A sunday drive

Am Sonntag von Labour Day weekend ist wenig los. Aber trotzdem hatten wir einen wirklich netten Tag.

Auch heute hatte es 34°C, aber das war ziemlich kühl gegenüber der Vorhersage von knapp 40°C. Trotzdem sind wir vom ursprünglichen Plan abgewichen und sind nicht in den Allerton Park gefahren, sondern sind nach Arthur zum cheese festival gefahren. Und dann noch zu einigen anderen Orten, sodaß Frank es ‘sunday drive’ nannte.

Begonnen haben wir den Tag aber mit einem gemütlichen Frühstück auf Frank’s deck, das nächstes Jahr nun wirklich neu gebaut wird.

Angefangen hat die Runde mit einem Kurzbesuch bei Meijers, da Frank dort sein Elektroauto gratis laden konnte. Ein paar Dinge gab es noch für das Abendessen zu besorgen. Das Ziel war Costco, wo Astrid immer in den Serien hört. Also will sie das auch mal sehen. Dort ist Weihnachten schon voll ausgebrochen, sodaß Astrid begeistert Sachen angesehen hat.

Danach ging es schnur stracks nach Arthur, mitten im Amish Country. Warum das ganze Käsefest heißt, können wir nicht so genau sagen, aber es war ein nettes kleines Straßenfest, wo wir ein picksüßes Getränk probiert haben. Zu unserer Verteidigung klang es nach einem kühlen fruchtigen Getränk, aber die amerikanische Realität hat uns brutal eingeholt. Getestet haben wir es jedenfalls.

Im general store beommt man Lotions mit ungewöhnlichem Inhalt. Bier und Kaffee. Das trinkt man dort nicht, das schmiert man sich auf die Haut.

Damit war unsere Runde aber schon wieder zu Ende und es ging zurück zum Auto.

Im Amish Country ist alles am Sonntag zu. Dafür düsen aber unendlich viele Buggies durch die Gegend. Astrid war begeistert.

Weiter ging es nach Downtown Tuscola. Das war mal ein nettes Städtchen, ist jetzt aber eher am Sterben. Bekannt ist es für sein broom festival, denn dort werden immer noch Besen aus Mais-Pflanzen hergestellt.

Am Weg zurück nach Champaign kamen wir an einem Friedhof der Zivilkrieges vorbei. Spannende Grabsteine…

Danach ging es zur ‘happy hour’ ins Triptych. Eine weitere sehr gute Brauerei, wo ein Vater mit seinem Sohn in einer Garage angefangen hat und es jetzt immerhin neben dem Tasting-Room zu Bierverkäufen in einigen Supermärkten gebracht hat. Ich hatte ein golden ale, Astrid einen peach cider. Im Schatten bei leichtem Wind waren die 34°C sehr angenehm. Zumindest für mich.

Zurück bei Frank’s gab es Spaghetti mit selbstgemachter italienischer Wurst (wenn die Italiener nur wüßten, was sie da machen) und selbstgemachtem Sugo mit Tomaten aus eigenem Garten. Und weil es Frank ist, dazu natürlich noch garlic bread vom Grill. Bei Frank kann man ganz sicher nicht abnehmen. Winking smile

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