Leuchtend gelbe Espenblätter hängen an dunklen Ästen im warmen Sonnenlicht, während der Hintergrund in herbstlichen Farben verschwimmt

Mt. San Jacinto und Big Bear

Es kam uns vor wie der Auszug aus dem gelobten Land. Hier in Palm Springs war es total sonnig und schön warm. In den nächsten Tagen sollte es sogar noch wärmer werden. Nur was hilft das, wenn man heim muß?


Größere Kartenansicht

In der Früh präsentierte sich das Motel wieder sonnig.

Ein flacher, hellgrüner Motelbau im Mid-Century-Stil mit einer geschwungenen Stiege zum Obergeschoß, davor asphaltierte Abstellplätze mit parkenden Autos, blaue Parkverbotstafeln auf dem Gehsteig und hochgewachsene Palmen im Hintergrund unter strahlend blauem Himmel

Durch Zufall hatten wir am Vortag entdeckt, daß es auch eine Scenic Route gibt, die direkt neben dem Desert Museum steil den Berg hinauf geht. Laut Google Maps kann man auf der Route rund um den Berg bei Palm Springs (Mt. San Jacinto) fahren. Also haben wir den Badevormittag geopfert und sind auf diese Bergstrecke gefahren.

Zunächst geht es mäßig den Berg hinauf, man hat aber bald einen hübschen Blick zurück; das Grüne sind die Golfplätze von Palm Springs:

Das weite Panorama der kargen Mojave-Wüste zeigt ockerfarbene Sand- und Geröllhänge, spärliche Wüstenbuschvegetation und eine Straße, die sich am Hang entlangzieht, unter klarem, tiefblauem Himmel

Die Straße geht von dem Punkt deutlich steiler in Serpentinen den Berg rauf.

Kahle, von Geröll und trockenem Buschwerk geprägte Wüstenlandschaft mit sanften Erhebungen unter blauem Himmel, an einer kurvigen Straße steht eine gelbe Verkehrstafel

Kurz bevor sich die Straße von dem Abhang entfernt, haben sie einen großen Parkplatz mit Ausblick gebaut. Der Ausblick ist die paar Minuten Fahrt auf jeden Fall wert. Leider haben sie auf dem Parkplatz auf ein Klo vergessen. Genauso reicht es dort leider auch. Aber das sieht man ja nicht auf dem Bild.

Das Panorama zeigt die schroffen, ockerfarbenen Felsen und kahlen Hügel des Joshua-Tree-Nationalparks bei gleißendem Sonnenlicht und stahlblauem Himmel, während sich eine serpentinenreiche Straße durch das trockene Tal windet und im Hintergrund ferne Gebirgszüge die weite Wüstenlandschaft begrenzen

Oben ändert sich wie immer die Vegetation schlagartig. Die Wüste bleibt zurück und Bäume sind wieder da.

Das herbstliche Steppenland mit lichten Nadelbäumen und einem einfachen Holzzaun erstreckt sich unter tiefblauem Himmel vor einer markanten Bergkette

Auf der weiteren Strecke waren zum Beginn des Wochenendes viele Leute unterwegs; besonders gerne scheinbar Motorradfahrer. Jetzt wo sich die Bäume gelb verfärbt hatten, war es aber auch wirklich schön.

Eine kurvige Asphaltstraße mit doppelter Bodenmarkierung führt durch einen herbstlich gefärbten Mischwald mit gelben Laubbäumen und dunkelgrünen Nadelbäumen, während rechts am Fahrbahnrand eine gelbe Hinweistafel auf einer steilen Felswand montiert ist und ein vorausfahrendes Auto entfernt zu sehen ist Eine asphaltierte Straße windet sich durch einen herbstlich gefärbten Nadel- und Laubwald mit goldgelben Bäumen vor einem steilen Berghang unter strahlend blauem Himmel

Auf der anderen Seite, schon fast nach Vollendung der Umrundung, hat man einen wunderbaren Blick ins hintere Tal.

