Der Okefenokee Swap vom Land aus

Die Fahrstrecke zwischen Campingplatz und Swamp kannte ich nun schon, auch die nette Dame, die mir $5 abkassieren würde, wenn ich nicht einen Jahrespaß vorweisen würde. Und schwups-di-wups, war ich am Scenic Drive und tuckerte im Schleichtempo in Richtung Boardwalk. Zuvor kommt man jedoch an diesem Spiegelteich vorbei:

Ein ruhiges Gewässer im Vordergrund spiegelt perfekt einen lichten Föhrenwald mit hochgewachsenen Kiefern wider, der sich unter einem klaren blauen Himmel erstreckt

So ein Scenic Drive schlängelt sich zunächst durch den Wald, einspurig natürlich:

Ein schmaler Asphaltweg verläuft geradewegs durch einen lichten Föhrenwald mit hochgewachsenen Kiefern und sattem Gras am Wegrand unter blauem Himmel

Dann kommt der Boardwalk. 0.75mi ist der Hauptweg (eine Richtung) und zwei ganz schön lange Abzweiger gehen noch weg. Kommt also eine nette Runde zusammen, ist aber sehr empfehlenswert:

Ein schmaler Holzsteg aus dunklen Bohlen schlängelt sich durch einen dichten, grünen Auwald mit hohen Laubbäumen und hellem Sonnenlicht im Hintergrund

Entlang des Boardwalks finden sich jede Menge Pitcherplants. Scheint wohl auch genug Insekten zu geben: 

Zwei gelbgrüne Schlauchpflanzen ragen im Moor aus dichtem Gras und Farn, eingerahmt von rotbraunen Halmen und einer verwelkten Blüte im Vordergrund

Vor Eidechsen sollte man besser keine Angst haben, wenn man über den Weg geht. Überall raschelt und hüpft es. Häufig braun aber oft auch grün:

Ein leuchtend grüner Anolis haftet mit feinen Zehen an einem gefleckten Farnblatt, während im schattigen Hintergrund rötliche Pflanzenstängel und dunkles Dickicht durchschimmern

Auch Libellen kommen in riesigen Mengen vor. Grüne und blaue wie diese:

Eine hellblaue Libelle mit auffallend grün-schwarzem Kopf sitzt auf einer genaschten Holzwand im Hintergrund, wobei ihre transparenten Flügel fein geädert auf dem Holz ruhen

Alligatoren habe ich an diesem Tag keine gesehen. Nur die Spuren durch die Wiesen, die sie breittreten, sind nicht zu übersehen:

Der Everglades National Park in Florida erstreckt sich als weite Sumpflandschaft mit saftig grünen Schilfgräsern und flachen Wasserläufen unter einem hellblauen Himmel

Die Eidechsen freuen sich sichtlich darüber, daß es so viele Libellen gibt. Direkt neben mir raschelt es ganz heftig und schon gibt es eine Libelle weniger:

Eine leuchtend grüne Eidechse sitzt auf einem dünnen Zweig zwischen saftigen grünen Blättern und frisst eine dunkle Libelle mit filigranen Flügeln im dichten, schattigen Unterholz

Eine große Untergruppe der Eidechsen sind die Skinke. Sehen wie Schlangen mit Füße aus und tatsächlich gibt es Skinke ohne Füße. Dieser Knabe hier (bei der Größe kann es nur ein Mann sein 🙂 ) wollte mich anbetteln: der Körper ist mehr als daumendick und sicher ohne Schwanz 20cm lang. 

Eine braune Echse mit glänzenden Schuppen und hellem Rückenfaden sitzt auf grob geplankten Holzdielen im warmen Sonnenlicht

Am Ende der 0.75mi wartet ein 50ft hoher Aussichtsturm, wo man über einen See blickt. Der war bei mir nur von zwei Enten bevölkert. Aber die Bäume rund um den Turm gaben ein sehr schönes Motiv mit Spanish Moss ab:

Der dichte Sumpfwald im Okefenokee National Wildlife Refuge zeigt schlanke Baumstämme mit grauen Spanischen Moosen, die von den Ästen hängen, über sumpfigem Boden mit dunklem Wasser und dichtem Unterholz

Rundherum Sumpf. Ohne Boradwalk wäre es wohl eher schwer dorthin zu gelangen: Zu viel Grünzeug für ein Boot und viel zu gatschig für ‚zu Fuß‘:

Dichter Sumpfwald mit schlanken Bäumen, grobporigen Rinden, saftig grünen Farnen im sumpfigen Untergrund und spiegelnden Wasserflächen, umgeben von dichtem Geäst im Hintergrund

Und noch ein Skink mit besonders schönem blauen Schwanz:

Eine glänzende, braunschwarze Eidechse mit markanten hellen Streifen und einem leuchtend blauen Schwanz klettert an einem rauen, moosbewachsenen Baumstamm empor, während im schattigen Hintergrund saftig grüne Blätter schimmern

Am Weg nach draußen fährt man entlang eines Kanals, auf dem die Seerosen blühen, daß es eine Freude ist:

Eine strahlend weiße Seerose mit gelber Blütenmitte ragt auf einem dunklen Gewässer empor, umgeben von großen, teils gelblich verfärbten Schwimmblättern auf der ruhigen Wasseroberfläche

Dank TomTom fand ich den kürzesten Weg nach Daytona Beach, der zu einem Gutteil NICHT über die Interstate führt, sondern gut ausgebaute Highways nutzt, wo man auch mit 65mi/h fahren darf. Florida war damit endlich erreicht.

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