Badlands NP Part 2 & Wall Drug

Nach einer extrem ruhigen Nacht am KOA ging es gleich in den NP.

Schon von weitem sind die weißen Berge zu sehen. Der KOA liegt ca. 6mi vor dem Eingang.

Die ersten Meilen nach Westen hatten wir schon gestern, aber im Morgenlicht sieht alles wieder anders aus.

Ich habe mich am kleinen Wanderweg (1/4 nach oben) versucht, habe aber noch recht kurzer Zeit aufgegeben, da der Boden extrem rutschig mit Sand und Schotter gefüllt ist. Rauf geht ganz gut, aber runter wird schnell zur Rutschpartie. Eine Frau saß und warteten auf ihren Mann. Ihr Hinweis: Mich hat es heute schon hingesetzt, das darf er alleine machen. Und die andere Frau meinte leicht selbstkritisch: Genau für solche Wege hat mir gut einen gut gepolsterten Hintern gegeben.

Ich kam ohne Probleme unten an, aber der Abstieg macht keinen Spaß. Das ist die Aussicht nicht wert. Nach den paar Metern war es schon ‘schön genug’.

Da es heute echt sonnig war, war auch der gestern düstere und daher ausgelassene Ausblick wirklich toll. Eine Blume ist genau beim Aussichtspunkt praktisch gewachsen. Keine Ahnung wie oft die wohl in dem Jahr fotographiert wurde.

Die nächsten Viewpoints waren genial, aber auch an dem sonnigen Morgen war der Rauch aus Kanada nicht zu übersehen. Und so schön die Gegend anzusehen ist, es ist sehr gut zu verstehen, warum man hier nicht vom Land leben kann.

Schon ziemlich im Westen kommt Gelb in die Felsen und ein wenig Grün dazwischen. Wieder ein guter Test für das neue Handy.

Dort ist es so hübsch, daß sich ein Typ mit Tisch und Sessel zum malen hingesetzt hat. Ich bin jedoch nicht runtergegangen um zu sehen, was er zusammengebracht hat.

Wir sind nicht gleich zum West Aus/Eingang gefahren sondern sind noch gute 5mi auf der Schotterstraße zur großen Prairie Dog Town gefahren. Just da hat sich eine gemeine Wolke vor die Sonne geschoben.

Direkt am Ausgang tummelten sich die Bisons.

Von da ging es zurück an die Interstate, wobei wir noch einen Halt beim viel beworbenen Wall Drug gemacht haben. Die Werbung ist ähnlich weitreichend und intensiv wie BucEes. Also wollten wir uns das ansehen. Wall ist eine kleine Stadt, die wenig zu bieten hat. Offenbar sind sie auf die Idee gekommen, alle Geschäfte im Zentrum zu einem zusammenzufassen. Man kann daher innen von Geschäft zu Geschäft gehen. Im Cafè war die Hölle los und wir haben daher nicht einmal auf das Menu geschaut.

Im Backyard wollen sie scheinbar noch eine Reihe aufbauen, aber da tut sich aktuell nix. Man kann sich auf verschiedene Dinge für Fotos draufsetzen. Inkl. einem Jackalope.

Dann blieb uns nicht mehr viel übrig und wir sind auf die Fahrt nach Dickinson gegangen. Dort war das einzige Motel, daß in der Umgebung zum Theodore Roosevelt NP zu finden war. Campingplätze waren alle völlig ausgebucht. Yeah, Weekend!

Die Fahrt zwischen den beiden Interstates ist an Langeweile kaum zu überbieten. Die Straße ist echt gerade und die Gegend ist echt flach. Die kleine Felswand ist das absolute Highlight der Strecke. Da gibt es auch die erste Kurve der Strecke.

Aber auch in North Dakota wird es nicht spannender. Auch mein TomTom war nicht aufbauend, wenn er 60 Meilen und mehr bis zur nächsten Kreuzung angezeigt hat. Selbst das Motel war auf der gleichen Straße…

Aber auch diese Meilen gingen vorüber und das Motel war extrem sauber und nett. Mal eine positive Überraschung.

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