dame sprüht ganz kurz und ohne ein Ziel auf den Helm. Mit irgendeinem Lysoform. Naja, das kann man jetzt sehen wie man will.

Im Film wurde gezeigt, wie man früher in den Bunker kam. Man fuhr mit dem Auto zum Gittereingangstor, meldete sich per Telefon an und wurde aufs Gelände gelassen. Man ging dann zum Bunkereingang und meldete sich wieder per Telefon.

Auf dem trockenen Vorplatz mit feinem Kies steht eine dunkle Sitzgelegenheit neben einem großen, silbernen Luke-Ausgang mit Metallgeländer. Im Hintergrund erhebt sich ein helles Gebäude mit blauer Blechverkleidung und einer Doppelleuchte

Nach der Türe mußte man sich wieder melden und einen einmaligen Paßcode vorlesen. Jetzt durfte man 54 Stiegen nach unten zum Haupteingang gehen. Dort wieder ein Telefon und man mußte sich noch einmal melden. Die Türe hätte man wohl nicht einfach so eingetreten.

Eine massive, hellgrün und schwarz lackierte Stahltür mit metallenem Beschlag in einem industriellen Bunker, während ein älterer Herr mit Schutzhelm und blauem Hemd am Gang wartet

Es galt die Regel, daß immer nur eine Türe gleichzeitig offen sein darf. Das wurde auch durch Schaltkontakte sichergestellt. Im Bunker selbst waren immer 4 Personen. Das reichte um den Bunker zu verteidigen. Im Notfall konnten die Leute im Bunker per Funk um Hilfe rufen und dann wäre binnen 30 Minuten die große Streitmacht angerückt.

Die drei Bereiche des Bunkers sind durch lange Gänge verbunden. Die sind ganz und garnicht hoch. Das erklärt die Helmpflicht.

Ein langer, durch Messing- und Stahlstrukturen gegliederter Gang im Bunkerinneren mit mintgrünen Wänden, schwarzem Sockel und Rohren an der Decke führt in die helle Tiefe

Im zweiten Bereich ist das Kommandozentrum untergebracht. Genau darüber sind Unterkünfte zu finden. Die durften wir nur im Film sehen, sind aber angeblich ganz und gar unspannend. Im Film wird nur erwähnt, man war froh jemanden in einer Schicht zu haben der kochen konnte. Das hat der Mann gleich wiederlegt (einer der Guides hat genau in dem Bunker Dienst versehen), denn der Herd mußte nach der Schicht in einem ‘spotless’ Zustand übergeben werden. Und da hat sich keiner die Mühe des Kochens angetan.

Die 4 Personen waren nicht wirklich einsam, denn außer in dem einen Unterkunftsraum, durfte man nirgendwo alleine sein. Erstens sollte man bei einer Verletzung gleich gefunden werden und zweitens sollte man immer den anderen im Auge haben. Zur Sicherheit.

Das historische Kontrollpult an Bord der USS Nautilus zeigt seegrüne Bedienkonsolen mit analogen Instrumenten, Tasten und Schaltern vor einer Reihe von Schaltschränken in einem schmalen Gang

Der Kommandoraum sieht nun auch nicht umwerfend aus. Im Vorderrund das Pult des Kommandanten, im Hintergrund die Anzeige und Computeranlage. Bei der Demonstration durfte ein Besucher den Kommandanten spielen.

Ein älterer Herr im blauen Hemd und mit Schutzhelm steht im Schiffsinneren an einer hellgrünen Steuerungskonsole im Kontrollraum, während links ein Besucher mit blauem Helm und gestreiftem Leiberl zuschaut

Wir haben die vereinfachte neue Version gesehen. Früher waren die rechten Panels alle voll mit Einschüben und Stechkarten waren in Verwendung. Die neue Version hatte Lochbänder und viele der Panels konnten in einem vereinigt werden (siehe rechte Seite). Die nun leeren Panels haben Abdeckungen mit dem Hinweis erhalten, daß sie mit Absicht leer sind.

Im spitz zulaufenden Gang des atomaren Rakstensilos Titan Missile Museum reihen sich mintgrüne, mannhohe Schaltschränke mit analogen Armaturen, graue Drehsessel und blinkende Konsolen auf goldgelbem Teppichboden

Ein langer, grünlicher Lochstreifen mit präzisen Stanzungen läuft durch die metallenen Führungsschienen und Einheiten eines historischen Rechengeräts im Hintergrund

Der Film hat auch behauptet, die 4 Mann wären immer beschäftigt gewesen. Das hat der Guide auch widerlegt. Es war langweilig. Einer durfte für 4 Stunden schlafen, 2 mußten im Kontrollraum sitzen und 1 konnte im Aufenthaltsraum sein. Bei jedem Schichtwechsel mußte man alles checken, aber dann wartete man nur auf den großen Einsatzbefehl. Die Dienste waren 24 Stunden Dienst und dann 48 Stunden frei, wobei es üblich war, daß man nach 12 Stunden Freizeit zu Übungen in die Zentrale beordert wurde. Im Bunker war es dann nur einfach fad. Man sah ja auch nix drinnen.