Der Blick vom San Jacinto Peak in Kalifornien schweift über dichtes Buschwerk und helle Felsen im Vordergrund hinab in ein weites, von Dunst verhängtes Tal mit fernen Bergketten unter blassblauem Himmel Eine kurvige Asphaltstraße schlängelt sich durch eine karge, hügelige Landschaft mit trockenem Gras und Buschwerk, während im Hintergrund weite Bergzüge unter blauem Himmel liegen

Auf der Abfahrt nach Palm Springs sieht man die schon im Quiz erfragten Begrünungsversuche. Dort hat scheinbar ein ziemliches Feuer den Rest der Vegetation hinweggerafft.

Weitläufiger Blick von der Anhöhe auf ein tiefgreifendes Tal mit kargen, ockerfarbenen Hügeln und einer begrünten Hangpartie, während im Hintergrund endlose Bergketten in den dunstigen Dunst übergehen

Ein kleiner Aussichtspunkt verschafft einem einen super Blick ins Tal mit den vielen Windrädern und Palm Springs. Unten verläuft auch die I10.

Weitläufiger Blick vom Walker Pass über das trockene Tal der Mojave-Wüste in Kalifornien, eingerahmt von kargen, ockerfarbenen Hängen und dem blauen Himmel

Man streift Palm Springs nur, denn es geht gleich sich links haltend in Richtung 29 Palms. Joshua Trees säumen den Weg und einige Irrwitze Dips von sicher 50 Höhenmeter erfreuen die Mitfahrer. Zwinkerndes Smiley

Eine schnurgerade Asphaltstraße mit gelber Bodenmarkierung führt durch die karge, ockerfarbene Wüstenlandschaft unter strahlend blauem Himmel. Auf der Fahrbahn rollen ein dunkler Pick-up mit Anhänger und ein gelber Autobus entgegen, gesäumt von sandigen Böschungen und flachen Bergketten im Hintergrund

Auf bekannten Straßen kommt man bald wieder rauf zum Baldwin Lake. Da ist absolut kein Tropfen Wasser mehr drinnen. Das wird böse mit der Gegend enden.

Der Lake George im Valles Caldera National Preserve erstreckt sich als ausgedörrtes, ockerfarbenes Becken unter einem blauen Himmel, umgeben von sanft abfallenden, bewaldeten Hügeln und Bergen im Hintergrund

Der Bear Lake ist auch viel trockener als vor zwei Jahren. Sieht fast so aus, als hätte es dazwischen kaum geregnet und die Skianlagen haben den Rest des Wassers rausgesaugt. Die meisten Bootsanlegestellen hatten zu wenig Wasser für Boote.

Das tiefblaue Wasser des Big Bear Lake in Kalifornien breitet sich im herbstlichen Licht aus, umgeben von goldgelben Sträuchern im Vordergrund und bewaldeten Bergen unter strahlend blauem Himmel im Hintergrund

Der Winter muß hier schon früher hereingebrochen sein oder es handelt sich um eine Auswirkung der Trockenheit. Die meisten Bäume waren schon kaum mehr gelb, zu sehr fehlte schon das Laub.

Leuchtend gelb gefärbte Espen mit hellen Stämmen stehen vor einem tiefblauen Himmel, während im Hintergrund ein weisser PKW auf einem Schotterparkplatz steht Leuchtend goldgelbe Espen mit weissen Stämmen erstrecken sich auf einem Schottergelände, während dunkelgrüne Föhrenäste und der blaue Himmel den Hintergrund bilden

Wenn man aber genug sucht, findet man schon noch einige wirklich hübsche Bäume. Alleine die Details…

Leuchtend gelbe Espenblätter hängen an dunklen Ästen im warmen Sonnenlicht, während der Hintergrund in herbstlichen Farben verschwimmt

Dieses Jahr sind wir wieder an der ruhigeren Nordküste des Sees gefahren und haben am National Forrest Picknickplatz halt gemacht. Das Klo ist dort immer noch wegen dem shutdown geschlossen. Die haben die Öffnung wohl nicht mitbekommen. Ohne Wasser sieht es aber ziemlich traurig aus.

