Da Sie uns ganz hinterlistig den Tioga Paß gesperrt haben, müssen wir leider außen rum fahren. Und wenn wir schon im Norden sind, kann man ja auch gleich einen Abstecher nach Sacramento machen:
In der Früh wurden wir bei unserem Frühstück angebettelt. Chipmunks oder Erdhörnchen wären ja fad und normal. Nein, aus dem Wald sah uns diese nette Dame an (und wurde auch entsprechend für das Foto entlohnt):

Der TomTom wäre natürlich wieder über einen Freeway gefahren, aber das ist ja bekanntlich nicht spannend. Wir haben uns daher für die lauschige Route (siehe Karte oben) entschlossen. Und lauschig ist diese Route allemal. Und vorallem bergig. Es sind zwar nur 1000 Höhenmeter, die man rauf und runterfährt, die sehen aber fetzig aus. Hier nur zum Vergleich das Höhenprofil:

Sehr nett ist es, daß es jetzt im Frühling wenigstens noch ein wenig grün ist. Wir hatten zwar wieder 93°F (also 34°C) aber es ist grün. Kann ich mit den Fotos auch beweisen:

Cool ist die Idee, immer über den Hügel zu müssen und von dort direkt ins Tal, damit man über einen Fluß kommt:

Kleine Dörfer wechseln sich mit kleinen Bergstrecken ab. Ich kann diese Strecke wirklich jedem empfehlen. Nur wer Bergstrecken nicht fahren mag, sollte lieber die Räder davon lassen:

Das Zelt war schnell aufgebaut und ist auch in dem sehr warmen Wetter gut untergebracht:

Wir sind dann gleich weiter nach Sacramento. Und da sind wir ins Historic Downdowntown Destrict gefahren. Das Parken ist dort im Prinzip teuer, aber wenn man etwas in den vielen Geschäften kauft, bekommt man Parkgutscheine. Bei uns kam so Gratisparken raus.
Cool sind für uns Europäer ungewöhnliche Shops wie der Candy Heaven. Dort bekommt man Zuckerl in der Tonne. Man kann sich beliebige Mischungen selbst machen und zahlt per Pfund.

Sonst sind die Häuser hübsch hergerichtet und schauen halbwegs alt aus:

Die Statue des Pony Express kann man immer noch bewundern:

Besonders interessant ist das kleine aber feine Eisenbahnmuseum. Vorsicht, das hat nur bis 5 Uhr offen. Wir kamen erst um 4:30 an. Dafür konnten wir gratis rein. Auch ok. ![]()
Drinnen sieht man weniger aber dafür sehr schön hergerichtete Lokomotiven:

Auch die Speise- und Schlafwagen der alten zeit machen was her:

Fetzig ist bei vielen Lokomotiven die Größe. Die sehen aus, als ob sie andere Loks zum Frühstück gefressen haben:

Draußen kurven Kutschen rum, um das Flair der alten tage zu verstärken. Daher sind diese Halteverbotsschilder KEIN Scherz:

Zurück am Campingplatz wurden wir wieder tierisch (beim Eingang) empfangen:

Und dann ging am Abend wieder das Planen los, denn wenn man z.B. am Samstag nach Las Vegas kommt, ist es dort voll und die Preise der Hotels liegen ca. beim 5fachen des Normalpreises. Es sieht aber jetzt so aus, als würden wir morgen doch noch San Francisco einen Besuch abstatten…