Die Nacht am Campingplatz war super ruhig, die Flughunde waren in der Früh wieder auf ihrem Baum und wir wollten noch einmal auf eine NP Runde gehen.
Der Platz war jedenfalls echt cool und der erste, der an einen US Platz herankam.

Die Flughunde wollten auf ihrem Baum hängen, aber es war ihnen warm und sie sind noch unruhig herumgeflattert.

Wir sind in den Süden Richtung Fähre aufgebrochen. Beim Abstecken unseres Verlängerungskabels haben wir einen freundlichen Gecko gefunden.

Nur wenige Meter entfernt fanden wir einen Shop, der lokale Früchte angepriesen hat. Also gleich mal rein. Sie bieten echt spannende selbstgemachte Sorten. Wir haben uns für den famous 4 flavour Becher entschieden. Siehe Tafel.

Und ja, da steht wirklich Wattleseed. Ist gleich eines unserer Favoriten geworden, wobei alle Sorten unglaublich gut sind, weil eben echt reife Früchte zur Herstellung genutzt werden. Der beim Reinfahren ausgelassene Aussichtspunkt war unser nächster Stopp. Den muß man wirklich unbedingt sehen. Ich würde dort am liebsten ein Haus haben. Die Aussicht ist einfach atemberaubend.

Und wie wir da so in den Regenwald schauen, meint Astrid, sie will noch nicht weg. Wir könnten doch noch einmal in den Norden zum botanischen Boardwalk fahren. Gesagt getan. Der botanische Boardwalk war einfach zu schön und es war heute ziemlich wolkenlos (irgendwie komisch für einen Regenwald). Die Beschreibungen des Regenwaldes sagen auch: Hier regnet es nie, hier schüttet es. Die Straße ist selbst schon ein geniales Aussichtserlebnis.

Der Boardwalk war wirklich völlig sonnig und hat mit dem Licht noch einige völlig neue Ansichten. Wobei wir überzeugt sind, da kann man sehr oft durchgehen und jedes mal Neues sehen.

Zum Beispiel eine solche Minikrabbe (Mist, da hätte ich die echte Kamera gebraucht).

Leider hatten wir keine Zeit mehr noch einmal durchzugehen, aber die wenigen Fotos sollten schon erklären, warum wir das dort so lieben.

Damit ging es in den Süden und wir haben wir aufgepaßt, daß wir keine Casowaries anfahren. Kängurus und Casowary sind hier die Straßenprobleme.

In Mossman hat Astrid durch schnelle Reaktion ein Bild der örtlichen Kirche erwischt.

Und man kann auch das australische Parksystem sehen. In der Mitte der Straße wird quer geparkt.

Da wir nun auf der Meeresseite gefahren sind, konnte ich die verschiedenen Haltepunkte nutzen, um die Strandaussichten zu genießen.

Aber auch die Straße selbst ist genial.

An einem Strandabschnitt haben sich die Leute den Spaß gemacht um aus den Steinen kleine Türmchen zu bauen.

Astrid und ich haben da natürlich mitgemacht hier mein Turm.

Da noch ein wenig Zeit war, sind wir zu den Crystal Cascades gefahren. Das ist eines der wenigen Orte, wo man auch ins Wasser darf und die Chancen von einem Krokodil vernascht zu werden gering sind.

Dafür steht dort überall, daß sie ein eigens Warnsystem gebaut haben, nur für den Fall, daß der obere Damm bricht und man weggeschwemmt wird. Bei Regen kann das Wasser auch rasch steigen und angeblich gab es schon Todesfälle. Auch beruhigend. Das oberste Becken ist jedenfalls off limits für Menschen, sie haben aber eine Treppe runter gebaut und die Menschen hocken drinnen.

Am Weg zum Campingplatz haben wir eine der Zuckerrohr Eisenbahnen in Action gesehen.

Der geplante Abschluß Subway am Meer ist dann einer Subway-Mitarbeiterin zum Opfer gefallen, die das mit den Öffnungszeiten falsch verstanden hat. Wenn ein Subway bis 17 Uhr offen hat (ja, das sind hier die normalen Öffnungszeiten!), dann muß man wohl schon um 16:30 zumachen, weil man muß ja auch noch zusammenräumen, um um 17 Uhr weggehen zu können. Drum merke: 17 Uhr als Öffnungszeit heißt nicht, daß man auch um 16:35 noch was kaufen kann.