Wie immer war die Anreise mühsam aber vielleicht kommt es von der Übung, irgendwie war es harmloser als sonst. Die Umstiegszeit war vielleicht kürzer und der Flug selbst war kürzer, aber ob es das ausmacht?
Wie immer ging das Taxi um 5 Uhr früh (ja, das ist früh). Der Taxidienst war zuverlässig (braver Fahrer, nicht zu schnell und kann sogar Abstand halten), das Einchecken war harmlos und der neue Billa verkauft sehr gute Semmel und Topfengolatschen (man muß ja testen
). Das Wetter in Wien wollte eindeutig sagen: Schleich Dich. Es war bewölkt, feucht und echt kalt.
Der Flugsteig ist auch so ungemütlich wie nur irgend möglich gestaltet, es gibt jetzt ganze 4 Sitzplätze zum Warten:

Das Flugzeug ist und bleibt der kleine Airbus:

Zum Beweis der Bewölkung, das ist Wien von oben:

Die Flugroute war ganz anders als sonst; wir sind sofort nach Norden über die Tschechei geflogen und dann über Ostdeutschland nach London. Über Tschechien und Ostdeutschland war es total sonnig, aber man hat die Wolkendecke von Großbritannien schon von weitem gesehen. Und genauso sah es dann auch in Heathrow aus:

Der Umstieg zum Terminal 5 geht schon quasi mit verbundenen Augen. Der dortige Starbucks hatte eine kaputte Eismaschine, sodaß es nix aus meinem Frappocino wurde. Aber es gibt dort ein eat. (der Name ist nicht kreativer). Dort bekommt man einen chilled moccha (ungefähr das gleiche) für weniger Geld. Die Eismaschine war aber nicht das einzige, was dort nicht so ganz funktioniert hat:

Das Wetter wurde auch beim Starten nicht besser. Die Gegend war einfach naß. Arme Touristen, die dort bleiben wollten:

Die Wolkendecke blieb dann seeeehr lange geschlossen. Nur ganz wenige Momente zeigte sich das Packeis:

Erst eine Stunde vor der Landung zeigten sich größere Lücken in der Wolkendecke:

Ganz Oregon war noch im Schlechtwetter. Also führt diese Runde sicher nicht in den Norden. Ein paar nette Dinge waren dann doch noch zu sehen:

Die Golden Gate Bridge konnte ich leider nicht sehen (war wohl auf der anderen Seite), aber der Landeanflug über die Stadt hat schon etwas:

Sehr spannend ist es, wenn auf der Parallellandebahn ein Flugzeug mit runterkommt:

Der Flughafen in San Francisco hat eine nette Air Tram, die alle Busse unnötig macht. Auch der Transport zu den Mietwagen geht über die Tram:

Der Mietwagenverleih selbst ist dort armselig.Ich bin mal wieder am Automaten gescheitert, weil meine bereits in Österreich registrierte Telefonnummer nicht in das US Schema paßt und daher mir kein Auto gegeben werden kann (kein Scherz). Also erst recht wieder in die Warteschlange und eine verdutzte Dame gefragt, wie ich das hinbekommen soll. Sie hat dann auch ziemlich geschwitzt, denn wenn einmal Daten eingetragen sind, wird man die nicht so schnell los. Das Auto darf man sich dort leider auch nicht aussuchen. Zuerst wollten Sie mir einen Mazda 6 andrehen. Schaut voll schnittig aus, aber der Kofferraum ist äußerst übersichtlich. Habe ich verweigert und dann doch einen Impala bekommen. Den wenigstens in der Luxusausstattung LTZ mit 300PS aber nur mit 252NM Drehmoment (ist ja doch kein Diesel). Leider in Schwarz.
Damit ging es über die Golden Gate Bridge zu unserem Motel.

Das liegt nahe einem NM, das wir am folgenden Tag besuchen wollten. Wollten ist das richtige Wort…