Die Demo zeigte dann, wie ein Abschuß funktioniert hätte. Ein Funkspruch mit einem Code wäre eingegangen. Dieser wird mehrmals zur Sicherheit wiederholt. In einem Codebuch konnte man nachlesen, was das bedeutet. Z.B. es ist soweit, der 3. Weltkrieg hat begonnen. Wenn sich beide Personen im Kommandoraum einig waren, daß das der Code ist, mußten beide zum versperrten Tresor gehen und ihr eigenes Schloß entfernen (je Person ein Schloß am roten Kasten).

Im Titan Missile Museum steht ein graues Schrankmöbel mit roter Kassette und Vorhängeschlössern vor massiven, beigen Elektronik-Racks mit Schaltern und Anzeigen in einem fensterlosen Gang

Im Tresor waren mehrere Karten. Der Funkspruch sagte welche Karte zu benutzen war und was auf der Karte stehen sollte. Damit war verifiziert, daß der Präsident (und nur der durfte mit den Raketen spielen) das autorisiert hat. Im empfangenen Code war auch noch eine Sicherheitskombination enthalten. Dieser Code war am Schaltschrank einzustellen und öffnete das Hauptventil an der Rakete. Ohne Code, kein Treibstoff. Man durfte nur 6mal den Code falsch eingeben, dann machte das Ding für immer dicht und das Hauptventil mußte getauscht werden.

Im übertragenen Code stand auch, welches Ziel anzugreifen war. Es gab nur 3 vorprogrammierte Ziele, niemand wußte welche Nummer welches Ziel bedeutete. Das ist bis heute geheim. Man wußte auch nicht, ob die Rakete eine Höhendetonation (zur Zerstörung einer ganzen Stadt mit der Druckwelle) oder eine Oberflächendetonation (zur Zerstörung von Bunkeranlagen) durchführen würde. Alles geheim.

In der hell erleuchteten Schaltwarte eines historischen Kriegsschiffes stehen graue Konsolen und Schaltschränke mit zahlreichen analogen Anzeigeinstrumenten, Schaltern und Hebeln. An der Wand hängt eine weiße Uhr, während ein gepolsterter Sessel vor einem Pult auf dem braunen Teppichboden steht. An der Decke verlaufen Rohre und Kabelkanäle

Nachdem beide Personen den Abschußcode überprüft hatten, gingen beide zu ihren Schlüsseln an ihrem Pult und drehten diesen für 5 Sekunden gleichzeitig (binnen 2 Sekunden) um. Damit war der Vorgang gestartet. Und ab dem Moment auch nicht mehr aufzuhalten. Ab dem Moment war die Rakete autark. Nach nur 58 Sekunden zündete die Rakete und los ging es. Nach 1,5 Minuten war die erste Stufe leer und nach weiteren 4-5 Minuten auch die zweite Stufe. Ab diesem Moment flog der Waffenkopf nur mit kleinen Lenkraketen zum Korrigieren auf einer einfachen Wurfbahn. Trotz der angegrauten Technik war die Zielgenauigkeit bei 0.8mi Durchmesser auf 6500mi Entfernung. Die Flugzeit dauerte zwischen 30 und 35 Minuten.

Alle Inneneinrichtungen hängen auf Federn im äußeren Betonmantel, der noch einmal mit Stahl ummantelt ist. Damit sollten die Erschütterungen abgefangen werden, wenn die Gegend bombardiert wird und eventuelle elektromagnetische Impulse von A Waffen abfangen.

Ein massiver, grauer Schaltkasten aus Metall mit analogen Messinstrumenten, Drehschaltern und Kontrollleuchten hängt an massiven Federn im Industrieraum unter einer rohen Decke

Der Bunker hatte aber auch so seine weniger guten Eigenschaften. Der Gegner wußte wo die anderen Silos waren und hätte diese wohl zu aller erst angegriffen. Der Bunker hätte vielleicht überlebt, aber die Mannschaft hatte nur Verpflegung und Luft für 3 Wochen. Und dann? Aus dem Bunker rauskommen war sicher schwer wenn alles weggesprengt war, aber da wäre es auch recht radioaktiv gewesen… War also eher ein Selbstmordjob im Ernstfall. Aber der ist ja bekanntlich nie eingetreten, sodaß der Dienst vorwiegend langweilig war.

