Der Blick aus dem Flugzeugfenster zeigt eine weite Küstenlandschaft mit einem mäandrierenden Flussdelta, das in ein glitzerndes Gewässer mündet, während im Vordergrund der helle Flügel des Flugzeugs und im Hintergrund der ferne Horizont im gleißenden Sonnenlicht liegen

Die Reise nach LA

Nach dem spannenden Start mit dem Unfall im Taxi ging der weitere Verlauf der Reise deutlich gemütlicher, eigentlich langweiliger weiter. Aber wer braucht schon mehr Spannung bei einer Reise?

Der Flieger nach LHR hob pünktlich ab. Das Wetter kurz vor dem Zurückschieben vom Flugsteig konnte sich noch nicht entscheiden ob es sonnig oder unwetterartig sein sollte:

Ein weiß-rot lackiertes Passagierflugzeug der Austrian Airlines steht am nassen Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat; im Hintergrund erheben sich der markante Kontrollturm und der graue Wolkenhimmel

Beim Starten ging es sonnig zu, die Regenfront dahinter war aber nicht von schlechten Eltern:

Blick aus dem Flugzeugfenster auf das Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat mit dem markanten rot-weiß gestreiften Tower im Hintergrund, während eine graue Tragfläche ins Bild ragt

Trotz der Sonne kann man es wohl nicht mehr übersehen, daß der Herbst nach Österreich gekommen ist.

Blick aus einem Flugzeugfenster auf eine weite, sanft hügelige Agrarlandschaft mit streifenförmig bestellten Feldern in Brauntönen und sattem Grün, im rechten Bildteil ragt die helle Flugzeugtragfläche ins Motiv Blick aus dem Flugzeugfenster auf eine hügelige, waldreiche Landschaft mit kleinen Ortschaften und einer gewundenen Autobahn unter weißer Wolkendecke Blick aus einem Flugzeugfenster auf eine weite Landschaft mit einem mäandrierenden Fluss, der sich durch grüne Felder und dichte Wolkenfelder am Horizont schlängelt

Kaum hatten wir Österreich verlassen, war der Himmel völlig bedeckt. Erst über dem Kanal hat es aufgerissen und der Landeanflug auf London war wolkenlos und klar. Da wir auch dieses Jahr Warteschleifen gezogen haben, konnte ich nette Aussichten auf die Themsemündung genießen:

Der Blick aus dem Flugzeugfenster zeigt eine weite Küstenlandschaft mit einem mäandrierenden Flussdelta, das in ein glitzerndes Gewässer mündet, während im Vordergrund der helle Flügel des Flugzeugs und im Hintergrund der ferne Horizont im gleißenden Sonnenlicht liegen

Beim Landeanflug selbst war einiges von London zu sehen. Zunächst der seltsame Dom, auf dem schon James Bond gerutscht ist:

Die weite Luftaufnahme zeigt das markante The O2 Arena-Gebäude mit seinem weißen Kuppeldach auf einer Halbinsel in einer weiten Themse-Schleife, umgeben von dichten Londoner Häusermessern und tief hängenden Wolkenfetzen

Und kurz darauf kam die Tower Bridge ins Blickfeld:

Die markante Tower Bridge überspannt in London die braune Themse, flankiert vom historischen Tower am linken Ufer sowie modernen Bauten und Bahngleisen im dichten urbanen Gefüge

In London mußten wir zum ersten mal in der Londongeschichte einen Bus nehmen, der uns quer durch den Flughafen zum Terminal 3 gebracht hat. Von dort per weiterem Bus zum Terminal 5 wo der Sicherheitscheck ungewöhnlich flott von Statten ging. Die Halle ist aber tatsächlich monströs:

Das weitläufige Terminal 5 des Flughafens London Heathrow besticht durch eine geschwungene Stahl-Glas-Dachkonstruktion, helle Gänge, zahlreiche Geschäfte und eine dichte Menschenmenge auf mehreren Ebenen Der lichtdurchflutete Terminal 5 des Flughafens London Heathrow besticht durch eine markante Stahl-Dachkonstruktion, riesige Glasfronten mit Blick aufs Vorfeld und offene Galerien über den weitläufigen Ebenen

Überraschend war unser weiterer Transport im Flughafen. Gate A10 wurde früh angezeigt und entpuppte sich als 4facher Busgate. Wieder mußten wir einen Bus nehmen, der uns nahezu neben das Flugzeug gebracht hat, mit dem wir ankamen. Wozu wir also 2 Terminals kennenlernen durften weiß wohl nur die Queen.

