Nach dem gestrigen Hatschtag gab es zunächst Ausschlafen und ein sehr gutes Frühstück im Buffet von Circus Circus. Dann noch ein schneller Shop bei Albertsons und schon ging es in Richtung Hoover Dam los:
Wir sind bei quasi strahlendem Sonnenschein aufgewacht, die paar kleinen Wolken waren harmlos im Gegensatz zu den vergangen Tagen. Schnell war das Zimmer geräumt und es ging zum Auto. Faszinierend wie unentspannt in Las Vegas die Leute sind: Sie fahren durch die Garage mit Vollgas, quietschenden Reifen und die Hupe ist fast so wichtig wie in Frankreich. Wir sind zum Circus Circus gefahren (weil wir endlich wußten wie man aus der Garage wieder raus kommt) und haben das Buffet geentert. Immer noch hervorragend und im Vergleich zu den den anderen günstig. Beim verlassen der Stadt haben wir noch schnell einen Albertsons geentert und schon ging es zum Hoover Dam.
Die Abfahrt zum Lake Mead ist immer noch hübsch. Nur zum ersten mal war es eher kühl als kochend heiß. 22°C halt:

Dann die Überraschung: Eine riesige Brücke führt jetzt über den Damm, der Damm ist nur für Besucher und Touristen gedacht. Na auch gut. Man muß sich auch noch einer Security Kontrolle stellen, wir waren aber amerikanisch genug und wurden nach einem ‘hello’ schon durchgewunken. Die Parkplätze auf der Nevadaseite sind immer noch kostenpflichtig, also gleich unter der Brücke durch (die ist gigantisch) über den Damm:

Auf der Arizonaseite haben wir auf dem ersten Parkplatz gleich Platz gefunden. Es ist ja doch Nebensaison.

Viel Wasser ist aber derzeit nicht aufgestaut. Und das NACH der Regenzeit? Wie sieht das dann im Sommer aus???

Dnn kam meine große Überraschung: Die Straße endet auf der Arizonaseite beim letzten Parkplatz. Man muß also wieder alles zurückfahren und über die Brücke. Sehr seltsam und der Stau im Sommer ist vorprogrammiert:

Also alles zurück und über die Brücke. Die Strecke bis zur I40 ist fad wie eh und je. Kein Wunder, wenn das zu einem Nachmittagsschlaf einlädt:

Auf der I40 wurden die Wolken immer dichter und vorallem immer DUNKLER. Wir haben also per sms zuhause nach dem Wetterbericht der Gegend gefragt und (DANKE!) trotz der fortgeschrittenen Stunde in Krut (nach Mitternacht) wurde uns geholfen. Beim Grand Canyon 12 Grad Tageshöchstwert und Frost in der Nacht ist nicht lustig, dazu Regen. nein, da wollten wir nicht mitspielen. Also schnell umdisponiert und runter Richtung I10 abgekürzt.

Da sah es zunächst gut aus, bis die Aussicht so aussah:

Zum Glück drehte die Straße aber schnell ab und außer ein paar Tropfen hat uns nichts erwischt. Kurz vor dem Campingplatz in Black Canyon City sah es schon sehr freundlich aus:

Der Campingplatz ist sehr nett, und mit 23$ auch noch sehr günstig. Da werden wir sicher wieder kommen. Und das Wetter? Über den Bergen zunächst noch Wolken, aber jetzt beim Berichtschreiben im Freien schon sternenklar und keine Wolke in Sicht. Und erfroren sind wir auch noch nicht… ![]()