Die Raketen hießen Titan II, weil es vorher Titan I gab. Der Nachteil von Titan I war, daß es reguläre Raketen mit Wasserstoff/Sauerstoffantrieb waren. Da kann man den Treibstoff erst kurz vor dem Start einfüllen. D.h. zwischen Alarmierung und Abschuß vergingen schon einmal 45 Minuten. Wenn man aber nach 30 Minuten selbst getroffen wird, ist das blöd. Daher hat man Titan II Raketen erfunden, die mit einer Kombination von Treibstoff und Sauerstofflieferant ausgestattet waren, die quasi ewig im Tank hielten. Solange sie auf 60°F temperiert waren. Zu warm: Bumm. Das Zeug hatte noch ein paar Nachteile. Wenn man die beiden Flüssigkeiten gemischt hat, bumm. Ganz ohne Zündung. Und ganz nebenbei, waren sie absolut ungeheuerlich tödlich giftig. Darum brauchte man solche Anzüge, wenn man mit den Treibstoffen hantierte.

Zwei helle, mit geometrischem Tarnmuster bedruckte Raumanzüge mit schwarzen Dichtungen hängen an Bügeln auf einer Stange vor einer kargen Betonwand in einem Gang, während rechts ein hellgrünes Regal mit einem Helm steht

Bei Wartungsarbeiten ist einmal einem Techniker ein größeres Werkzeug in den Silo gefallen. Das hat ein Loch in die Treibstoffleitungen gehauen und bumm. Ein Toter, ein Schwerverletzter und ein Silo weniger. Den Silo sieht man leider nur von einer mit Glas verdeckten Lucke. Da hätte ich mir mehr erwartet.

Das Titan-I-Interkontinentalraketensilo in Arizona zeigt die massive, silbergraue Titan-Rakete mit dem vertikalen Schriftzug U.S. AIR FORCE, eingefasst im tiefen Schacht mit eisernem Gitterrostgang und Kabeln

Der obere Bereich des Silos war mit einer 700t Platte zu. Die konnte binnen 20 Sekunden (im Startprozess) aufgemacht werden. Um sicher zu gehen, daß keiner an den Silo rankommen konnte, haben sie oben ein Rechteck mit Radar umzäunt. Bei Unterbrechung wurde sofort Alarm ausgelöst.

Silberne technische Antennenanlagen und runde Satellitenschüsseln auf betonierten Fundamenten stehen im kargen Schottergelände unter blauem Himmel

Man darf auch von oben in den Silo schauen. Wieder durch Glas. Das spiegelt ganz toll in der Sonne und man braucht ein wenig, um Fotos hinzubekommen.

Blick von oben in den tiefen Schacht des Titan Missile Museums in Arizona, in dem eine riesige, dunkelgraue Titan-II-Interkontinentalrakete mit runder Spitze aufrecht steht, umgeben von massiven Betonwänden, Stahlträgern und technischen Einrichtungen

Ach ja Kommunikation und Alarmierung. Es hilft nix einen Bunker zu haben, wenn man im Ernstfall nicht alarmiert werden kann. Darum haben sie jede Menge Antennen am Gelände, um vom Generalstab erreicht zu werden bzw. um vom im kalten Krieg ununterbrochen fliegenden Krisenzentrum erreicht werden zu können. Sollte durch Bombardierung alle Antennen und alle Reserveeinheiten weggeräumt worden sein, können sie gebunkerte Reserveantennen ausfahren.

Zwei schlanke, graue Metallmasten ragen auf einem geschotterten Vorplatz in den leuchtend blauen Himmel, eingerahmt von einem trockenen Hang im Hintergrund

Auch das Geld wurde angesprochen. Ein Bunker kostete in der Errichtung 1960 10.5 Mill $, eine Rakete 2.5 Mill $. der Sprengkopf wurde nicht beziffert. Und das ganze hat noch einen Nachteil: So ein Silo ist wie ein Kondom: Nur einmal verwenden! Aber wenn der 3. Weltkrieg losgebrochen wäre, hätte man sich darüber wohl keine Sorgen machen müssen.

Zusammenfassend: Es ist etwas, das man so wohl nur hier sehen kann. Man könnte sich wünschen mehr vom Silo zu sehen, aber das wollen sie aus welchen Gründen auch immer nicht. Man hört wie toll sie den kalten Krieg gemeistert haben, weil eben durch die Abschreckung nichts passiert ist. Darüber kann man sicher vortrefflich diskutieren, aber man muß ja nicht alles glauben, wenn man sich die Anlage ansieht.

Wieder zuhause am Campingplatz (und nach dem obligatorischen Bad im Pool) kam der Mond wieder in der sternenklaren trockenen Luft zur Geltung. Da mußte ich zuschlagen.

Der hell leuchtende, fast vollkommene Mond zeigt vor tiefschwarzem Nachthimmel seine kontrastreichen Krater und dunklen Maria

Am nächsten Tag sollte es wieder in einen botanischen Garten gehen, um den Wochenendstress in National Monuments zu umgehen.

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