Wie immer hat man das Gefühl mit einer 747 ans Ziel fahren zu müssen, denn bis die abhebt dauert es. Flott ging es dann in Richtung Norden:

Der Blick aus einem Flugzeugfenster zeigt eine weite Wolkendecke über einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft aus braunen und grünen Feldern, während oben links die Tragfläche ins Bild ragt

Bald hatte uns wieder eine Wolkendecke die Sicht nach unten genommen. Wir dürften auch etwas anders geflogen sein, denn Grönland war auf beiden Seiten des Flugzeuges gut zu sehen (da haben die Wolken manchmal ein Einsehen gehabt und sich zurückgehalten):

Der Blick aus einem Flugzeugfenster zeigt die silberne Tragfläche mit Triebwerk und Winglet über einer tiefblauen, eisbedeckten Winterlandschaft mit verschneiten Bergen und Gletschern unter einem klaren Himmel

Auch der weitere Weg über die Hudson Bay ist kalt:

Die weite Luftaufnahme zeigt eine eisbedeckte Küstenlandschaft mit schneebedeckten Bergen, schroffen Felsen und einem von Treibeis und Eisschollen durchzogenen, dunkelblauen Fjord Weitläufige, schneebedeckte Gletscherlandschaft aus der Vogelperspektive, durchbrochen von dunklen Felsmassiven und Eisspalten, überragt von einem blauen Himmel im Hintergrund

Die Stunden des Fluges ziehen sich wie immer. Der Vorteil bei BA ist, daß man ein riesiges Video on Demand Programm hat. Ich habe mir daher mehrere Filme reingezogen, Details dazu in einem getrennten Post.

Irgendwann ist aber auch ein langer Flug überstanden und wir setzten zum Landenanflug auf LAX an. Da hatten wir einen sehr guten Ausblick auf die wütenden Brände:

Blick aus dem Flugzeugfenster auf eine weite Landschaft mit dicht bebauten Tälern und kahlen Bergen im Hintergrund, über denen eine markante Rauchsäule von einem Waldbrand aufsteigt, während der weiße Flugzeugflügel samt Triebwerk ins Bild ragt

LA ist zwar riesig, aber wie jede US-Stadt nicht unbedingt aufregend von oben. Downtown mit den Wolkenkratzern ist ein winziger Teil der Stadt:

Die weitläufige Metropole Los Angeles erstreckt sich mit ihrer dichten Verbauung bis zu den flachen Bergen im dunstigen Hintergrund, durchzogen von einer breiten Autobahn

Der Rest ist sehr sehr flach:

Der weitschweifende Blick aus der Vogelperspektive über ein dicht bebautes Wohngebiet mit schachbrettartig angelegten Straßen, während im Dunst am Horizont eine markante Skyline und ferne Berge aufragen

Die Einreise war extrem flott; so etwas hatte ich bisher noch nie. Sie haben viel umgebaut am Tom Bradley Terminal. Viele Schalter sind offen und kaum 15 Minuten später war ich in den USA. Der Einreisebeamte hat seinen Titel als Beamter dieses mal wahrlich verdient. Wenn alle so arbeiten, sind die Staus der letzten Jahre mehr als nur logisch.

Alamo hat dieses Jahr völlig ausgelassen. Zunächst mußte ich eine Stunde Schlange stehen um einen Verkaufsmitabreiter zu Gesicht zu bekommen (zu dem Zeitpunkt war die Schlange bereits doppelt so lange wie die die ich abwarten mußte). Der Typ wollte mir wieder Gott und die Welt andrehen und nach meinem Dritten Hinweis, ich will nur das gebuchte Auto und keine Extras war er beleidigt, daß ich so extrem unfreundlich zu ihm bin. Jedenfalls hat er nach Ewigkeiten mitbekommen, daß er ohnehin nicht zuständig ist, denn meine Buchung geht länger als 30 Tage und das kann nur ein Supervisor. Also auf den Supervisor warten und der hat das freundlich und geübt hinbekommen. Damit war mein Leiden aber noch nicht zu Ende, denn in der Garage standen exakt 0 Full Size Cars. Da die Warteschlange bei Midsize und Compact noch viel größer war, haben sie nur dort Autos angeliefert. Also mußte ich noch einmal ewig warten, bis ich ein Auto übernehmen konnte. Da gab es keine große Auswahl, ich nahm DAS Auto und fuhr los.

Dieses Jahr ist es ziemlich das gleiche wie letztes Jahr, nur ist der Motor auf 6 Zylinder geschrumpft: Ein Impala LT (welcher genau ist noch Ziel einer Studie). Jedenfalls hat er mindestens 210PS, kann aber auch wesentlich mehr sein. Ist leider dunkel blau und hat kein Schiebedach. Wird schön warm werden.

Der Rest des Tages wurde mit Ausladen, Einkaufen und viel Reden mit meinen Freunden verbracht.

Zum Testen (weil wenig spannend) hier die Route des Tages:

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