Eine schwarz asphaltierte Fahrbahn mit gelber Bodenmarkierung führt in einer langgezogenen Kurve durch die karge Wüstenlandschaft des Death Valley National Park, flankiert von schroffen, mehrfarbigen Gesteinsformationen und erdfarbenen Bergen unter bedecktem Himmel

Death Valley einmal anders und eine Las Vegas Kurzrunde

So anders wollte ich Death Valley zwar nicht kennenlernen, aber wer sonst kann soetwas behaupten gesehen zu haben? Regen im Death Valley? Ist doch irgendwie widersinnig:


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Scheinbar bin ich als Regengott gar nicht so übel. Ich hatte Regen in Petra und jetzt Regen im Death Valley. Aber zunächst alles der Reihe nach. Wir sind aus dem Motel losgefahren und ich hatte Hunger. Nicht so ganz unlogisch, denn in dem Motel gibt es zum Normaltarif von $150 die Nacht (nein, das habe ich nicht bezahlt) kein Frühstück. Wir haben auf die nächste Raststation gewartet und siehe da, schon bald war eine gefunden. Das Wetter sah zumindest schon recht brauchbar aus:

Ein niedriger Drahtzaun verläuft durch eine weite, braune Buschlandschaft vor einer massiven, schneebedeckten Gebirgskette unter einem hellblauen Wolkenhimmel

Von unserem Schattenplatz aus konnten wir einiges an Getier sehen. Von manchem wurden wir sogar ungeniert (und erfolgreich) angebettelt:

Eine Rauchschwalbe mit blauschwarzem Gefieder, rostbraunem Kopf und rötlicher Unterseite sitzt auf einem dünnen, diagonal gespannten Drahtseil vor einer grauen Steherin Ein braun-grau geschecktes Erdhörnchen knabbert auf feinem Schotter im hellen Sonnenlicht gierig an einem Stück knusprigem Weißbrot, das es mit beiden Pfoten hält Ein braungraues Erdhörnchen nagt mit dunklen Augen und buschigem Fell an einem Stück Nuss, während im Hintergrund ein heller Schotterboden zu sehen ist

Dann haben wir den ersten virtuellen Stau gesehen. Mitten im Nichts zeigte der TomTom einen roten Stau von 4 Minuten an. Wir waren gespannt und der Stau läßt sich wohl nur durch Touristenneugierde erklären. Gesehen hat man an der Staustelle das:

Gerade Asphaltstraße mit doppelter gelber Bodenmarkierung führt durch karge Wüstenlandschaft mit sandigem Boden und spärlichem Gestrüpp zu fernen, dunstigen Bergen unter trübem Wolkenhimmel

Da hat wohl ein Tourist angehalten, um den wehenden Sand zu fotographieren. Und das hat 4 Minuten gedauert…. So viele TomToms mit HD Live kommen dort sicher nicht vorbei.

Weiter ging es auf einsamen Straßen über Berg und Tal:

Eine asphaltierte Freilandstraße führt durch eine karge Wüstenlandschaft mit sanften, dunkelbraunen Hügeln unter einem wolkenverhangenen Himmel Eine gewundene Asphaltstraße führt durch eine karge, gebirgige Wüstenlandschaft mit dunklen Erhebungen unter einem trüben, wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund Eine schnurgerade Asphaltstraße führt durch eine karge Wüstenlandschaft mit spärlichem Buschwerk bis zum Horizont, wo sich flache, dunstige Bergzüge unter einem weiten, wolkenverhangenen Himmel erheben

Nach längerer Fahrt war Death Valley in Sicht. Die Wolken leider auch wieder:

Das Death Valley erstreckt sich unter einem trüben, diesigen Himmel mit sanft geschwungenen, bläulichen Bergen im Hintergrund, während im Mittelgrund eine helle Salzkruste und der markante Kegel des Little Hebe Wildflecken-Vulkans hervorragen

Die Sanddünen im Norden machen immer was her. Dort war es wenigstens nicht kalt, zumindest für europäische Verhältnisse. Für Death Valley war wohl Winter ausgebrochen. Die 80°F haben wir jedenfalls nicht erreicht:

Das Death Valley National Monument erstreckt sich mit seinen sanften, ockerfarbenen Sanddünen im Vordergrund und dem kargen, violettgrauen Gebirge im Dunst des Hintergrunds Das Death Valley erstreckt sich mit hellen Sanddünen, buschiger Wüstenvegetation im Vordergrund und mächtigen, bläulich schimmernden Bergen im dunstigen Hintergrund Die sanften, ockerfarbenen Sanddünen des Death Valley National Park erstrecken sich unter einem stahlblauen Himmel, während im sandigen Vordergrund spärliche, grüne Sträucher wachsen

Es war jedenfalls so kalt, daß sogar Astrid lachen konnte. Trotz Sonne!

Eine lächelnde Frau mit Sonnenbrille und einem weissen Shirt mit Leopardenmuster steht in den sandigen Mesquite Flat Sand Dunes im Death Valley National Park, im Hintergrund erheben sich bläuliche Bergketten

Auf der Weiterfahrt ist uns ein Kojote über den Weg gelaufen. Er hat uns absolut ignoriert und ist trotz aller Bemühungen nicht langsamer geworden. Halt ein Foto auf der Flucht:

Ein Kojote rennt geduckt über einen steinigen Untergrund aus grauen und rötlichen Kieselsteinen sowie Geröll

Der Golden Canyon war wieder sonnig beleuchtet und so konnten wir ihn erwandern (was man halt in der Kürze von 5 Minuten wandern nennen kann Zwinkerndes Smiley ):

