Follow Route 66

Nach einem kurzen Intermezzo in Las Vegas ging es auf die Route 66, wo man in dem Abschnitt wilde Esel kennenlernen kann.

Im ti schläft es sich gut und so sind wir eher gemütlich aufgestanden, haben alles wieder ins Auto verfrachtet und sind zum Circus Circus zum Frühstücksbuffet gefahren. Das Resort hat wirklich schon bessere Tage gesehen, aber die günstigen Preise halten es am Leben. Wobei, ob 18$ für das Buffet günstig sind, darf jeder selbst entscheiden. Dafür gab es vom frisch geschnittenen Schinken, über Kuchen und Omlette alles was das Herz begehrt. Z.B. Pancakes für Astrid, oder Beef Ribs für Christian. Man konnte sich auch einen Frühstückstaco machen. Alles recht gut. Nur das Obst kam aus der Dose und die war sicher nicht teuer.

Danach schauten wir in den Vergnügungspark, der gerade aufgesperrt hat. Der Tagespaß um knapp 35$ ist auch kein Geschenk. Dafür hat es eine rosa Kuppel und das Licht wird entsprechend gefärbt.

Der Versuch Kleinigkeiten wie Eis beim Food4less zu kaufen ging schief, das Einkaufszentrum wurde geschlossen. Also sind wir so losgefahren, die route 66 hat gerufen. Auf dem Weg dorthin geht es einen Highway entlang, der sogar mitten in der Wüste eine Raststation hat. Und dem ehernen Gebot, lasse nie ein Klo aus, folgend, haben wir die Raststätte auch besucht.

Nach einem Stop bei einem Safeway für Eis und Rottis, ging es rauf auf die route 66. Immer noch eine sehr hübsche Straße.

Warum haben wir Rottis gekauft? Weil ich weiß, was die Hauptattraktion in Oatman, AZ ist. Wilde Esel füttern. Das muß man Astrid nicht zwei mal sagen.

Natürlich bin auch ich ein geübter Karottenverteiler…

Die Eselgeschichte habe ich schon bei meinem letzten Besuch in Oatman geschrieben: In jeder Mine brauchte man Esel für jegliche Arbeit. Wie sie die Minen geschlossen haben, haben sie die Esel einfach freigelassen und sie haben sich gut vermehrt und sind bis heute in der Gegend zu finden.

Sonst findet man Antiquitäten und sonstiges Zeugs in dem Dorf, das sehr nett hergerichtet ist.

Wenn man die Esel aber einmal an sich dran hat, wird man sie kaum mehr los. Auch vor den Geschäften nicht.

Weihnachten kann man immer feiern. Entweder man hat noch Weihnachten im Herzen oder man ist seiner Zeit voraus. Oder man will den blöden Baum einfach nicht vom Dach holen.

Irgendwie haben wir den Verdacht, wir werden verfolgt…

Und es sind nicht nur die Esel, die einem bis ins Auto nachrennen.

Nachdem wir es geschafft hatten von dort den Eseln zu entkommen, ging es weiter über den Berg.

Damit man nicht vergißt, wo wir gefahren sind. Es war nicht route 55. Winking smile

Wir haben auch die Variante unseres TomToms mißachtet und sind nicht auf die Interstate aufgefahren, sondern sind bis zu unserem Campingplatz in Kingman der route 66 gefolgt.

Was für eine Überraschung, daß es auch in Kingman einen in-n-out gibt, den wir natürlich zum Abschied vom Westen noch einmal besucht haben. Als Workout sind wir danach eine Runde Minigolfen gegangen. Was so ein Campingplatz nicht alles hat.

Kommentar hinterlassen