Das Ziel des Tages waren Astrid’s Freunde in Albuquerque, und bis dahin wollten wir noch viel machen. Viel zu viel wie sich herausstellte und es gab auch eine gar böse Überraschung:
Das Wetter war so wie in den letzten Tagen schon fast üblich seltsam: In der Früh strahlender Sonnenschein; aber da fährt man ja noch mit dem Auto:

Sobald man in die Nähe seines Besuchsziels kommt, wird es schon wolkiger:

Und beim Besichtigen hängt es dann vom Glück ab, wie dicht (oder undicht) die Wolken dann sind.
Das Stadtzentrum von Santa Fe war eigentlich schnell gefunden, nur ließen sie uns nicht hinfahren und so kurvten wir ein wenig herum. Durch viel Glück haben wir dann einen Parkplatz auf der Straße mit Parkuhr gefunden, denn die Garagen wollten sehr böse Preise. Die Adobe-Bauten sehen immer noch genial aus:

Der Gouverners Palace ist wie immer mit native american Verkäufern voll, aber an dem Tag war es eh total voll, denn…

… es war ein großes Stadtfest im Gange. Mit Livemusik (Rap, wie völlig unpassend für die Gegend) und allerhand Leute tummelten sich:

Auf der Suche nach einem WC kamen wir an der bekannten unvollendeten Kirche vorbei:

Die Suche wurde intensiviert, aber sie war zunächst ohne Erfolg. Wir fanden dann in einer kleinen Verkaufsgalerie einen Subway, der ein Kunden-WC hatte. Die Betonung lag jedoch auf Kunden. Wir haben uns also zu Kunden gemacht und ein doch sehr schmackhaftes 6” Sandwich gegönnt. Der Schlüssel war mit einem Riesenanhänger gesichert, aber wir haben ihn erobert. Beim Weg raus, sind wir dem Sample eines Cupcake Frosties erlegen und haben auch noch zwei Cupcakes gekauft, die wir verspeisten: echt schmackhaft aber auch ECHT süß!
Weiter ging es nach Albuquerque, wo wir dem Minigolf Spiel den Vorzug vor anderen (sich nicht mehr ausgehende) Attraktionen gegeben haben. Es ist nicht ganz so aufwändig und toll wie in Florida, aber sehr nett gemacht:

Der Preis mit 8.90 für zwei Kurse ist auch entsprechend günstig. Zwischendurch hatten wir kleine Wetterprobleme, weil neben der strahlenden Sonne auch sehr dunkle Wolken durchgezogen sind. Aber es hielt bei beiden Runden durch:

Während des Spieles erreichten mich jedoch dramatische SMS: Leo war zuhause recht plötzlich krank geworden und gegen Ende der zweiten Runde erhielt ich die Nachricht, daß er verstorben war. Damit war der Spaß zu Ende. ![]()
Wir sind dann noch zu Astrids Freunden gefahren, die total lieb waren. Dort haben wir auch übernachtet, wenngleich es mir da nicht so gut ging.