Das Death Valley in Kalifornien mit dem eng verlaufenden, leuchtend gelben und rotbraunen Artist’s Drive, dessen schroffe Felswände den trockenen Schotterweg säumen Eine Frau mit Brille, weißem Tigermotiv-Leiberl und karierter kurzer Hose steht in einer engen, von ockerfarbenen und grauen Lehmwänden gesäumten Schlucht und stützt sich mit der linken Hand an der schroffen Felswand ab

Auf dem Weg zum Artist Drive hat uns die Sonne dann recht endgültig verlassen. Das war der letzte sinnvolle Auftritt im Death Valley:

Die kargen, ocker- und braunfarbenen Hänge der Artist’s Palette im Death-Valley-Nationalpark erheben sich unter einem wolkigen Himmel über dem Schotterboden

Den Artist Drive habe ich bisher nur einmal gesehen, denn beim zweiten Besuch des Death Valleys war er kurz vorher von Geröllmassen bei einem Unwetter verschüttet worden. Und irgendwie ist er auch nicht mehr so ganz toll. Klar, die Sonne hat gefehlt, aber man sieht doch viel Geröll herumliegen, das die bunten Steine verdeckt. Ich hatte da zum ersten mal ein advanced feature: Auto drive. Um Fotographieren zu können habe ich nur Gas und Bremse bedient, das Lenkrad hat sich automagisch von selbst gedreht. Jeder sollte so etwas in einem Auto haben. (btw, das Service Auto Drive ist copyright by Astrid. Anfragen über ihre Verfügbarkeit direkt bei ihr Zwinkerndes Smiley).

Das kurvige Asphaltband des Artists Drive führt durch die ockerfarbenen, erodierten Lehmhügel im Death Valley, flankiert von kargen Gesteinsformationen und dem grauen Himmel im Hintergrund Eine schwarz asphaltierte Fahrbahn mit gelber Bodenmarkierung führt in einer langgezogenen Kurve durch die karge Wüstenlandschaft des Death Valley National Park, flankiert von schroffen, mehrfarbigen Gesteinsformationen und erdfarbenen Bergen unter bedecktem Himmel

Beim Zabriski Point war es schon ziemlich düster. Echt schade, denn meine bisherigen Fotos sind noch aus der Analogzeit. Auch diese Straße war beim letzten Besuch verschüttet gewesen.

Das weitläufige Death Valley zeigt ockerfarbene, erodierte Lehmhügel im Vordergrund, die unter einem trüben, wolkenverhangenen Himmel in eine karge Bergkette im Hintergrund übergehen Das Death Valley in Kalifornien zeigt seine ockerfarbenen, erodierten Lehmhügel der Zabriskie Point-Badlands unter einem wolkenverhangenen, grauen Himmel, während im Hintergrund dunkle Bergketten das Tal begrenzen

Kurz darauf hat es zu Regnen begonnen. Nicht viel, aber es hat geregnet. Auf der weiteren Fahrt nach Las Vegas hat es rumgezogen, kurz vor dem Ziel hat es dann doch wieder aufgerissen. Die Fahrt ins Harrah’s war mit dem TomTom leicht, das bisher immer in Las Vegas genutzte Sahara existiert nicht mehr. Das Zimmer im Harrah’s kostet angeblich normal 200$ pro Nacht. Glaube ich nicht, denn erstens geben Sie es im Internet um 50$ her (was für ein Rabatt) und zweitens wollen sie noch zusätzlich eine Resortgebühr von 18$ pro Nacht. das Zimmer selbst ist nicht viel anders als im Sahara, ein wenige weniger abgewohnt, und – man höre und staune – im Bad ist ein zweiter Fernseher. Wer’s braucht.

Die Aussicht ist nicht ganz ‘auf den strip’ aber fast. Zumindest sieht man die anderen Strip-Hotels und den explodierenden Vulkan:

Der Blick von einem Hotel in Las Vegas schweift über flache Dächer voller Lüftungsanlagen und Rauchfänge im Vordergrund, während im Hintergrund markante Hotelkomplexe wie das The Mirage und das Treasure Island unter bedecktem Abendhimmel aufragen

Nach einem enttäuschenden Buffet im Harrah’s (teuer und wenn man Krabben nicht mag wenig Auswahl, und das schon lange im Warmhalteschrank) ging es auf eine Abendrunde; so zum Kennenlernen. Die Fotos wird man sicher schon auf meinem Blog gesehen haben, aber ich wollte die neue Kamera ausprobieren. Die geht sehr brav (alle Fotos einfach so freihand ohne lange Nachdenken):

Das The Venetian Resort in Las Vegas bei Nacht mit dem hell erleuchteten Rialtobrücke-Nachbau aus hellem Stein über dem künstlichen Kanal und kunstvollen Kandelabern am weiten Gehsteig Das berühmte Hotel The Mirage in Las Vegas bei Nacht mit einer künstlichen Felslandschaft samt rauschendem Wasserfall im Vordergrund, flankiert von Palmen und beleuchteten Fenstern der goldbraunen Fassade Das nächtliche Caesars Palace in Las Vegas strahlt golden im Hintergrund, während im dunklen Wasser eines Brunnens vor dem markanten Gebäude die beleuchteten Hotelfassaden spiegeln und rechts eine rötliche Skulptur der geflügelten Nike thront

Vorher habe ich den Vulkan erwähnt. So sieht das von unserem Zimmer aus. Warum da in den Menschenmassen baden und warten?

Nächtliche Wasserspiele vor dem Hotel The Mirage in Las Vegas mit meterhohen, leuchtend gelben und orangen Flammen vor dunklem Hintergrund

So ging ein langer Tag deutlich nach Mitternacht zu Ende. Am nächsten Tag ging es in die Hotels und wir trafen uns mit meinem Freund Paul. Wie sonst hätte ich ein 250$ Zimmer im Aria gesehen???

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