Badlands NP

Mit einem netten ‘Sprung’ über die Interstate ging es heute in den Badlands NP.

Zuerst wollten wir bei Loves tanken, aber die sind mit den Preisen über Nacht um 30 ct/gal gestiegen. Also lieber später auf der Interstate. Danach brauchten wir noch einen kurzen Stopp bei einem Walmart für ein Frühstück. Und dann hat uns mal schnell ein Gewitter überrascht. Dabei sollte es doch an dem Tag nur strahlend sonnig sein.

Nach längerem Fahren im Regen und extrem diesigen Wetter traute sich die Sonne dann doch wieder raus. Und von 59°F im Regen stieg die Temperatur auf gemütliche 84°F. Doch noch Glück gehabt.

Direkt an der Abzweigung von der Interstate zum NP gibt es eine Tankstelle, die Werbung für ihre Prairie Dog Town macht. Und man kann sie füttern (weil noch nicht im NP). Da mußten wir hin.

Hier haben wir btw die erste Competition zwischen Astrids neuem Samsung 23+ und meinem neuen Sony Xperia 1 V. Die oberen 3 waren das Samsung, die nächsten kommen aus dem Sony.

Und als Lockmittel kann man btw Tortilla Chips verwenden. Das geht echt gut.

Der Eintritt in den doch eher kleineren NP überraschte auf die nicht so gute Art: 30$ nehmen sie schon. Gut ist aber, daß der Jahrespaß bei $80 geblieben ist. Er zahlt sich halt jetzt extrem schnell aus. Und noch eine nicht so gute Nachricht kam uns am Anfang zu Ohren: Es ist alles so diesig, weil der kanadische Rauch immer noch in dicken Wolken rumhängt. Na bravo. Zum Glück sind unsere Handy gut damit zurechtgekommen. Zunächst wieder das Samsung…

Und dann das Sony:

Generell war überraschend viel los. Ganze Karawanen fuhren umher. Die Viewpoints sind aber groß genug, sodaß es nirgends Parkplatzprobleme gab.

Die kleine Rundwanderung hat Astrid mit Ihrem Bein noch ausgelassen, dafür war ich eben ein wenig schneller.

Ach ja, warum heißt der NP Badlands? Das habe ich schon sehr hübsch bei meinem letzten Besuch 2017 beschrieben, aber in Kurzfassung: Das Land ist so öde, daß man als normaler Siedler nicht davon leben kann. Die Ureinwohner haben das Land zunächst Land der weißen Berge genannt, haben sich dann aber von den französischen Siedlern quasi überreden lassen, es bad lands zu nennen. Aber egal wie unfruchtbar die Gegend ist, hübsch anzuschauen ist sie doch. Astrid hat das auch auf Video festgehalten (Drohnen sind leider im NP verboten).

Gleich beim Südein/ausgang liegt der KOA. Wir hatten schon vorreserviert und sind schnell Zeltaufbauen gegangen. Der Platz ist super schattig und echt Natur pur.

Man findet da auch böse Heuschrecken und am Abend kamen dann die Fledermäuse. Echt viel Natur.

Weiter ging es zu einem alten Trail, der zwar nur eine 1/4 Meile lang ist, aber die ganze Stufe überwindet. Das sind sie früher mit Pferden und Mulis gegangen. Respekt!

Die Straße windet sich langsam an dem Abbruch entlang und man hat immer wieder den Eindruck, man sieht um die Ecke etwas Neues.

Wir haben keinen Aussichtspunkt ausgelassen und haben alle Ansichten wirklich genossen. Typisch NP gibt es btw weit und breit keine Warnschilder. Wenn man also auf dem brüchigen Zeug ausrutscht, geht es flott den Berg hinunter. Aber in einem NP ist das normale Gefahr.

Gegen 16 Uhr (für uns neue Mountain Time) kamen dann doch wieder ein paar Wolken, die sich mit dem Staub zu ungutem, diesigen Licht vermischt haben. Also sind wir umgekehrt. Vorallem auch bedenkend, daß es auch eine Stunde früher dunkel wird. Am Heimweg wurden wir noch von Big Horn Sheeps überrascht, die einen Fotostau ausgelöst haben.

Beim Rausfahren hat noch einmal kurz die Sonne rausgeschaut.

Wir haben uns den Abend mit Flank Steak mit Pico de Gallo ‘versüßt’ und vor dem Sonnenuntergang ist die Sonne eh wieder rausgekommen. Wieder ein genialer Tag in einem NP (was wir schon sehr vermisst haben).

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