Langsam aber stetig geht es in Richtung Süden. Daher heute über zwei Stunden Fahrt.
Aufgrund unserer Schnellentscheidung mit den March-Flies ging sich heute schon die Fahrt bis Townsville aus. Es sollte heute zum ersten mal mehr Rumziehen und Townsville hat auch nicht so gar arg viel. Astrid hat dann aber das Billabong Sanctuary gefunden, daß sich auf australische Tiere spezialisiert hat. Wir sind daher die knappen drei Stunden gefahren, haben unterwegs rote Papaya gekauft und kamen gegen Mittag an. Wie immer in Australien ist das wichtig, weil irgendwann zwischen 15 und 16 Uhr machen sie die Attraktionen dicht. Der Campingplatz schließt heute seine Rezeption um 16 Uhr. Das nehmen die ernst. Am Weg bemerkt man eine drastische Veränderung der Vegetation: Das feuchte Regenwaldklima geht auf deutlich trockeneres warmes Klima zurück. Angenehm für Astrid aber bedeutend weniger hübsch.

Heute war nur ein Lookout zu einer nahen Insel dabei. Aber auch der unglaublich schön!

Dann geht der Wechsel ins Trockene schnell.

In Townsville haben sie für mich schon einen eigenen Drive gebaut. Danke Australien! ![]()

Der Eintritt in den Zoo ist nicht billig, aber das sind hier auch alles private Zoos, die vom Eintritt leben müssen. Man kommt an einem Teich vorbei, wo sich die hübschen Enten schon drängen. Nach dem Zahlen (wo man natürlich Kängurufutter mitgekauft hat) ist man gleich noch beliebter.

Hier darf man quasi alle Kängurus von groß bis klein füttern. Haben wir natürlich getan. Gerade die Kleinen sind unendlich süß.

Woran wir uns immer noch gewöhnen müssen, ist die hiesige Fauna. Kakadus fliegen frei und sitzen auf der Hochspannungsleitung, Cassowaries stehen wie Rehe am Straßenrand. Instinktiv sieht man auch nicht das richtige. Astrid meinte im Baum einen Affen gesehen zu haben, nach den Zoobesuchen tippen wir auf ein Baumkänguru. Ich habe Wildschweine gesehen und tippe jetzt auf eine Familie Wombats. Und papageienartige Vögel schreien einen ohnehin an. Hier im Zoo sind sie nur ‘beschriftet’ und man hat den Aha-Effekt.

Auch der Zoo hat verschiedenste Krokodile, die alle Namen und eine Geschichte haben.

Hier gibt es aber auch Dingos.

Die Erdmännchen kann man hier sogar zu einem Fototermin buchen. Nur leider nicht heute. Schachteln sind offenbar nicht nur für Katzen ur cool.

Kookaburra dürfen nie fehlen.

Die Krokodilfütterung darf in keinem Zoo fehlen.

Echsen, Emus und andere Vögel machen immer was her. Und da es heimische Vögel sind fällt es nicht immer auf, wenn welche von selbst dem Futter folgen und sich dazugesellen.

Noch einmal Mini-Roos und Koalas. Jedes Tier wird mit Geschichte beschrieben. Auch Penny das junge Mini-Känguru, vor dem gewarnt wird, weil es ausbüxen möchte.

Das restliche Futter haben wir den Vögeln und Schildkröten gespendet, weil die Kängurus das nicht so speziell und gut finden.

Bei der Vogelshow erden einige Tiere gezeigt, unter anderem die bellende Eule (ja wir Australier sind nicht erfinderisch bei Namen) und Rotschwanz Schwarzkakadus. Die durfte man auch dann gratis halten. Haben wir natürlich wollen.

Damit waren wir mit dem kleinen Zoo aber leider auch schon durch. Am Parkplatz habe ich noch den bunten Winzling erwischt.

Weiter ging es nach Townsville hinein, auf den Castle Hill. Mit dem RV ein Spaß auf der steilen und schmalen Straße, aber langsam geht es. Leider wurden gerade da die Wolken wieder mehr.

Dann noch ein Stopp am The Strand (gibt es offenbar nicht nur in LA).

Und dann hat uns der Hunger zum Essen getrieben, bevor wir rechtzeitig vor 16 Uhr am Campingplatz eingecheckt haben. Heute haben wir A$5 mehr bezahlt, damit wir ein privates Klo haben (und nicht direkt neben der Kinderwasserwelt sein müssen). Auch mal was Neues für einen Campingplatz.

Coles ist keine 2km entfernt, also konnten wir noch in Ruhe einkaufen, das geht sich auch bei den Öffnungszeiten aus.