Springbrook NP – Tag 1

Vom Lemington NP ist es ganz nah zum Springbrook NP.

Wir kamen erst relativ spät aus dem Bett und haben daher das Frühstück einfach ausgelassen. Da die Kols am anderen Ende des Campingplatzes waren, sind wir daher hingefahren, bevor es auf die Straße ging. Auch die Straße nach Springbrook ist steil und gewunden, Anhänger sind dort verboten. Also wieder Kurbelspaß für mich. Inzwischen geht das aber schon echt gut. Für mich ein wenig überraschend liegt der NP auf einem Berg, nicht in einem Tal. Die Einfahrt ist schon spannend, weil als one way ausgeführt. Die Bilder sind wieder aus der Action-Cam, die ein Hyperlaps-Video der ganzen Strecke gedreht hat. Auf den Strecken fotographiere ich ungern nebenbei.

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Das Info-Center war unbesetzt, aber man sieht wenigstens die Karten. So organisiert war bisher noch kein NP. Also gleich zum Canyon Lookout gefahren. Parkplätze sind hier überraschend rar und am Sonntag tut sich doch einiges. Macht es spannender mit dem RV zu parken. Im Hintergrund sieht man btw die Hochhäuser von Gold Coast. In Gold Coast gibt es auch die ganzen Vergnügungsparks, die wir mitsamt der Stadt auslassen.

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Dann haben wir sehr schnell entschlossen, daß wir halt am Fudge Shop machen, denn die verkaufen auch Kaffee. Und ohne dem ist es manchmal schwer mit Astrid. Weil heute auch der letzte Sonntag im Monat ist, gibt es dort den kleinen Markt UND sie Grillen dort. So gab es Kaffee und einen Frühstücksburger. Astrid war wieder motiviert. Damit ging es zu den nächsten Lookouts.

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Da man meistens auf den Wasserfällen steht, wäre eine Drohne das Werkzeug der Wahl. Nur sind die in den NPs leider sehr verboten. Daher habe ich mir heute hie und da mit der Action-Cam und dem Selfie-Stick geholfen. Das ist aber eine 2 Personen-Tätigkeit. Einer hängt an der Stange, der zweite hält das Handy und macht die Fotos.

Dann haben wir kreativ geparkt und sind zu den Twin Falls gegangen. Astrid hat nur die ersten Meter bis zum großen Abbruch gemacht, denn dann geht es in Serpentinen runter.

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Ich bin dann doch weitergegangen und das war genau die richtige Entscheidung. Die Runde ist eine der besten bisher in Australien. Nach dem Drop kommt man zunächst zu einem kleinen Wasserfall, der schon echt gut aussieht.

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Nach einigen Metern entlang des Abhanges kommt man zum unteren Ende der Twin Falls. Ein großes Becken, in dem man offenbar auch schwimmen kann (Verkühl Dich Täglich Club).

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Wenn man über den zweiten Weg wieder rauf geht, kommt man durch coole gefallene Steine, wie in Rock City in den USA.

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Danach sind wir zum Best of All Lookout (heißt wirklich so) gefahren. Ein kurzer Walk führt zum Lookout, der es an sich schon wert ist gesehen zu werden.

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Die Aussicht ist auch extrem cool, auch wenn gerade da wieder mehr Wolken vorbeischauten.

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Da ich von den Twin Falls so begeistert war, haben wir beschlossen die Tropical Fruits noch einen Tag warten zu lassen und einen zweiten Tag Springbrook NP dranzuhängen. Zunächst ging es aber ans andere Ende des NPs, zum Natural Bridge Part. Die Straße ist auch schön steil.

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Zum natural bridge Teil ist es leicht zu fahren, es gibt einen überraschend großen Parkplatz und einen one way walk. Zunächst entlang eines Abhangs runter. Da habe ich die hübschen Schwammerl gefunden.

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Dann wird das Rauschen schon lauter und man sieht die natural bridge. Ist eigentlich nur eine eingebrochene Höhle, wo ein Bach durch fließt. Die Forscher haben aber in der Höhle die größte Glühwürmchenpopulation von Queensland gefunden. Leider ist es denen noch zu kalt, die kommen erst ab Dezember. Dann ist es aber dort echt voll, weil die Höhle mit Glühwürmchen erleuchtet wird.

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Der Weg führt dann rund um die Höhle, damit man auch den oberen Teil sehen kann.

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Damit begann die Suche nach einem Campingplatz. Der Im NP hat nur 12 Plätze und die waren ausgebucht. Blieben noch private in der Umgebung. Der erste hatte ein ‘Sorry, we are closed’ Schild, der zweite hatte ein geschlossenes Tor und sonst nix und der dritte war unsere letzte Hoffnung. Man kann den aber auch wenn man vor Ort ist nur online buchen (bei fast keinem Handy-Empfang), dann bekommt man den Code für ein Nummernschloß, fährt auf die Nahe Weide, kommt dort mit dem Nummerncode rein und stellt sich in der Weide an den Bach. s gibt dort schon auch ein Klo, aber da sind alle Gratisklos der NPs besser. Naja, man muß auch das einmal erlebt haben.

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Wenigstens ist es ruhig, es gibt nur mehr ein Zelt am anderen Ende und wir sind damit quasi allein. Wenn man die rumlaufenden Kühe nicht mitzählt.