Das weitläufige Panorama von Big Bear Lake im Herbst zeigt eine ausgedehnte, goldgelbe Wiese im Vordergrund, umrandet von dichtem Nadelwald und leuchtend gelben Laubbäumen unter einem tiefblauen Himmel

Wenigstens hat ein Raubvogel einen netten Test meiner Kamera erlaubt: Mit vollen 1000mm Brennweite fokussiert das Ding rasch genug, um einen Vogel zu verfolgen. Super. Der Vogel ist btw ein gezoomter Ausschnitt des Bootssteges, den man im linken Bild kaum erkennt. Smiley

Das herbstliche Big Bear Lake in Kalifornien zeigt ein schmales Gewässer mit goldbraunem Ufergras und einen prächtigen gelben Laubbaum im Vordergrund, während im Hintergrund ein dichter Föhrenwald auf den sanften Berghängen unter blauem Himmel steht Ein brauner Greifvogel fliegt niedrig über eine trockene Wiese, im Hintergrund führt eine hölzerne Brücke über ein Rinnsal zu einer gepflasterten Stiege

Wo vor zwei Jahren noch Reiher und Enten sich vergnügten, ist es jetzt ziemlich trocken und still.

Der weite, flache Uferbereich eines alpinen Sees mit sandigem Grund und trockenem Schlamm zeigt sich im sanften Herbstlicht unter klarem blauem Himmel, flankiert von herbstlich gefärbtem Gestrüpp und schlanken Föhren im Hintergrund

Die Abfahrt nach LA war leider garnicht so gelb wie erhofft, fast alle Bäume hatten sich schon ihres Laubes entledigt. Wegen dem beginnenden Wochenende gab es auch genug Stau, sodaß unsere Frau TomTom einiges zu tun hatte, um uns durchzulotsen. Das hat sie auch sehr gut gemacht. Man muß nur hellseherisch begabt sein, denn linke HOV Ausfahrten zeigt sie nur im Fahrspurassistenten an, sagen tut sie nix. Es hilft daher schon, wenn man ungefähr weiß, wo man hin will und welche Straßen dafür geeignet sind. Typisch Frau halt. Zwinkerndes Smiley

Unser traditionelles Endessen bei Portillos war wieder sensationell. Die extrem mühsame Parkplatzsuche davor, war auch bemerkenswert. Vorallem die unglaubliche Sturheit der Amerikaner: Man stelle sich mitten auf die Spur, sodaß links und rechts keiner vorbei kann und warte auf den nächsten Parkplatz, der vor einem frei wird. Das hinten alles im Rückstau erstickt, kümmert einen sichtlich nicht.

Es war schon dunkel, wie wir dort waren. Das Handy hat sich aber nicht lumpen lassen und ein sehr hübsches Bild des Restaurants geschossen.

Das nächtliche Portillo’s-Restaurant strahlt im Schein weithin sichtbarer, roter Leuchtreklamen. Mehrere dunkle Autos stehen auf dem asphaltierten Abstellplatz vor dem einstöckigen Lokal mit großen Fenstern

Danach sind wir noch schnell zu einem letzten Walmart Besuch gegangen. Und siehe da, auch in LA (genauer Buena Vista) ist die Gartenabteilung zu einem Christmasshop umgewandelt worden. Im Oktober.

Im Gang einer großen Verkaufshalle stehen helle Regale, die bis oben hin mit farbigen Weihnachtskugeln in transparenten Röhren gefüllt sind, während im Hintergrund künstliche Christbäume stehen

Die restlichen Meilen über die Carpoollane waren schon fast gewöhnt abenteuerlich, bei Dunkelheit und mit den üblich schlecht eingestellten Scheinwerfern der entgegenkommenden Autos aber noch einen Tick spannender. Die Runde konnte aber trotzdem sicher zu Ende gebracht werden.

Kommentar hinterlassen