Das weitläufige Häusermeer von Los Angeles mit den markanten Wolkenkratzern der Skyline im Dunst, durchzogen von geradlinigen Verkehrswegen und Industrieanlagen im Vordergrund, eingebettet in ein flaches Becken vor den bläulichen Bergen im Hintergrund

Der Flugtag – der Urlaub beginnt

Vor den Freuden des Urlaubs steht immer die Anreise. Und die ist natürlich bei einem Flug Wien – LHR – LAX kein so großes Vergnügen. Könnte natürlich ein viel größeres Vergnügen sein, wenn man Business oder gar First fliegen könnte, aber hat wer mindestens 4000€ für einen one way Flug rumliegen? Eben, daher ging es auch dieses mal per cattle class los.

Der erste Abschnitt Wien London geht ja noch. In Wien hatten wir überraschend schönes Wetter, und der Sonnenaufgang in Wien Schwechat (ja es war früh wie immer) war nett anzusehen:

Mehrere Passagiermaschinen stehen am grauen Vorfeld eines Flughafens vor hellen Terminalgebäuden, während gelbe Bodenfahrzeuge hantieren und im Vordergrund asphaltierte Rollbahnen mit Markierungen zu sehen sind

An Bord der Britisch Airways hat sich nicht viel geändert. Die Orangensäfte haben ihr Ablaufdatum z.B. immer noch auf der Box, die nie einer sehen wird:

Zwei kleine, runde Plastikbecher mit gelblicher Flüssigkeit und aufgedrucktem Mindesthaltbarkeitsdatum „BBD SEE SIDE BOX GA3063“ stehen auf einer hellen Unterlage

Neu – zumindest für mich – ist die geniale Übersetzung der Flugdaten. Ich frage mal so in die Runde: Wenn Gegenwind mit Kopfwind (Headwind) übersetzt wird, wie lautet dann die Übersetzung für Rückenwind (Tailwind)???

Ein weißer Bordmonitor an einer Decke zeigt eine Flugkarte von Südengland mit Städten wie London und Canterbury, ergänzt durch Daten wie Kopfwind und verbleibende Flugzeit

Die Ausläufer von London sehen immer wieder interessant aus:

Blick aus dem Flugzeugfenster auf den silbernen Flügel im oberen rechten Bildrand, der über ein weitläufiges, dicht besiedeltes Stadtgebiet mit unzähligen Häuserzeilen, Strassen und eingestreuten Grünflächen gleitet

Natürlich waren auch vor London wieder Wolken und die sahen in den zwei Schichten interessant aus. Vorallem wenn man zwischen den Schichten fliegt:

Blick aus der Flugzeugkabine auf eine dichte, geschichtete Wolkendecke im fahlen Licht, wobei helle Sonnenstrahlen durch die Dunstschichten nach unten brechen

Auch andere Ansichten sind mit der Morgensonne sehr hübsch:

Schrägluftaufnahme des Londoner Olympiaparks aus grauem Beton mit dem markanten runden Olympiastadion im Vordergrund, umgeben von dichten Verkehrswegen, Gleisanlagen und weitläufigen Industrie- und Wohngebieten der britischen Metropole unter dunsthemmigem Himmel Die Luftaufnahme zeigt London mit der markanten, glänzenden Themse, die sich in einer großen Schleife um die Halbinsel Greenwich mit der markanten Kuppel windet

Der Wechsel zwischen den Terminals war nicht spannender als sonst und dann kam die völlige Novität: ‘Unsere’ 747 in London in STRAHLENDEM SONNENSCHEIN!

Der weiß-blaue Großraumjet der British Airways steht am Vorfeld, während eine rote HSBC-Fluggastbrücke an die vordere Türe andockt. Im grauen Asphalt spiegeln sich gelbe Leitlinien wider, und im Hintergrund erhebt sich das weitläufige Abfertigungsgebäude mit verglaster Fassade

Der lange Flug von London nach LA wird auch nicht spannender. Die Filme waren ok, das Service hat aber total nachgelassen: Sie brauchen Ewigkeiten bis das Essenausgeteilt wird (sie sind nur zu zweit), sie brauchen Ewigkeiten, bis sie wieder abserviert haben und dazwischen gibt es kein Trinken, wenn man es sich nicht selbst holt. Ist wie bei einer Billigfluglinie. Wie sich die Zeiten doch ändern. Sie haben sich auch nicht darum gekümmert ob die Fenster offen oder zu waren. Hauptsache sie hatten ihre ruhe vor den Passagieren.

Grönland und Co waren auch dieses mal wieder hübsch anzusehen:

Schrägluftaufnahme einer kargen, schneebedeckten Gebirgslandschaft mit zerklüfteten, felsigen Hängen, tiefen Gräben und sichtbaren Gesteinsschichten unter einer hellen Dunstschicht Der Blick aus dem Flugzeugfenster zeigt die weitläufige, schneebedeckte Arktis mit eisigen Gletschern und zerklüfteten Bergen unter einem tiefblauen Himmel, während oben links die Tragfläche ins Bild ragt

Nach langen knappen 11 Stunden haben wir endlich LA gesehen.

Das weitläufige Häusermeer von Los Angeles mit den markanten Wolkenkratzern der Skyline im Dunst, durchzogen von geradlinigen Verkehrswegen und Industrieanlagen im Vordergrund, eingebettet in ein flaches Becken vor den bläulichen Bergen im Hintergrund

Die Landung war dann überraschend wackelig. So geschüttelt hat es noch nie. Dann waren jedenfalls alle wach. Das Aussteigen war rasch erledigt (sie wollten uns echt schnell los werden), das einreisen war flott und auch das Gepäck kam schnell. Da kann man sich echt nicht beschweren. Auch der Shuttle zu Alamo kam quasi sofort und selbst der Quick-Checkin beim Auto hat auf anhieb funktioniert. Sie haben dort den Service echt verbessert, es laufen bei den Quick Schalter hilfsbereite Leute rum, die einem gerne und freundlich helfen.

Das Auto war auch schnell gefunden, wieder ein Chevy Impala, und kurz darauf konnten wir unseren Freund umarmen, so wie es sich in Amerika gehört. Wir sind noch hungrig zu BJ’s Pizza gefahren und haben uns eine geniale Cheeseburger Pizza gegönnt. Dazu Red Ale. Was will man mehr. Ach ja, hundemüde nach über 30 Stunden wach sein ins Bett fallen.

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